Hallo,
das Thema Parkett und Fußbodenheizung wird in dieser NG ja immer
wieder mal behandelt. Ich habe mir inzwischen etliche Threads
durchgelesen und bin dabei durchaus schlauer geworden (z.B. dass
Fliesen natürlich viel besser sind, welche Hölzer eher geeignet,
welche eher ungeeignet sind, wie dick das Holz sein sollte, welche Art
der Verlegung ratsam ist etc. etc.).
Es bleibt auf jeden Fall ein kontrovers diskutiertes Thema, in dem es
unterschiedliche Meinungen und insbesondere Erfahrungen gibt. Mir geht
es darum, hier noch einmal komprimiert ERFAHRUNGEN beschrieben zu
bekommen, die Menschen gemacht haben, die TATSÄCHLICH eine FBH unter
Parkett gelegt haben. Die damit schon ein wenig Zeit GELEBT haben. Die
z.B. sagen: würde ich wieder machen, läuft prima, oder: würde
ich
nicht wieder machen, weil ... oder oder oder. Die oben beschriebenen
theoretischen Erörterungen interessieren mich weniger.
Bei mir geht es um folgendes Szenario: Doppelhaushälfte, Neubau,
Niedrigenergiestandard, im OG normale Radiatoren (zum Schlafen soll es
kalt sein, da wünsche ich schnelle Regelbarkeit).
Also schon mal vielen Dank vorweg für Eure
Erfahrungs-"Berichte".
Gruß,
Stefan
Architektur
Und wieder einmal: Parkett und Fußbodenheizung
Und wieder einmal: Parkett und Fußbodenheizung
Hi Harald,
> Holzofen mit großem Sichtfenster (der hoffnungslos
überdimensioniert
> ist), und der im Winter munter prassselt, weil ich so gerne ins Feuer
> schaue und an die Zeiten denke, in denen man noch mit Keule ... :-).
gerade wo es interessant zu werden beginnt ... Ende :-)
Das ist unfair ...
Gruß
Tobias
Und wieder einmal: Parkett und Fußbodenheizung
Tobias wrote:
Moin Tobias,
>
>> Holzofen mit großem Sichtfenster (der hoffnungslos
überdimensioniert
>> ist), und der im Winter munter prassselt, weil ich so gerne ins Feuer
>> schaue und an die Zeiten denke, in denen man noch mit Keule ... :-).
>
> gerade wo es interessant zu werden beginnt ... Ende :-)
> Das ist unfair ...
Ja, ich kann ja so gemein sein. Übrigens hat eine gute
Wärmedämmung
auch Nachteile. Da bereits einige Kerzen die Bude warm machen, muß das
Öfchen sparsam gefüttert werden, weil sonst im ganzen Haus gleich
eine
Bullenhitze ist.
Harald, sich überlegend, im Winter Fenster und Türen offenstehen zu
lassen, um weiter ins Feuer glotzen zu können.
Und wieder einmal: Parkett und Fußbodenheizung
Hi Harald,
> Ja, ich kann ja so gemein sein. Übrigens hat eine gute
Wärmedämmung
> auch Nachteile. Da bereits einige Kerzen die Bude warm machen, muß
das
> Öfchen sparsam gefüttert werden, weil sonst im ganzen Haus
gleich eine
> Bullenhitze ist.
> Harald, sich überlegend, im Winter Fenster und Türen offenstehen
zu
> lassen, um weiter ins Feuer glotzen zu können.
wäre wohl preiswerter als eine Klimaanlage :-)
Aus meiner momentanen Sicht ist das Passivhaus aber
die beste Alternative, trotz der Ofenprobleme :-)
Zur Not im Sommer auch relativ preisgünstig zu
klimatisieren ...
eine Bruchsteinhütte ist schwer zu beheizen, bedarf
dafür keiner sommerlichen Klimatisierung. Im Januar
hatte ich nachts bei - 18°C noch Eis an den Fenstern
(innen und dort unten), wenn der Ofen 11 kW auf ca.
20 m2 entfaltete. Der Vorteil wiederum ist, daß man,
wirds zu warm am Ofen, nur den Stuhl etwas weg-
rücken muß :-)
Allerdings sind in den alten Hütten in diesem Sommer in
Frankreich die alten Leute nicht haufenweise gestorben,
wie in den Plattensilos, da die immer schön kühl blieben,
bzw. zumindest erträglich ...
also wenn schon nicht richtig gedämmt, dann lieber sorum -
und halt ein paar Scheit mehr nachgeschoben im Winter.
Dass, nebenbei gesagt, 10.000 sende einfach den Hitzetod
sterben, d.h. quasi bei lebendigem Leibe vertrocknen - und es
hinterher erst auffällt - das ist mir ein Rätsel. Das gabs
mal vor ein paar Jahren in Griechenland, da fiel es
auf - aber da wurden in Athen auch über 50°C erreicht.
Gruß
Tobias
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