Bettina Haenel posted:
>Spaktakuläre Einstürze gotischer Gewölbe sind historisch
bekannt.
>Eine "wissenschaftliche" Berechnungsmethode bzw. FM oder eine
>Materialprüfng heutiger Labore hatten diese Baumeister nicht, Ihre
>Arbeitsgrundlagen waren Erfahrung und eine metaphyische
>Proportionslehre, regionale Baustoffe und hochwertige Handwerker.
Sicher gab es zu jeder Zeit spektakuläre Einstürze oder Schäden.
Ohne
groß nachzudenken kann ich jedoch 4 Millionenschäden - Einsturz
derSchwangeren Auster in Berlin, Aufschwimmen des angefangenen
Schürmannbaus (Abgeordnetenhaus) in Bonn, Verlust eines Senkkastens beim
Bau der Fernbahn in Berlin, Absaufen der Regionalbahnhofsbaugrube am
Potsdamer Platz in Berlin - aufzählen, an denen ich als
Projektbeteiligter direkt oder bei der Ursachenforschung beteiligt war.
Beim Bau von GKN2 wurde unter der Hand von der Bauleitung kurz vor der
Rohbaufertigstellung gemunkelt, daß 20 Tote für so eine solche
Großbaustelle eine verdammt gute Leistung der Bauleiter seien.
Bei spektakulären Bauten gibt es, weil man dabei halt immer an die
Grenze des Möglichen gehen muß, immer wieder spektakuläre
Einstürze. Das
ist allerdings nicht auf Romanik und Gotik beschränkt, sondern zieht
sich durch die gesamte bekannte Geschichte. Die Ägypter verloren AFAIK
mehrere Pyramiden. Beim Circus maximus in Rom lief IIRC auch irgendwas
schief. Und der Schiefe Turm von Pisa oder das Holstentor in Bremen sind
leuchtende Beispiele dafür, daß Baugrund nicht immer so will, wie
die
Planer das annehmen.
Gruss, Werner
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Morver, der Rollstuhl fuer kranke Windows-Newsreader und fuer OE.
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Rohr im Keller macht bei Regen Krach
2004-05-05 18:28:30