Am 23.03.2006 07:25 schrieb Achim Waldek:
> Ich versuchte zu erklären, warum ich das EEG für nicht richtig
halte.
> In Kurzform viele (= Millionen) Endkunden zahlen wenigen(tausenden)
> Subventionen. Es sind keine Subventionen aus dem Steuertopf, in den auch
> das Gewerbe einzahlt. Und das finde ich nicht fair.
Dann ist der Versuch IMHO mißlungen...
> Und wie sieht es mit der Umweltbelastung zur Produktion von Silizium aus?
Die ist sicherlich vorhanden, wie bei der Produktion von anderen Gütern
auch.
>>[Konzept Erzeugung alternative Energie]
>>
>>>Ganz und gar nicht. Ich selbst habe kein vollständig
durchdachtes Konzept
>>>für eine zukünftige Energiepolitik, ich finde aber dass
mit dem EEG der
>>>falsche Weg beschritten wird, weil es nur dann funktioniert, wenn
die
>>>breite Masse vergleichsweise billigen Strom bezieht.
>>
>>Der Anfang für alternative Energieformen ist gemacht. Die
Aussichten und
>>die vom Staat geschaffenen Rahmenbedingungen sind sehr gut. Zahlreiche
>>andere Länder sind unserem Beispiel bereits gefolgt. Selbst in den
USA
>>beginnt man umzudenken. Siehe auch Äußerungen BUM Gabriel
heute zum
>>beschäftigungspolitischen Effekt der erneuerbaren Energien.
>
>
> Das sind Sideeffects und bringen nicht so furchtbarviele Stellen, im
> Vergleich zu der anzahl benötigter stellen. Ich wiederhole mich: Das
EEG
> funktioniert nur solange, solannge der Anteil an regenerativer Energie
> klein bleibt.
Niemand im Kreis der engagierten Befürworter alternativer Energien hat
den Anspruch mit den erzielten beschäftigungspolitischen Effekten das
Grundproblem einer viel zu hohen Arbeitslosigkeit nachhaltig bekämpfen
oder gar lösen zu können. Es ist aber typisch deutsch, daß
immer nur,
auch bei Erfolgen, gejammert wird, auf hohem Niveau.
Das EEG wird mindestens noch über die verbleibende Laufzeit
funktionieren und mit an Sicherheit grenzender Wahrescheinlichkeit auch
darüber hinaus.
>
>>>Von daher gehört die Atomkraft für mich persönlich
mindestens
>>>übergangsweise zu einem zukunftsträchtigen Konzept dazu.
Ein rein auf
>>>Sonnenenergie basierendes Konzept wird weltweit nicht
funktionieren, ohne
>>>dass es Einflüsse auf das Wetter gibt, die mit Sicherheit
massiver sind,
>>>als das bisschen CO2, was zur Zeit emmitiert wird. Wobei es
letztenendes
>>>immernoch nicht zweifelsfrei geklärt ist, welchen Anteil die
CO2 Emmission
>>>am Klimawandel hat.
>>
>>Siehe oben. Einfluß Sonnenenergie auf das Wetter?
Erläuterung möglich?
>
>
> Die Sonne strahlt eine Menge x an Energie auf die Erde. Daraus entstehen
> Wind und Wetter, Photosynthese. Kappt man plötzlich einen
erklerklichen
> Teil ( und wie rechnete das mal im Studium aus- es war ein 2-stelliger
> Prozentsatz), wird unter Garantie am Wetter sich was ändern.
Die Sonne kappen? Sorry, aber das ist einfach nur Unfug.
> Daccord. Regenerative Energieen können ihren Beitrag liefern und das
> Potenzial ist nicht ausgeschöpft.
Genau. Eben darum gilt es die eingeschlagene Richtung beizubehalten.
> Nun, ich halte o/oo der gesamtkunden für wenig, ich weiß nicht,
wie Du das
> sonst sehen würdest.
Bitte näher erläutern (o/oo der Gesamtkunden).
--
Mit freundlichem Gruß
L.Nestler
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
2006-03-23 18:59:43