Hi,
war mal beim F- Laubholzsäger. Er bot mir
als Fassadenverkleidung Erle an, und meinte
das sei sehr gut für Fassaden geeignet, zu 40 FF,
also ca. 7 Euro/ m2 (20 mm Dielen). Nun hab ich betreffend
der Erle keine Ahnung. Hat wer Erfahrung damit,
die Farbe des Holzes ist "schweinchenrosa" :-)
Im Netz hab ich bisher auch nicht brauchbares gefunden.
Außerdem muss man die einige Monate vorher bestellen, da
selten Erlen reinkommen ...
Alternativ hat er nur noch "chêne rouge", frei übersetzt
"Roteiche", damit ist sein Holtartensotiment wohl erschöpft :-)
Diese ist sehr dunkel und Struktur grob, schwer. "Das ginge
auch, kost aber doppelt soviel". Also Abholpreis, weil einen
LKW hat er auch nicht.
Die Erle ist recht leicht, sieht eigentlich ganz o.k. aus.
Nun ja, der nächste "Säger", ein netter Chaot inmitten
von zwei Ruinen, hat mal was - und dann wieder auch
nichts (wenn ich es richtig verstanden habe). Scheint
nur im Auftrag zu sägen, wenn jemand mit einem
Baum vorbeikommt ... das ist mir dann doch zu um-
ständlich :-)
Gruß
Tobias
Architektur
Frage wegen Erlenholz
Frage wegen Erlenholz
Hi Robert,
> vergiß diesen "Laubsäger" als Ratgeber.
> Suchbegriffe "resistenzklassen holz erle"
gefunden. Wohl das am schlechten geeignetste
Holz :-) Nun ja, ich glaub ich nehm die Roteiche... :-)
Danke und Gruß
Tobias
Frage wegen Erlenholz
"tobias knittel" posted:
>gefunden. Wohl das am schlechten geeignetste
>Holz :-) Nun ja, ich glaub ich nehm die Roteiche... :-)
Warum willst du überhaupt Laubholz? Für Fassaden ist doch Lärche
hervorragend geeignet, ist gut verfügbar und kostet nicht die Welt.
Gruss, Werner
--
Morver, der Rollstuhl fuer kranke Windows-Newsreader und fuer OE.
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Frage wegen Erlenholz
Hallo Werner,
> Warum willst du überhaupt Laubholz? Für Fassaden ist doch
Lärche
> hervorragend geeignet, ist gut verfügbar und kostet nicht die Welt.
Sicher hast du Recht, aber ich will das Holz nicht durch
die halbe Welt karren, wenn es geht-daher wäre was "vor Ort" in
Frankreich nicht schlecht.
Ich muss mal mit dem Bürgermeister reden, wie das so läuft.
Die Gemeinden finanzieren sich hauptsächlich durch den Holzverkauf.
Irgendwo muss also ein Sägewerk sein, dass das Holz verarbeitet,
zumindest hundsgewöhnliche Stieleiche oder sowas. Lärchen
gibt es auch, ein paar riesige stehen gegenüber im Wald. Die
sind wohl so alt geworden, da niemand was mit anfangen weiß :-)
"Mélèze" heißen die. Ich könnte mal die
Gemeinde fragen, ob die mir eine
verkaufen. Dann muss ich noch einen Schwertransporter finden, der sie ins
Sägewerk karrt und den Baum in Bretter zerlegen lassen. Etwas viel
Aufwand, für ca. 50 m2 Fassade :-), zumal die fast 2 m dick sind -
und ich hinterher in Lärchenbrettern ersaufe.
Ich probiere wieter. Wahrscheinlich stelle ich mich bisher zu dappig an :-)
Gruß
Tobias
Frage wegen Erlenholz
Nachtag:
hab grad in F angerufen. Wohl kein Problem, einen
Baum zu kaufen, und auch keines einen Bauern zu
finden, der ihn fällt und transportiert :-)
Also werde ich mal so mein Glück mit ner Lärche
probieren, wenns nicht zu teuer wird :-)
Gruß
Tobias
Frage wegen Erlenholz
tobias knittel wrote:
> Nachtag:
>
> hab grad in F angerufen. Wohl kein Problem, einen
> Baum zu kaufen, und auch keines einen Bauern zu
> finden, der ihn fällt und transportiert :-)
> Also werde ich mal so mein Glück mit ner Lärche
> probieren, wenns nicht zu teuer wird :-)
>
Ah geh, nimm Tropenholz, am besten geschmuggeltes Ramin. Das fördert
zumindest deinen Bekanntheitsgrad als Architekt. Auf den Ruf kommt es
heutzutage eh nicht mehr an.
Grüße
Harald
Frage wegen Erlenholz
> Also werde ich mal so mein Glück mit ner Lärche
> probieren, wenns nicht zu teuer wird :-)
Hallo Tobias,
Lärche ist für bewitterte Flächen völlig in Ordnung. Nehm
ich auch
immer.
Gruss Hubert
Frage wegen Erlenholz
Hi Harald,
> Ah geh, nimm Tropenholz, am besten geschmuggeltes Ramin. Das fördert
> zumindest deinen Bekanntheitsgrad als Architekt. Auf den Ruf kommt es
> heutzutage eh nicht mehr an.
das Tropenholz verkühlt sich im Winter womöglich noch :-)
Nein, ich nehme ungern Tropenholz, wenn der ganze Wald voller
Bäumen steht - und alles jammert, dass es zuviel Holz gibt,
und die Preise im Keller sind :-)
Ich hab vorhin nochmal nachgefragt. Der Freund meiner Mutter
hat einen Wald und kennt daher die beiden von mir besuchten
"Chaotensäger". Ich soll eine Liste machen, und er fährt
dann mit mir
dorthin - und die besorgen dann Lärchenholz.
Aber ich soll alle Zahlen *sehr groß* aufschreiben, am besten alles
aufmalen. Die seihen so bockig, da ihnen eine etwas ungenaue Anfrage
zu kompliziert ist (und beide hätten Schwierigkeiten mit dem Lesen :-) ).
Aber wenn man ihnen eine sehr genaue Vorlage liefert, ginge das dann
schon :-)
Einen Baum kaufen, ist auch wieder kompliziert, da der Einschlag
wiederum von einer übergeordneten Behörde freigegeben werden
muss, d.h. die Gemeinde auch nicht frei entscheiden kann - außer
es hätte gerade zufällig der Blitz in den Baum geschlagen - und das
kann Monate dauern, bis die Behörde den gewünschten Baum freigibt.
Wenn das nicht klappt, gibt es hier (Schuttertal) in der Nähe ein auf
Lärchenholz spezialisiertes Sägewekk - und ich neh halt jedes Mal
ein paar Bretter auf dem Dach mit ...
Gruß
Tobias
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