Architektur

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Re: Sakralbauten

Re: Sakralbauten

Marian Wild
2005-03-08 16:40:49

On Mon, 07 Mar 2005 11:24:06 , Karl-Ludwig Diehl
wrote:

>> ich hatte nen schlimmen orthographiestil letztesmal fällt mir auf.
>> naja, auf jeden fall weniger arbeit (die schlechte rechtschreibung
>> sowie die computermodelle)
>Es fehlt wohl an Spaß?

nö. nur an Zeit :)

>> ich sehe solche einteilungen nicht so eng, dachte aber dass die
>> bezeichnung schöne künste in dem obigen Sinn ein fachterminus sei.
>> nicht?
>Naja, irgendwer hat den Terminus eingeführt, dann wurde er treu
>verwendet, später vielleicht abgewandelt oder mehr integriert, was dann
>zum Schluß die "Schönen Künste" bei jemandem "im klassischen Sinne"
>sind, wissen wir nun in Deinem Fall. :-)))

du darfst mich, solltest du ein Buch schreiben, gern zitieren :)

>ich les grad ein relativ neues compendium über
>> zeitgenössische organische Architektur, von nem Belgier, von reeve
>> oder so. erschreckend viele waldorffschulen.
>Dann lohnt es sich nicht, da nur das Segment der Steiner-Leute
>durchgekaut wird.

war auch mal interessant. aber das buch hat mindestens 300 mal das
Wort anthroposophisch verwendet. DAS nervt :)

>> kann mich mit steiners
>> stil schwer anfreunden. die goetheana fussen ja noch auf originellen
>> einfällen, aber irgendwie finde ich dass sich diese metamorphoseidee
>> schnell totläuft.
>Die Schulen sind ziemlich langweilig. Da ist der Gernot
>Minke-Kindergarten für die Anthropos bei Kassel interessanter.

ja, der war glaub ich auch drin. Kindergärten hab ich ein paar nette
entdeckt.

>Ich befürchte, unsere Lage ist noch schlimmer: Unter der Brücke ist auch
>noch Telefonanschluß, damit die Verbindung zur Ausenwelt nicht abreissen
>kann.

das ist das verdienst von Herrn Gates. Where du you want to sleep
today?

>> schills drogenpolitik war ja auch lustig :)
>Ich wohnte zur Schill-Zeit in Hamburg und hatte die Auswirkungen seiner
>Drogenpolitik ständig vor Augen. Alle S-Bahnhöfe und deren Umgebung
>waren plötzlich Drogenumschlagplätze geworden. Da unter den Konsumenten
>sehr viele äußerst arme Teufel sind, wurde das ganze Drogenelend im
>gesamten Stadtgebiet sichtbar. Was da aus seinen angestammten Höhlen
>herausmußte, um an Drogen zu kommen, war schon grotesk.

kein wunder dass er ne Waffe getragen hat.

>> bei koons enztwurf gefielen mir persönlich die quietscheentchen am
>> besten. mit sowas geht man als künstler doch gerne baden...
>Die Quietschentchen waren tatsächlich der eigentliche Clou an dem
>Kunstwerk. das passte in die kaputte Gegend der romantisch verklärten
>Reeperbahn wie Weißwürstl auf der Opernbühne.

das komt raus, wenn die Schillpartei sich in Kultur einmischt.

gruß

Marian


Re: Sakralbauten

Karl-Ludwig Diehl
2005-03-08 17:47:44

Hi,
Marian Wild schrieb in der newsgroup de.sci.architektur:
> >Es fehlt wohl an Spaß?
> nö. nur an Zeit :)

Das ist daselbe.

> ich les grad ein relativ neues compendium über
> >> zeitgenössische organische Architektur /./
> war auch mal interessant. aber das buch hat mindestens 300 mal das
> Wort anthroposophisch verwendet. DAS nervt :)
> >> kann mich mit steiners
> >> stil schwer anfreunden. die goetheana fussen ja noch auf originellen
> >> einfällen, aber irgendwie finde ich dass sich diese metamorphoseidee
> >> schnell totläuft.
> >Die Schulen sind ziemlich langweilig. Da ist der Gernot
> >Minke-Kindergarten für die Anthropos bei Kassel interessanter.
> ja, der war glaub ich auch drin. Kindergärten hab ich ein paar nette
> entdeckt.

Man kann natürlich Spreu von Weizen trennen und sich daran freuen.
:-)))

> >> schills drogenpolitik war ja auch lustig :)
> >Ich wohnte zur Schill-Zeit in Hamburg /./Was da aus seinen
>angestammten Höhlen
> >herausmußte, um an Drogen zu kommen, war schon grotesk.
> kein wunder dass er ne Waffe getragen hat.

Seine reden wiederum, sollen entwaffnend gewesen sein. :-)))

> >> bei koons enztwurf gefielen mir persönlich die quietscheentchen am
> >> besten. mit sowas geht man als künstler doch gerne baden...
> >Die Quietschentchen waren tatsächlich der eigentliche Clou an dem
> >Kunstwerk. das passte in die kaputte Gegend der romantisch verklärten
> >Reeperbahn wie Weißwürstl auf der Opernbühne.
> das komt raus, wenn die Schillpartei sich in Kultur einmischt.

Nur noch 0,3% politisches Gewicht. Hatte sie sich nicht sogar aufgelöst?

Aber reden wir lieber von Sakralbauten. Es gibt soviel Heiliges, das
umräumt werden muß, las ich erst grad wieder bei Tobias,der in tiefste
Grübelei zum Thema Architektur verfallen ist.
:-)))

K.L.
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