A. Zimmermann schrieb in im Newsbeitrag:
bgtmns$4t3$1@online.de...
> Thomas Timmen schrieb:
>
> >>Thomas Timmen schrieb:
> > Es gibt dichte Blockwände. Definitiv.
> ich wills mal glauben. Wenn ich mir die Wände aber mal 20 Jahre
später
> angucke immer noch?
Das kann ich auch nicht sagen- wahrscheinlich nicht.
Aber sind die Schäden (an der Umwelt durch CO2- Ausstoß- denn
bauphysikalische wird es auch nach 20 Jahren nicht geben) nicht ungleich
geringer als die- Verzeihung- "Schimmelhöhlen" die wir jetzt
evtl. durch
die Dichtigkeitsanforderungen durch die EnEV kassieren? Wer weiß es
schon?
Ich glaube es hat in Finnland schonmal eine Reduzierung der Anforderungen
gegeben, da es eben verstärkt Gesundheitsschäden durch Schimmel/
Feuchtigkeit gegeben hat. (Dies weiß ich allerdings nicht sicher.)
> > Hier spare ich mir mal, über Sinn und Unsinn der EnEV zu
referieren ;-)
> das wäre auch wohl ein längeres Referat ;-)
Jo!
>
> > Wie ich schon zuvor geschrieben habe: relativ starke Dämmung
(auch nur
24
> > cm) des Daches, ggf. Sohlplattendämmung, gute Fenster usw.
> > Ein großer Vorteil der Blockbauweise ergibt sich bei der
detailierten
> > Berechnung von Wärmebrücken.
> ja, das meinte ich ja auch schon, nur bleibt die Frage : Macht das Sinn?
> Oder ist es nicht irgendwann einfach unrealistisch und unsinnig das Dach
> bis zum gehtnichtmehr zu dämmen und durch die Wand geht dann fast
> alles wieder zum Jordan.
Recht hast du! Es müssen halt die Zahlen auf dem Papier stimmen, ob Sinn
oder Unsinn.
So ist das in de. Für das Nischenprodukt Holzblockhaus gibt es einige
Sachen
aufzuführen, die in der Ökobilanz sehr positiv sind. (Stichwort: CO2-
Bilanz) Dafür ist der U- Wert schlechter.
Viele subjektive Eindrücke spielen auch eine große Rolle (z.B. beim
Heizverhalten).
> > Bei einem gescheiten A/V- Verhältnis und ggf.
Holzständerwerk im DG hat
man
> > keine Sorgen den Nachweis zu führen.
>
> so machen wirs eigentlich immer häufiger, viele Interessenten wollen
> auch nicht das pure Blockhaus, sondern vielleicht doch mal
> Teilbereiche tapeziert haben. Dafür ist der Aufbau mit
aussenliegender
> Blockbohle und innerem Ständerwerk einfach ideal.
Ja, richtig- außer die PURisten ;-)
Grüße Thomas
Architektur
Holzhaus von Betana
Holzhaus von Betana
Hallo Alice
Alice Fedrizzi schrieb:
>
> Es gibt auch die Vollholz-Technik. Sehr interessantes Thema. Die
> Technik ist aber dem Holzrahmenbau recht ähnlich nur, daß eben
> Vollholz (eigentlich Brechtschichtholz) verwendet wird. Anscheinend
> kommt man da sogar ohne Dampfbremsen und so ein Zeug. Bei 8cm
> Holzwand und 8cm WD haste einen Uw von 0,35 und kommst damit recht
> gut durch die EnEV durch. Bei 35 cm sogar ohne WD. Man muß nur die
> entsprechenden Fachbetriebe finden, die mit sowas umgehen können.
>
meintest Du sowas in der Art?
http://www.thoma.at/
http://www.zimmerei-schaller.de/holz100.htm
>
> Viele Grüße,
>
Dir auch Sebastian
Holzhaus von Betana
Aloha Sebastian Schulze,
Du hast letztens geschrieben:
> meintest Du sowas in der Art?
> http://www.thoma.at/
> http://www.zimmerei-schaller.de/holz100.htm
Genau sowas. Ich kenne einen Architekten hier in der Nachbarschaft,
der oft mit solchem System arbeitet und schon einige Architektur- und
Holzbaupreise mit solchen Häusern eingeheimst hat.
Vor allem ist es auch nicht peinlich, wenn einer auf die
Wahnsinnsidee kommt, sein Haus zu verputzen (bei Holzhäusern
eigentlich eine Sünde, wenn nicht gar peinlich) und Bekannte kommen
zu Besuch vorbei und klopfen an die Wand. :-)
Viele Grüße,
Alice
--
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