Moin,
ich habe vor ca. 6 Jahren das Dach des Hauses in dem ich wohne neu
decken lassen. Es handelt sich dabei um eine Villa aus der Zeit um 1900
welche in der Denkmalliste als Teil eines Ensembles aufgeführt wird,
jedoch nicht als Einzeldenkmal.
Damals sprach ich bei der Begehung durch die Dame der
Denkmalschutzbehörde selbige an was denn mit Solaranlagen auf dem Dach
sei. sie meinte ich könne das vergessen. das würde das Bild
stören
ebenso wie Dachschrägenfenster
Heute nun habe ich einen erneuten Vorstoß bei der Behörde
gestartet.(Antwort steht noch aus.) Es kann doch eigentlich nicht sein,
das so eine Behörde einem verbietet, sich eine Anlage hinzubauen, die
den CO2 Ausstoß extrem reduzieren kann, mir hilft die ENEV zu
erfüllen
und mir für Vermietungen einen akzeptablen Energiepass ermöglicht.
Die
dame wird wahrscheinlich nett in Ihrem Niedrigenergie-Neubau sitzen
meinen Leidensdruck nicht nachvollziehen können. Aber 43tkWh Verbrauch
im letzten Jahr für 173 qm , mit einem Winter, der eigentlich kaum einer
war erzeugen bei mir eine Faust in der Tasche. Sollten die wieder
ablehnen, fällt einem der Damen und Herren Architekten vieleicht ne
EU-Verordnung ein? Ich hasse diese kleinen Könige in den Ämtern.
Gruß
Christoph
Architektur
Denkmalschutz und technischer Fortschritt= Unvereinbar?
Denkmalschutz und technischer Fortschritt= Unvereinbar?
Hi Christoph,
> ich habe vor ca. 6 Jahren das Dach des Hauses in dem ich wohne neu decken
> lassen. Es handelt sich dabei um eine Villa aus der Zeit um 1900 welche in
> der Denkmalliste als Teil eines Ensembles aufgeführt wird, jedoch
nicht
> als Einzeldenkmal.
> Damals sprach ich bei der Begehung durch die Dame der
Denkmalschutzbehörde
> selbige an was denn mit Solaranlagen auf dem Dach sei. sie meinte ich
> könne das vergessen. das würde das Bild stören ebenso wie
> Dachschrägenfenster
> Heute nun habe ich einen erneuten Vorstoß bei der Behörde
> gestartet.(Antwort steht noch aus.) Es kann doch eigentlich nicht sein,
> das so eine Behörde einem verbietet, sich eine Anlage hinzubauen, die
den
> CO2 Ausstoß extrem reduzieren kann, mir hilft die ENEV zu
erfüllen und mir
> für Vermietungen einen akzeptablen Energiepass ermöglicht. Die
dame wird
> wahrscheinlich nett in Ihrem Niedrigenergie-Neubau sitzen meinen
> Leidensdruck nicht nachvollziehen können. Aber 43tkWh Verbrauch im
letzten
> Jahr für 173 qm , mit einem Winter, der eigentlich kaum einer war
erzeugen
> bei mir eine Faust in der Tasche. Sollten die wieder ablehnen, fällt
einem
> der Damen und Herren Architekten vieleicht ne EU-Verordnung ein? Ich hasse
> diese kleinen Könige in den Ämtern.
hast du schon mit der Wärmedämmung was gemacht im Dach?
Ansonsten hilft ein Holzofen, 11 kW/h, sofern du an Holz kommst, oder
die Mieter. Kamine müßte das Haus ja haben, und so ein Ofen wird
auch gerne angenommen, Motto "flackerndes Kaminfeuer".
Muss auch nicht teuer sein, meinen kleineren, mit Sichtfenster gab es
auf ebay für 199 Euro (5 kW), 50 Euro Transport, ca. 60 Euro
Kaminanschlußset,
wobei es das auch preiswerter in Blech statt Guß gibt (Obi hat ab und zu
Kaminrohre).
Gruß
Tobias
Denkmalschutz und technischer Fortschritt= Unvereinbar?
tobias.knittel wrote:
> > Damals sprach ich bei der Begehung durch die Dame der
Denkmalschutzbeh=
Denkmalschutz und technischer Fortschritt= Unvereinbar?
Hi Karl,
Fortschritt ist wie das Wort schon sagt, ein Schritt fort
(vom momentanen Zustand), ganz neutral gesehen.
Es wird dadurch "anders" ... und so ist es unbestreitbar ...
Gruß
Tobias
ich dem Urteil jedes einzelnen.
schrieb im Newsbeitrag
news:1129049645.877385.82650@z14g2000cwz.googlegroups.com...
tobias.knittel wrote:
> > Damals sprach ich bei der Begehung durch die Dame der
> > Denkmalschutzbehörde
> > selbige an was denn mit Solaranlagen auf dem Dach sei. sie meinte ich
> > könne das vergessen. das würde das Bild stören ebenso
wie
> > Dachschrägenfenster
> > Heute nun habe ich einen erneuten Vorstoß bei der Behörde
> > gestartet.(Antwort steht noch aus.)
> hast du schon mit der Wärmedämmung was gemacht im Dach?
> Ansonsten hilft ein Holzofen, 11 kW/h, sofern du an Holz kommst, oder
> die Mieter. Kamine müßte das Haus ja haben, und so ein Ofen
wird
> auch gerne angenommen, Motto "flackerndes Kaminfeuer".
Frage: Was ist eigentlich technischer Fortschritt?
Denkmalschutz verstehe ich ja noch, aber technischer
Fortschritt, was soll das sein?
K.L.
Denkmalschutz und technischer Fortschritt= Unvereinbar?
Robert Pflüger wrote:
> HAllo,
>
> Christoph Hensel schrieb:
>> ... eine Villa aus der Zeit um 1900
>> ... was denn mit Solaranlagen auf dem Dach
>> ... für Vermietungen einen akzeptablen Energiepass
ermöglicht.
>> Aber 43tkWh Verbrauch
>> im letzten Jahr für 173 qm
>
> 43000 / 173 = 248,6 kWh/m²
>
>
> ich denke das Haus hat ganz andere Probleme als eine fehlende
> Solaranlage. Wenn das Dach neu gedeckt wurde, so wird man hoffentlich
> eine zeitgemäße Dämmung eingebaut haben. Stellt sich die
Frage an
> welchen anderen Bauteilen man spürbaren Wärmeverlust hat und wie
man
> das billigerweise ändern kann.
>
> Wärmeerzeugungsanlage?
> Wärmeverteilung?
> Fenster, Mauern, ect.
Gut mit der Energiemenge wurde auch Warmwasser erzeugt. Da ist zur Zeit
ne Gaskombitherme in Betrieb. Meine Intention ist es eine Wasser/ Wasser
WP dort zu installieren mit solarer Heizungsunterstützung.
Die Fenster wurden vor 10 Jahren komplett erneuert, das Dach ebenfalls
incl. Dämmung. Über meiner Wohnung ist noch eine Wohnung, über
dessen
Energieverbrauch ich nichts weiß. Unter der Wohnung ist ein , noch,
unbeheizter Keller, der jedoch mittelfristig ausgebaut wird. Die Wände
sind, altbautypisch, um die 50cm dick. Architekt und Bauunternehmer
sagten damals bei der Fassadensanierung (vor 6 Jahren), dass eine
Dämmung bei der Wandstärke kaum was bringt und das insbesondere die
dann
wieder Aufbringung des Stuckes auf den VWS mehr als "Scheisse" sei.
Die Planung für die WP und die solare Unterstützung ist schon
komplett
fertig. Ich suche halt nur nach Argumenten falls die netten Menschen vom
Denkmalamt sich querstellen.
Gruß
Christoph
Denkmalschutz und technischer Fortschritt= Unvereinbar?
Christoph Hensel wrote:
> Moin,
> ich habe vor ca. 6 Jahren das Dach des Hauses in dem ich wohne neu
> decken lassen. Es handelt sich dabei um eine Villa aus der Zeit um 1900
> welche in der Denkmalliste als Teil eines Ensembles aufgef
Denkmalschutz und technischer Fortschritt= Unvereinbar?
> Damals sprach ich bei der Begehung durch die Dame der
> Denkmalschutzbeh
Denkmalschutz und technischer Fortschritt= Unvereinbar?
tobias.knittel wrote:
> Fortschritt ist wie das Wort schon sagt, ein Schritt fort
> (vom momentanen Zustand), ganz neutral gesehen.
> Es wird dadurch "anders" ... und so ist es unbestreitbar ...
Also:
Nix wie Fort (schritt) !
Oder Fortschritt durch
R
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