Hi Steffen,
>Ich glaube das müssen wir mal vertiefen (vielleicht an anderer
>Stelle), da ich auch nicht allzuweit weg von der französischen Grenze
>wohne, habe ich mit diesem Gedanken auch schon gespielt. Gibt es
>da irgendwelche Tipps und Hinweise zu dem Thema?
es ist eigentlich relativ einfach.
Du gehst zu den Notaren (notaire de france). Diese bieten in Frankreich auch
Immobilien an. Dort schaust du in der Liste nach geeigneten
Häusern (Immobilienmakler sind in der Regel sehr teuer) oder
Grundstücken, (letztere werden auch über Gemeinden angeboten)
holst dort den Schlüssel und schaust sie bei Interesse an :-)
Gefällt dir etwas, wird in der Regel der Angebotspreis nochmal
verhandelt, dann gibt es einen Vorvertrag (der schon bindend
ist), dann den Kaufvertrag. Der Notar regelt alles für dich, bis
hin zu den Grunderwerbsteuern. Dafür überweist du Kaufpreis
und Gebühren/ Steuern auf sein Treuhandkonto.
Die Grundsteuer etc. für das laufende Jahr wird noch vom Vorbesitzer
bezahlt.
Diese Nebenkosten betrugen bei mit, bei einem Kaufpreis von
ca. 9000 Euro, etwa 1300 Euro, sinken aber mit steigender
Höhe des Kaufpreises relativ.
Dann sind jährlich diverse Steuern und Gebühren fällig, die
einmal eine Art Gemeindesteuer umfassen, eine
Grundsteuer, und dann Müllgebühren. Macht bei mir
jetz ca. 160 Euro im Jahr (mit Wasser), wobei das regional abweicht.
Dann noch eine Gebäudeversicherung, die sehr umfassend ist,
kostet in meinem Fall ca. 80 Euro im Jahr. Diese beinhaltet auch
eine Haftpflichtversicherung für Schäden die von deinem Eigentum
ausgehen, sowie eine Terroristenversicherung :-)
Das war es eigentlich schon. Unter google findet sich einiges,
wobei "villafrance" z.B. nochmal im Detail auf verschiedene
Aspekte des Immobilienkaufs, Leben und Arbeiten, etc.
eingeht. Näheres auch unter der homepage der französischen
Botschaft in Berlin, insbesondere "leben und arbeiten".
Wenn du spezielle Fragen hast: tokni@t-online.de
Gruß
Tobias
Bundesrat: Eigenheimzulage bleibt
2004-11-30 13:23:05