habe bei einem bekannten gesehen, der ein fertighaus einer gr
Architektur
Unterspannbahn
Unterspannbahn
[Berni:]
> habe bei einem bekannten gesehen, der ein fertighaus einer
größeren
> firma erhalten hat, dass die stöße bei der unterspannbahn unter
den
> ziegeln nicht verklebt wurden. der aufbau ist ziegel, hauptlattung,
> unterspannbahn (diff. offen), sparren mit sparrendämmung aus
> steinwolle, dampfsperre verklebt... haus ist aus holzständern.
> muss das nicht so ausgeführt werden, dass alles winddicht ist also
> stöße verkleben?? die dämmarbeiten macht mein bekannter
selbst.
Ist doch alles richtig. Winddicht ist die Dampfbremsfolie, dagegen muss und
soll die Unterspannbahn nicht winddicht sein und wird daher auch nicht
verklebt. Achte aber bei der verklebten Folie auf die seitlichen
Anschlüsse
mittels Anpresslatten.
Matthias
--
Matthias Köhler
Film- und Fernsehproduktion
http://www.koehler-film.de
Unterspannbahn
Matthias Koehler schrieb:
> [Berni:]
>
>
>>habe bei einem bekannten gesehen, der ein fertighaus einer
größeren
>>firma erhalten hat, dass die stöße bei der unterspannbahn
unter den
>>ziegeln nicht verklebt wurden. der aufbau ist ziegel, hauptlattung,
>>unterspannbahn (diff. offen), sparren mit sparrendämmung aus
>>steinwolle, dampfsperre verklebt... haus ist aus holzständern.
>>muss das nicht so ausgeführt werden, dass alles winddicht ist also
>>stöße verkleben?? die dämmarbeiten macht mein bekannter
selbst.
>
>
> Ist doch alles richtig. Winddicht ist die Dampfbremsfolie, dagegen muss
und
> soll die Unterspannbahn nicht winddicht sein und wird daher auch nicht
> verklebt. Achte aber bei der verklebten Folie auf die seitlichen
Anschlüsse
> mittels Anpresslatten.
>
> Matthias
Lieber Matthias,
ich denke es müßte korrekterweise heißen:
Innen: Luftdicht
= Dampfbremse (oder Dampfbremse) verklebt, an Fremdbauteile mit
Presslatte und Kompriband angeschlossen, Luftdichtigkeitsprüfung mit
Blower- Door Test)
Aussen: Wind- und Regendicht
= diffusionsoffene Unterspannbahn oder dgl.
Was ich in der Literatur nie klären konnte (ich hoffe ich bekomme hier
Hinweise) ist:
Warum muß der Wandaufbau außen winddicht sein, und der Dachaufbau
nicht?
Zulässig sind immer noch hinterlüftete Dächer mit offen
daliegender
Wärmedämmung zwischen den Sparren.
Ist natürlich für die Tauwasserablüftung optimal, wenn aber der
Wind
durchs Dach pfeifft, dann kühlt er doch die Wärmedämmung aus?
Beim so einem Dach hat dann die Dampfsperre zusätzlich die Funktion
Winddichtigkeit.
Gruß von Robert
Unterspannbahn
Robert Giessl wrote:
> ...
> Was ich in der Literatur nie kl
Unterspannbahn
Hi Steffen,
>genau so sieht es aus und darum wird die Dämmung in Wänden auch
>winddicht eingepackt, bei Dächern ist das auch problemlos möglich
und
>wird zunehmend auch so gemacht. Die hinterlüftete Konstruktion ist
>halt aus Tradtion oder wegen einer alten Bulle ode so im Programm
Im Idealfall wird es etwas winddichter (hängt davon ab,
was man als "dicht" bezeichnet).
Ich hab bei mir auf eine äußere Winddichtung verzichtet, da
ich eher den alten Lösungsansatz wählte. Innen Dampf-
bremse(sperre) mit hohem sd-Wert, außen soweit dampfoffen als
möglich,
was heißt, Schalungen die nur gestoßen sind (Schlitzbildung), und
Hinterlüftung.
Gruß
Tobias
Unterspannbahn
"tobias.knittel" schrieb:
>
> Ich hab bei mir auf eine äußere Winddichtung verzichtet, da
> ich eher den alten Lösungsansatz wählte. Innen Dampf-
> bremse(sperre) mit hohem sd-Wert, außen soweit dampfoffen als
möglich,
> was heißt, Schalungen die nur gestoßen sind (Schlitzbildung),
und
> Hinterlüftung.
So soll es auch sein, sonst gammelt die Dämmung weg.
Feuchte kommt da immer mal rein. Das hat mittlerweile ja sogar Oswald
(?) bzw. DIN eingeshene (Das ist die Daseinsberechtigung der denkenden
Dampfbremse).
Also außen wie Tobias sagt offen!
PS: Was juckts wie wie kalt/warm die Dämmung ist? Trocken muß sie
sein!
PPS: Ich hab irgendwie die Konterlattung vermißt!
PPPS: Auf Sackbildung am FUßpunkt achten, hier kann die Folie
durchhängen und Wasser in den Dachaufbau eindringen!
--
Ciao, SVEN
--
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