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Holzhaus von Betana

Holzhaus von Betana

walter
2003-08-05 14:00:22

Hallo,
ihr Computerfreude.
Ich möchte ein Holzhaus bauen von der Firma Betana www.betana.de hat
jemand mit dieser Firma Erfahrungen?

Wäre schön zu wissen
mfg
--
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Holzhaus von Betana

"Rainer Schaub"
2003-08-05 15:24:06

Hallo Walter,
walter wrote:
Hallo,

> ihr Computerfreude.

und wie kommst Du dieser Annahme?

> Ich möchte ein Holzhaus bauen von der Firma Betana www.betana.de hat
> jemand mit dieser Firma Erfahrungen?

Ferienhaus Gartenhaus Carport?

Hast du es schon mal bei den Heimwerkern probiert, könnte die
geeignetere Anlaufstelle sein.

de.re.heimwerken

MfG R.Schaub


Holzhaus von Betana

Sebastian Schulze
2003-08-05 17:25:04

walter schrieb:
> Hallo,
> ihr Computerfreude.
> Ich möchte ein Holzhaus bauen von der Firma Betana www.betana.de hat
> jemand mit dieser Firma Erfahrungen?
>
> Wäre schön zu wissen
> mfg

Hallo,

ich glaub die sind auch bei uns in Groß Kreutz bei Potsdam ansässig.

Bei den Blockhäusern, die die anbieten kann man glaub ich nicht wohnen.
Einfache Blockhäuser mit konventioneller Heizung fallen durch die EnEV
Kriterien.
Auch sind starke Setzungen durch Schwund zu erwarten.
Wenn Blockhaus als Wohnhaus, dann als z.B. Holzrahmenbau mit
Bohlenverschalung.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Schulze


Holzhaus von Betana

"A. Zimmermann"
2003-08-06 08:32:20

Sebastian Schulze schrieb:
> Auch sind starke Setzungen durch Schwund zu erwarten.
> Wenn Blockhaus als Wohnhaus, dann als z.B. Holzrahmenbau mit
> Bohlenverschalung.
>
oder aussenliegende Blockbohlenkonstruktion aus verleimten Bohlen mit
innenliegender Dämmung, Dapfsperre und Bohlenverschalung. Haben wir
schon öfter ausgeführt, bringt kaum noch Setzungen, ist ENEV-konform und
sieht von aussen und innen wie ein echtes Blockhaus aus (Verkämmungen etc.)

nebenbei: frag die Lieferanten mal wo das Holz herkommt (Skandinavien
ist zu ungenau! , Norwegen, Schweden, Litauen, GUS(wo) (Tschernobyl) ?)

Gruss
--
Andreas Zimmermann (http://www.hausbau-planung.de)
Bauplanungsbüro & SiGe- Koordinator


Holzhaus von Betana

"Thomas Timmen"
2003-08-06 12:26:42

Sebastian Schulze schrieb in im Newsbeitrag:
3F30CF5F.1090301@gmx.de...


> >>Einfache Blockhäuser mit konventioneller Heizung fallen durch die EnEV
> >>Kriterien.

> > Definiere einfach ;-)

> bessere Blockhäuser: mit z.B. Heizungen aus nachwachsenden Rohstoffen,
> bessere Fenster etc.

ACK. Man könnt noch hinzufügen: Balkenstärke > 16 cm, "ausgeprägte"
Dachdämmung und Sohlendämmung, gute Paßgenauigkeit wg. Dichtheit...


> > Es gibt durchaus einschalige Blockhäuser, die locker
> > die Anforderungen der EnEV erfüllen. (Startet bei ca. 16 cm
> > Blockbalkenstärke)

> kannte ich noch nicht; sind die Balken dann kreuzverleimt?
> Wie sieht es dann mit Schwindrissen aus?

eine horizontale Verleimung, Schwindrisse als "Sollbruchstelle" durch z.B.
Schlitzen oben und unten anordnen. (funktioniert gut, aber nicht immer)

> > Richtig, Blockhaushersteller konstruieren jedoch so, dass dies
> > unproblematisch ist.

> trotzdem setzen sie sich und bei Billigkonstruktionen treten auch schon
> mal Zugerscheinungen auf

Korrekt, oft sind Gewindestangen als Zugbänder möglich, Nachstellmöglichkeit
muß gegeben sein und das ist oft die Schwierigkeit.

Grüße Thomas


Holzhaus von Betana

Alice Fedrizzi
2003-08-06 20:02:03

Aloha Sebastian Schulze,

Du hast letztens geschrieben:

> Bei den Blockhäusern, die die anbieten kann man glaub ich nicht
> wohnen. Einfache Blockhäuser mit konventioneller Heizung fallen
> durch die EnEV Kriterien.
> Auch sind starke Setzungen durch Schwund zu erwarten.
> Wenn Blockhaus als Wohnhaus, dann als z.B. Holzrahmenbau mit
> Bohlenverschalung.

Es gibt auch die Vollholz-Technik. Sehr interessantes Thema. Die
Technik ist aber dem Holzrahmenbau recht ähnlich nur, daß eben
Vollholz (eigentlich Brechtschichtholz) verwendet wird. Anscheinend
kommt man da sogar ohne Dampfbremsen und so ein Zeug. Bei 8cm
Holzwand und 8cm WD haste einen Uw von 0,35 und kommst damit recht
gut durch die EnEV durch. Bei 35 cm sogar ohne WD. Man muß nur die
entsprechenden Fachbetriebe finden, die mit sowas umgehen können.


Viele Grüße,
Alice

--
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Holzhaus von Betana

"A. Zimmermann"
2003-08-07 09:20:09

Thomas Timmen schrieb:
> Definiere einfach ;-) Es gibt durchaus einschalige Blockhäuser, die locker
> die Anforderungen der EnEV erfüllen. (Startet bei ca. 16 cm
> Blockbalkenstärke)

Den Nachweis will ich sehen, alleine wg. Fugendichtigkeit dürfte es
schon gewaltige Probleme geben. Ich habe bislang trotz aller Anfragen zu
einem Enev-Nachweis für ein einschaliges Blockbohlenhaus keinen zu
Gesicht bekommen. Würd mich mal brennend interessieren wie das
hingerechnet wird. Eine vernünftige Chance sehe ich da nur in Sachen
Heizung (Wärmepumpe etc.) zu investieren um die Verluste der Wand
auszugleichen.

--
Andreas Zimmermann (http://www.hausbau-planung.de)
Bauplanungsbüro & SiGe- Koordinator


Holzhaus von Betana

"Thomas Timmen"
2003-08-07 15:08:06

A. Zimmermann schrieb in im Newsbeitrag:
bgsuj7$ek2$1@online.de...

> Thomas Timmen schrieb:
> > Definiere einfach ;-) Es gibt durchaus einschalige Blockhäuser, die
locker
> > die Anforderungen der EnEV erfüllen. (Startet bei ca. 16 cm
> > Blockbalkenstärke)
>
> Den Nachweis will ich sehen, alleine wg. Fugendichtigkeit dürfte es
> schon gewaltige Probleme geben. Ich habe bislang trotz aller Anfragen zu

Es gibt dichte Blockwände. Definitiv.

> einem Enev-Nachweis für ein einschaliges Blockbohlenhaus keinen zu
> Gesicht bekommen. Würd mich mal brennend interessieren wie das
> hingerechnet wird.

"Hinrechnen" hat einen unschönen Beigeschmack.
Es wird halt gemäß EnEV nachgewiesen, nicht mehr und nicht weniger.
Hier spare ich mir mal, über Sinn und Unsinn der EnEV zu referieren ;-)
(Lüftungsproblematik, Feuchteausgleich, Fehleranfälligkeit bei der
Ausführung der luftdichten Schicht, Nutzen für die Umwelt uswusf.)

Dass Blockwände einen schlechteren U- Wert haben als übliche Außenwände,
steht außer Frage.

> Eine vernünftige Chance sehe ich da nur in Sachen
> Heizung (Wärmepumpe etc.) zu investieren um die Verluste der Wand
> auszugleichen.

Wie ich schon zuvor geschrieben habe: relativ starke Dämmung (auch nur 24
cm) des Daches, ggf. Sohlplattendämmung, gute Fenster usw.
Ein großer Vorteil der Blockbauweise ergibt sich bei der detailierten
Berechnung von Wärmebrücken.
Sicherlich sollte man nicht gerade Elektroheizungen verwenden. (Mit
Stückholzöfen oder Pelletheizungen erreicht man fast mit einer Zeltwand die
Anforderungen ;-) Wäre schon, wenn diese Heizungsanlagen auch mal in die DIN
4701-10 aufgenommen würden)
Bei einem gescheiten A/V- Verhältnis und ggf. Holzständerwerk im DG hat man
keine Sorgen den Nachweis zu führen.

Grüße Thomas