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Attika- bzw. Wandabdeckungen

Attika- bzw. Wandabdeckungen

Klaus Horstmann
2004-07-29 12:35:38

Moin,

kann mir jemand vielleicht mal exakt die Anforderungen an Blechabdeckungen
von Attiken und Wänden bezüglich erf. Abstände von der vertikalen Fläche
nennen?

Ja, habe immer die 3cm Abstand bei min. 10cm Abkantung im Kopf - bräuchts
aber mal exakt mit Quelle (kleine Streitigkeit zw. Bauherr und Unternehmer
wg. Schmutzfahnen :-)).

Thx aus Hamburg
Klaus


Attika- bzw. Wandabdeckungen

"tobias knittel"
2004-07-29 12:48:16

Hi Klaus,


> kann mir jemand vielleicht mal exakt die Anforderungen an Blechabdeckungen
> von Attiken und Wänden bezüglich erf. Abstände von der vertikalen Fläche
> nennen?

öh, hatt ich noch nie.

> Ja, habe immer die 3cm Abstand bei min. 10cm Abkantung im Kopf - bräuchts
> aber mal exakt mit Quelle (kleine Streitigkeit zw. Bauherr und Unternehmer
> wg. Schmutzfahnen :-)).

ich denke mal bei rheinzink müsste es was geben,
unter Verlegeanleitung oder so

www.rheinzink.de

Gruß

Tobias


Attika- bzw. Wandabdeckungen

"Hubert Bigerl"
2004-07-29 12:56:09

Hallo Klaus,
da schaust du am Besten nach in den Fachregeln des Klempnerhandwerks
nach.
Es hat ab Seite 119 sehr schöne Bilder.
Gruss Hubert



"Klaus Horstmann" schrieb im Newsbeitrag
news:1s6pa1302ia7c$.1fuhv0i4k25ck.dlg@40tude.net...
> Moin,
>
> kann mir jemand vielleicht mal exakt die Anforderungen an
Blechabdeckungen
> von Attiken und Wänden bezüglich erf. Abstände von der vertikalen
Fläche
> nennen?
>
> Ja, habe immer die 3cm Abstand bei min. 10cm Abkantung im Kopf -
bräuchts
> aber mal exakt mit Quelle (kleine Streitigkeit zw. Bauherr und
Unternehmer
> wg. Schmutzfahnen :-)).
>
> Thx aus Hamburg
> Klaus


Attika- bzw. Wandabdeckungen

"tobias knittel"
2004-07-29 13:05:53

> ich denke mal bei rheinzink müsste es was geben,
> unter Verlegeanleitung oder so
>
> www.rheinzink.de
Hinterlüftung


a.. empfohlene Belüftungsraumhöhe ? 40 mm
Die konstruktive Belüftungsraumhöhe zwischen der Fassadenbekleidung
und der Dämmschicht sollte mindestens 40 mm betragen (nach Norm ? 20 mm).
Bautoleranzen und Schiefstellung des Gebäudes sind zu berücksichtigen. Der
Hinterlüftungsraum darf z.B. durch die Unterkonstruktion oder
Wandunebenheiten örtlich bis auf 5 mm reduziert werden.

Der minimal freie Querschnitt des Hinterlüftungsraumes ist abhängig
von der Gebäudehöhe.


Gebäudehöhe
Belüftungslänge Abmessung der
Hinterlüftung Freier
Lüftungsquerschnitt
bis 6 m
6m bis 22 m
über 22 m 20 mm
30 mm
40 mm 200 cm²/m
300 cm²/m
400 cm²/m
Quelle: SFHF 20.09.94



nach oben >>

Be- und Entlüftung


a.. empfohlene Schlitzbreite ? 20 mm
Der Hinterlüftungsraum benötigt Be- und Entlüftungsöffnungen. Sie sind
am tiefsten und höchsten Punkt der Fassade anzuordnen. Die erforderliche
Schlitzbreite (Netto) beträgt ? 20 mm. Bei höheren, mehrgeschossigen Bauten
sollten weitere Be- und Entlüftungsöffnungen (z.B. geschoßweise) vorgesehen
werden.

Zum Schutz vor Kleintieren werden im Bereich der Öffnungen Lochbleche
oder teilperforierte Profile (Zubehör) verwendet. Diese sollten einen freien
Belüftungsanteil von ? 45% und einen Lochdurchmesser ? 5 mm aufweisen.

Die Reduzierung des freien Lufteintrittes durch die Lochbleche ist bei
der Festlegung des Hinterlüftungsquerschnittes zu berücksichtigen.




nach oben >>

Wandaufbau


a.. Bekleidung
RHEINZINK-Wellprofile, -Paneele, -Kassetten
b.. Hinterlüftungsraum
Belüftungsraumhöhe konstruktiv ? 40 mm (Norm 20 mm)
Lüftungsschlitzbreite ? netto 20 mm
c.. Unterkonstruktion
Zwei- oder mehrteilige korrosionsgeschützte / korrosionsfreie
Konsolsysteme aus Metall.
d.. Wärmedämmung
Fassadendämmplatten aus Mineralfaser gemäß DIN 18165,
nichtbrennbar nach DIN 4102,
hydrophobiert (durchgehend wasserabweisend)
e.. Tragwerk
Tragende Konstruktion des Gebäudes zur Aufnahme der Beanspruchungen.


nach oben >>

Unterkonstruktion

Wir empfehlen RHEINZINK-Fassadensysteme auf zwei- oder mehrteiligen
korrosionsgeschützten / korrosionsfreien Konsolsystemen aus Metall zu
verlegen. Neben bauphysikalischen Vorteilen(Brandschutz) gewährleisten diese
Systeme einen problemlosen Ausgleich von Bautoleranzen. Durch den Einsatz
von Wandkonsolen mit hinterlegten Thermostops aus Kunststoff entstehen nur
örtliche Wärmebrücken.



Hinweis:
Holz als Unterkonstruktion für größere Fassadenflächen ist wegen des
Feuchteverhaltens nicht zu empfehlen. Wird Holz mit einem zu hohen
Feuchtigkeitsgehalt eingebaut, können später Verwerfungen auftreten. Unter
Sonneneinwirkung trocknet das Holz aus und schwindet. Dieses im Vergleich
zur Metallbekleidung gegensätzliche Verhalten kann zu Spannungswellen in der
Fassadenbekleidung führen, also zu einer erheblichen optischen
Beeinträchtigung.

Für kleinflächige Anwendungen wie Gauben, Blenden und Giebelwände ist
eine getrocknete Holzunterkonstruktion durchaus geeignet.




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Attika- bzw. Wandabdeckungen

Klaus Horstmann
2004-07-29 17:04:08

Moin Hubert,

Am Thu, 29 Jul 2004 12:56:09 +0200 schrieb Hubert Bigerl:

> Hallo Klaus,
> da schaust du am Besten nach in den Fachregeln des Klempnerhandwerks
> nach.
> Es hat ab Seite 119 sehr schöne Bilder.
> Gruss Hubert
>
Jo, danke auch :-)
Hast Du die greifbar? Hab derzeit nicht die Möglichkeit reinzuschauen,
geht eben um den erf. Abstand VK-Blech zur vertikalen Wandfläche. Was ist
da mindestens einzuhalten?

Thx
Klaus


Attika- bzw. Wandabdeckungen

Klaus Horstmann
2004-07-29 17:12:57

Moin Tobias,

Am Thu, 29 Jul 2004 13:05:53 +0200 schrieb tobias knittel:

>> ich denke mal bei rheinzink müsste es was geben,
>> unter Verlegeanleitung oder so
>>
>> www.rheinzink.de
> Hinterlüftung
>
Danke, bin leider nicht fündig geworden :-(

> a.. empfohlene Belüftungsraumhöhe ? 40 mm...

Huiii...das is ja n ganzer Aufsatz :-)
Thema ist aber ein anderes, geht um Attikaabdeckung, bzw. Mauerabdeckung,
also das kleine Blechhütchen obendrauf und ganz genau um die Abkantung an
der Vorderseite. So aus dem Ärmel geschüttelt sach ich ja immer, die
Abkantung vorn sollte min. 10cm nach unten führen und min. 3cm Abstand von
der Wand haben (soll ja kein Regen runter treiben, aber es soll ja auch
nicht unnötig Schmutzfahnen geben).
Nun ist die Frage hier aufgetaucht, wie die Mindestwerte denn nun exakt
sind, und wo sie beschrieben werden (Flachdachrichtlinien vermutlich).
Bin halt derweil in meinen häuslichen Suchmöglichkeiten etwas eingeschränkt
und falls wer was dazu weiß, wär das klasse. :-)
(ja, ja ich weiß....ich schlage die Zeit mit lauter Kleinsch**ss tot ;-)).

Viele Grüße
Klaus


Attika- bzw. Wandabdeckungen

"tobias knittel"
2004-07-29 17:32:28

Hi Klaus,

> (ja, ja ich weiß....ich schlage die Zeit mit lauter Kleinsch**ss tot ;-)).

Ah so, wußte gar nicht, dass es dazu ne DIN gibt :-)
Ich schreib die Breite der Abwicklung aus, und wie
es gekantet werden soll, dann stehts halt etwas über den
Putz. Wundert mich eh, dass die das bei eurem Schlagregen so
genau nehmen. Ob der 2 oder 3 cm tiefer auf die
Fassade trifft, bzw. das Wasser an die Fassade treibt, macht
den Kohl wohl auch nicht fett - und die Schlieren unwesentlich
kürzer :-)

Nun ja, ich suche mal. Mit etwas Glück melde
ich mich in Kürze


Gruß

Tobias


Attika- bzw. Wandabdeckungen

"tobias knittel"
2004-07-29 17:40:04

steht alles im Rheinzink pdf:

Planung und Anwendung, dort Seite 50. Gibt da ne Tabelle
für den ominösen Abstand, und zwar Seite 52 oben links,
und der beträgt 20 mm.

Gruß

Tobias