Hi,
tobias knittel schrieb in der newsgroup de.sci.architektur:
> > Das ist nur die äussere Lage. Innen bilden andere geschichtete
> > Steinplatten das Tragwerk. Darüber ist eine
"Erd"schicht
>unterschiedlich
> > dick gelegt, damit es nicht so zugig ist, oder so ähnlich. Auf
dieser
> > Packung baut sich die "Dach"deckung auf. Auch lustig
gemauert.
> hast du einen genauen Schichtenaufbau in deinem
> Kuppelbautenarchiv?
Bei mir lagern Büchern, die ich aus Italien angeschleppt habe. Muss mal
nachsehen. Vor Ort konnte ich aber die Bauweise beobachten.
> Ich könnte mir so ein Trullo recht nett auf meiner
> Scheune vorstellen, dazwischen Flachdach zum
> Bestand. Ein Trullo hätte den Vorteil, dass man außer
> Steinen und Zeit wenig Geld braucht.
Gewichtsprobleme scheint Deine Scheune nicht zu kennen. Starkes Stück.
Ein solcher Steinbau sollte aus dem "Boden" wachsen.
Außerdem erscheint
> mir so ein Trullo weniger störend als jede sonstige Dachform.
In Südfrankreich gibt es eine ähnliche Bauweise, die ich mir
anschaute.
Wie umgedrehtes Schiff.
> Von der Dachterrasse einen Eingang, analog der traditionellen
> Trulli - vielleicht auch über Kreuz vier gewölbte
Öffnungen.
Wird wohl nix, aber schöner Traum.
Trullo mit vier Apsiden sieht auch gut aus.
> Eine Dachdeckung mit Natursteinplatten hätte ich ja noch
> versprochen bekommen. Müsste für die äußere Deckung
> fast schon reichen.
Nun. Man wird ja sehen. Allzu schwer zu mauern, dürfte es nicht sein.
Ich kann Dir helfen, wenn Du willst.
K.L.
--
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Architektur
Re:Trulli
Re:Trulli
Hi Karl,
> Bei mir lagern Büchern, die ich aus Italien angeschleppt habe. Muss
mal
> nachsehen. Vor Ort konnte ich aber die Bauweise beobachten.
Aha ...
> Gewichtsprobleme scheint Deine Scheune nicht zu kennen. Starkes
Stück.
> Ein solcher Steinbau sollte aus dem "Boden" wachsen.
Der Trullo würde ja auf dem bestehenden Mauerwerk beginnen,
also 4 Wänden a 60 cm Stärke. Von den Drucklasten her sehe
ich kein Problem. event. Horizontallasten könnten von einem
Ringgurt aufgenommen werden unter dem Kegel
> In Südfrankreich gibt es eine ähnliche Bauweise, die ich mir
anschaute.
> Wie umgedrehtes Schiff.
Thorwald hat was zu gepostet.
> > Von der Dachterrasse einen Eingang, analog der traditionellen
> > Trulli - vielleicht auch über Kreuz vier gewölbte
Öffnungen.
> Wird wohl nix, aber schöner Traum.
> Trullo mit vier Apsiden sieht auch gut aus.
> Nun. Man wird ja sehen. Allzu schwer zu mauern, dürfte es nicht sein.
> Ich kann Dir helfen, wenn Du willst.
Dein Angebot ist nett. Aber mangels Masse mach ich alles selber.
Und jemanden kostenlos für mich arbeiten lassen, tue ich auch
nicht.
Wenn er ringförmig aufgemauert wird, relativ steil, trägt sich
eigentlich jeder Ring selbst auf Druck. Wenn er nicht flacher
als 50° ist, bleibt die nächste Steinreihe auch auf der unteren
stehen, bis der Ring geschlossen ist. Dann käme die Deckungsschale
mit nach außen geneigten Steinen. Die könnte man ja mit etwas
Mörtel an der Druckschale fixieren.
So ein relativ steiler Kegel müsste also schalungslos
und trocken aufgeschichtet werden können.
Bei Glegenheit baue ich ein kleines Modell. Der Große
hätte ja über 4 m Durchmesser :-)
Gruß
Tobias
Re:Trulli
Hi,
tobias knittel schrieb in der newsgroup de.sci.architektur:
> > Bei mir lagern Bücher /./
> Aha ...
Zwei fand ich inzwischen. Darin aber kein Wandaufbau als Schnitt.
> > Gewichtsprobleme scheint Deine Scheune nicht zu kennen. Starkes
>Stück.
> > Ein solcher Steinbau sollte aus dem "Boden" wachsen.
> Der Trullo würde ja auf dem bestehenden Mauerwerk beginnen,
> also 4 Wänden a 60 cm Stärke. Von den Drucklasten her sehe
> ich kein Problem. event. Horizontallasten könnten von einem
> Ringgurt aufgenommen werden unter dem Kegel
Na dann. Frag sich, ob das dahin passt. Laut Foto eher nicht. Im Garten
eher.
> > In Südfrankreich gibt es eine ähnliche Bauweise, die ich
mir
>anschaute.
> > Wie umgedrehtes Schiff.
> Thorwald hat was zu gepostet.
Eben gesehen.
> Wenn er ringförmig aufgemauert wird, relativ steil, trägt sich
> eigentlich jeder Ring selbst auf Druck.
Ja. Standsicherheitsnachweis eher schwieriger?
Wenn er nicht flacher
> als 50° ist, bleibt die nächste Steinreihe auch auf der unteren
> stehen, bis der Ring geschlossen ist.
Sowieso.
> Dann käme die Deckungsschale
> mit nach außen geneigten Steinen. Die könnte man ja mit etwas
> Mörtel an der Druckschale fixieren.
Mörtel aus Glasschaumgekrösse als Zementschlammgemisch. Zugleich
Wärmedämmung.
> So ein relativ steiler Kegel müsste also schalungslos
> und trocken aufgeschichtet werden können.
Aus Fotos läßt sich die Steilheit ermessen.
Alternativ: innen falsches Ziegelgewölbe, aussen Steinplatten
geschichtet.
Gruesse
K.L.
--
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