Hallo zusammen!
In unserem neu errichteten Holzhaus sollen verstärkte
Schallschutzmaßnahmen ergriffen werden. Insbesondere soll ein Raum als
Ruheraum eingerichtet werden und mit erhöhtem Schallschutz
ausgestattet werden. Hierbei geht es vor allem auch um den
Schallschutz gegenüber den innenliegenden Räumen und dem
naheliegenden
Treppenhaus. Das Zimmer hat 2 Außenwände, 1 Wand zum Treppenhaus und
1
gemeinsame Wand mit Nachbarzimmer.
Bisherige Maßnahmen:
Innenwandaufbau: (von außen) Fermacell 1,25 cm - OSB Platte 13 mm,
Holzständer 6/10 Gefachbereich, gefüllt mit 8 cm Pavatex
Holzfaserplatte. Dann ca. 3 cm Luft, dann kommt eine 2. Innenwand zur
Schallentkoppelung Holzständer 6/6, Gefach mit 4 cm Pavatex gefühlt.
Darauf. dann doppelte Fermacell, also 2,5 cm als Abschluss.
Die 1. Innenwand steht schon. Der Rahmen der 2. Innenwand auch, der
Rest noch nicht. Alles von unserem Zimmermann entwickelt.
Inzwischen wurden andere Fachmeinungen an mich herangetragen,die etwas
konträr sind. Zum Einen wird dringend empfohlen, die 2. Innenwand zur
Decke und zum Fußboden zusätzlich zu entkoppeln. Empfohlen wird dort
eine ca. 2 cm dicke Dämmschicht mit Mineralfaser oder Ähnlichem.
Die andere Strategie sieht vor, den Holzrahmen zu belassen wie er ist,
aber die abschließende Fermacellschicht dann zum Boden, zur Decke hin
und zwischen den Wänden zu entkoppeln, indem dort ein ca 8mm breiter
Abstand eingehalten werden sollte. (Das wäre sicherlich im Augenblick
die einfachere Lösung)
Zusätzlich steht zur Diskussion, die Decke zusätzlich mit
Federschienen und Fermacell abzuhängen.
Deckenaufbau: geplante Abhängung mit 1,25 cm Fermacell, 14 cm
Brettstapeldecke (ist schon eingezogen), 6 cm Pavatex Dämmplatte, 5 cm
Estrich, 1 cm Hartfaserplatte, dann Parkett)
Weiteres Thema:
In diesem Raum Fensterfugen möglichst schalldicht machen. Im gesamten
Haus haben wir die Fensterfugen mit Flachs ausgestopft. Ich habe nun
gehört, dass es einen speziellen Schallschutzschaum für Fensterfugen
gibt. Hätte er Vorteile gegenüber Flachs? Den Fugenabschluss
gegebenfalls ebenfalls entkoppeln?
Welche Maßnahmen sind wirklich sinnvoll und effektiv?
Für Hilfestellung in diesen Fragen wäre ich sehr dankbar.
Ich hoffe, ich habe mich in meinen Darstellungen einigermassen
sachgerecht ausgedrückt. Sorry, wenn nicht, aber ich bin nur Laie und
Bauherr und suche nach einer effektiven Lösung.
Was mich auch noch brennend interessiert, wo ich Infos dazu einholen
kann, was der Deckenaufbau grundsätzlich an Schallschutz bringt.
(geplante Abhängung mit 1,25 cm Fermacell, 14 cm Brettstapeldecke (ist
schon eingezogen), 6 cm Pavatex Dämmplatte, 5 cm Estrich, 1 cm
Hartfaserplatte, dann Parkett). Hier gab es uch mal eine Empfehlung,
ein kleines Luftpolster zwischen Brettstapeldecke und Dämmplatte
einzuschieben.
Wer immer sich dazu bemüht, diesen langen Text zu lesen und dazu
Stellung zu nehmen, dem vorab mein Dank!
Gruss Michael
Architektur
Schallschutz in Innenräumen im Holzhaus
Schallschutz in Innenräumen im Holzhaus
Michael Maier wrote in message
news:...
> ...
> Was mich auch noch brennend interessiert, wo ich Infos dazu einholen
> kann, was der Deckenaufbau grundsätzlich an Schallschutz bringt.
> (geplante Abhängung mit 1,25 cm Fermacell, 14 cm Brettstapeldecke
(ist
> schon eingezogen), 6 cm Pavatex Dämmplatte, 5 cm Estrich, 1 cm
> Hartfaserplatte, dann Parkett). Hier gab es uch mal eine Empfehlung,
> ein kleines Luftpolster zwischen Brettstapeldecke und Dämmplatte
> einzuschieben.
>
bestelle bei http://www.infoholz.de die Broschüre "Schallschutz
bei
Holzbalkendecken".
Auf jeden Fall sollten Estrich, Hartfaser ( warum denn die ?? ) und
Parkett miteinander verklebt sein, sonst ist der Estrich
schalltechnisch wirklungslos.
viele Grüße
Werner
--
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