Hi,
tobias.knittel schrieb in der newsgroup de.sci.architektur:
> wird ein klarer Rechtwinklerbau, sofern ich den
> Auftrag bekomme :-)
das wäre unchristlich, wenn Du den Auftrag bekämest. :-)))
> Hier ein rechtes Winkelchen, da eines, sogar rechtwinkelige
> Fliesen, Bretter, Dielen, Tür, Fenster :-)
Das Kreuz soll wohl nicht mehr so auffallen und in der Penetranz der
rechten Winkelchen wohl oder übel untergehen. Sozusagen Kreuzchen auf
den zweiten Blick. Hat was. Ist wie Wiese mit Kleeblättern und einem
darunter, das vier Blätter hat.
> Die Klöschüsseln werden wohl organisch ausgeführt,
> aus ergonomischen Gründen :-)
Die Standortfrage ist damit wohl schon geklärt:
also da, wo echt Arbeit geleistet werden muss.
:-)))
K.L.
--
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Architektur
Sakralbauten
Sakralbauten
Hi,
>>Sehr interessant von der Formensprache her finde ich die Kirche, die
>>Reima Pietilä für Tampere [1] geplant hat. So was
ähnliches hat noch mal
>>jemand in den 80ern/90ern in Finnland gebaut. Expressive Wandformen,
>>Flachdach, nach vorn herausgezogene Fenster-"Scharten" mit
Buntglas drin.
>>*such*: http://www.tampereenseurakunnat.fi/eng/IE/p23.htm
>
> Sehr massiv. aber nicht unschön.
ich weiß nicht. Erinnert mich mehr an die Getreidesilos, die in
Frankreich (nördl. Marne) überall rumstehen.
Ist nicht so mein Fall.
Gruß
Tobias
Sakralbauten
Hallo Robert,
> z.B. Sonnenfenster bzw Standort für Marienstatue die zu Mariä
Lichtmess
> oder bei den Maiandachten ein gutes natürliches und punktgenaues
Licht
> liefert. (St. Anton, Ingolstadt)
> z.B. Sieben Sakramente, sieben markante tragende Säülen für
das
> Kirchendach. (Herz Jesu, Ingolstadt 1961 - 63 http://www.herz-jesu.org )
wäre ein Ansatzpunkt. Eine mehreckige Form habe ich
auch als Variante angedacht, aber eher mit sichtbaren Brettschichtholz-
bindern. Das Thema Stahlbeton ist nicht so mein Fall.
Ich werde, ist es so weit, meinen Entwurf der allgemeinen
Kritik hier präsentieren.
Gruß
Tobias
Sakralbauten
Hallo Tobias,
tobias.knittel wrote:
> Hi Karl,
Randfichten> jouh er läbt noch, er läbt noch, er läbt noch!
> Hier ein rechtes Winkelchen, da eines, sogar rechtwinkelige
> Fliesen, Bretter, Dielen, Tür, Fenster :-)
Alles andere wäre auch eine architektonische Themenverfehlung!
Du hast geschrieben, das es sich um eine freichristliche
Gemeinde handelt. Da ist nix mit taoistischer Symbolik - das
Kreuz ist rechtwinkelig!
> Die Klöschüsseln werden wohl organisch ausgeführt,
> aus ergonomischen Gründen :-)
Das sollte nicht notwendig sein denn: die dargebotenen Zerimonien
*müssen mit der Architektur zusammen* die Verdauungsorgane der
Gläubigen lämen.
lg,
Herbert
Sakralbauten
>
> http://www.erzbistum-freiburg.de/518.0.html
Schaut aus wie das Fundament einer Stra
Sakralbauten
Hi Karl,
> das wäre unchristlich, wenn Du den Auftrag bekämest. :-)))
das Thema ist nicht einfach. Seit ich mich etwas damit beschäftige,
wird mir auch vieles klarer bei meinen bisherigen Kunden.
Sie leben einfach in einer anderen Welt ... :-)
Z.B.:
http://www.volkskunde-rheinland-pfalz.de/seiten/zeitschrift/2002
02/0202 pfingstgemeinde.shtml
Jedenfalls wirst du dieser Analyse einer anderen Gemeinde
entnehmen können, dass
sich dieser Bau nicht für architektonische Selbstverwirklichung
eignet, vielmehr eine Dienstleistung schlichter Architektur
für eine Kundschaft darstellt, für die unsere Welt
vielfach als Bedrohung dasteht.
Wie geht man mit solch einem Thema um?
Zement, im Sinne eines Zementierens?
Ein Fels (Beton) oder doch eher ein "Verlust der
Schwere"?
Ist es nicht eher ein "temporäres Bauwerk"?
Wie kann Architektur da Hilfestellung geben?
Ist dies überhaupt Aufgabe von Architektur?
Geht mich das überhaupt etwas an?
Ein einfaches "Bethaus"?
In mir erzeugt das eher ein Bild, wie von den
Amish People in den USA.
Daher auch das Gefühl, dass Holz passen würde.
80 Leute auf der Baustelle, und nageln was zusammen.
Ich bin der Oberbauleiter, und schaue ab und zu um die Ecke.
Ansonsten hofft man, dass niemand vom Dach fällt ...
Gruß
Tobias
Sakralbauten
Moin,
"Karl-Ludwig Diehl" schrieb im
Newsbeitrag news:4215109e$0$8789$9b622d9e@news.freenet.de...
> das wäre unchristlich, wenn Du den Auftrag bekämest. :-)))
Warum?? Das wichtigste christliche Symbol ist das Kreuz -
perfekte rechte Winkel, kaum klarer darzustellen - da hast
Du leider keine Chance :-P
gruß
Klaus
Sakralbauten
Hi Mathias,
> Sehr interessant von der Formensprache her finde ich die Kirche, die Reima
> Pietilä für Tampere [1] geplant hat. So was ähnliches hat
noch mal jemand
> in den 80ern/90ern in Finnland gebaut. Expressive Wandformen, Flachdach,
> nach vorn herausgezogene Fenster-"Scharten" mit Buntglas drin.
> *such*: http://www.tampereenseurakunnat.fi/eng/IE/p23.htm
nimms mir nicht übel. Diese Kirche fasziniert mich, das sie so
scheußlich ist, ja bestialisch gräuselig. Sie ist tatsächlich,
ich habe
meine Assoziationen nochmals untersucht, die Negativform der
Betongetreidespeichersilos. Die Wölbungen sind nach innen gekehrt.
Der Getreidespeicher, der sich dominant in die monotonen Getreide-
felder stellt, ist wohl das Sinnbild einer funktionalen Umwelt.
Der Glaube, Religion, als Funktion - die eines Ortes der Lagerung
bedarf, rationel, in großer Menge auf kleinem Raum. Diese Kirche
ist eine giftige Kritik am Thema.
Ich mach mal ein paar Bilder, wenn ich wieder in die nördliche
Marne komme, dann sieht man, wie verwandt diese Bauwerke sind :-)
Gruß
Tobias