Architektur

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Vorteile eines Gewerbes.

Vorteile eines Gewerbes.

"Tobias"
2003-08-04 23:06:44

Hi,

als Gewerbesteuerpflichtiger müßte man dann ja auch
als Gewerbe im Gewerbegebiet ein Grundstück kaufen
dürfen (für billige Teuros) und sich dort einen "Architektur-
gewerbesteuercontainer" zusammennageln dürfen? :-)

Die Sache klingt interessant. Da könnte man mal richtig
experimentel zur Sache gehen (zumal die Bebauungspläne
in Gewerbegebieten sehr tolerant sind :-) ), mit lauter Alt- oder Billig-
materialien. Mir schwant da eine dünne selbstgemischte
Bodenplatte ( 12 cm) vor auf dünnem Kiesbett und Mauern
auf Bruchsteinfundamenten..

Was eigentlich recht schön ausschaut , ist eine
Trockenmauerwand, innen mit Mörtel vergossen, also so,
daß die Steine nur hintereitig im Mörtel gehalten werden,
und von außen die Fugen offen sind. Besonders die Kombination
von verschiedenen Steinen (z.B. kleine Lesesteine als
Grundstruktur mit großformatigen Einzelstücken) sieht
recht nett aus. Man kommt auch relativ gut voran, schneller
als ich dachte - und die Lesesteine kosten eigentlich nur die
Zeit und den Sprit sie einzusammeln.

Alte Fenster (relativ neuwertig) lassen sich auch gut
auftreiben. Dämmen kann man mit zerkleinerten
Styroporverpackungen in Müllbeutel abgefüllt.

Die Außenwände zweischalig mit Altstyroporfüllung
errichten (den Wärmeschutznachweis rechnet man sich
so hin, wie man ihn braucht :-) ).

Ich bin sicher, daß man so eine sehr preiswertes Gewerbe-
büro-und Wohngebäude für ca. 20.000 Euro
(eingeschoßig) errichten könnte ... :-)

Mal schauen, wie die Politik entscheidet :-)

Gruß

Tobias


Vorteile eines Gewerbes.

"Frank Gales"
2003-08-05 15:18:30

"Tobias" wrote in message
news:bgmhta$vt$04$1@news.t-online.com...
> Hi,
>
> als Gewerbesteuerpflichtiger müßte man dann ja auch
> als Gewerbe im Gewerbegebiet ein Grundstück kaufen
> dürfen (für billige Teuros) und sich dort einen "Architektur-
> gewerbesteuercontainer" zusammennageln dürfen? :-)
>
> Die Sache klingt interessant. Da könnte man mal richtig
> experimentel zur Sache gehen (zumal die Bebauungspläne
> in Gewerbegebieten sehr tolerant sind :-) ), mit lauter Alt- oder Billig-
> materialien. Mir schwant da eine dünne selbstgemischte
> Bodenplatte ( 12 cm) vor auf dünnem Kiesbett und Mauern
> auf Bruchsteinfundamenten..
>
> Was eigentlich recht schön ausschaut , ist eine
> Trockenmauerwand, innen mit Mörtel vergossen, also so,
> daß die Steine nur hintereitig im Mörtel gehalten werden,
> und von außen die Fugen offen sind. Besonders die Kombination
> von verschiedenen Steinen (z.B. kleine Lesesteine als
> Grundstruktur mit großformatigen Einzelstücken) sieht
> recht nett aus. Man kommt auch relativ gut voran, schneller
> als ich dachte - und die Lesesteine kosten eigentlich nur die
> Zeit und den Sprit sie einzusammeln.
>
> Alte Fenster (relativ neuwertig) lassen sich auch gut
> auftreiben. Dämmen kann man mit zerkleinerten
> Styroporverpackungen in Müllbeutel abgefüllt.
>
> Die Außenwände zweischalig mit Altstyroporfüllung
> errichten (den Wärmeschutznachweis rechnet man sich
> so hin, wie man ihn braucht :-) ).
>
> Ich bin sicher, daß man so eine sehr preiswertes Gewerbe-
> büro-und Wohngebäude für ca. 20.000 Euro
> (eingeschoßig) errichten könnte ... :-)

Haltet ihn, die Gäule gehen mit ihm durch.
Hast noch die recycelten Kloschüsseln als den Eingang flankierende
"Amphoren" vergessen.

Haste mal überlegt, was Du dann für Aufträge bekommst.
Öffentlich Aufträge oder für gewerbliche Objekte -> Fehlanzeige
Häuser im Dallasstil in Himmelblau mit weißen Säulen kriegste dann auch
keine zu bauen.
Naja, vielleicht kann sich der eine oder andere Freund des archaischen
Dekonstruktivismus
für den Baustil erwärmen. :-)

Naja, okay, solange Du die Müllbeutel kaschierst und bei den fenstern nicht
zu bunt mischst
kann das ja noch gut aussehen.

Da gab es doch mal in irgendeiner Architekturzeitschrift einen Kurzbericht
über ein Haus
in Holland glaube ich. Da hatten die nach einer Umplanung ein paar Fenster
übrig. Die wurden
dann kurzerhand in eine freistehende Wand (d.h. ohne gedeckten Raum
dahinter) eingebaut.
Fand ich keck.

Tschau,
Frank Gales

Auch kein Freund des Wegwerfens. Meine Frau kuckt bei berichten über Messies
im Fernsehen
immer so belustigt. Ich weiß auch nicht wieso.