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Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?

Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?

Lutz Schulze
2006-03-16 19:42:57

On 16 Mar 2006 07:44:57 -0800, "Walter" wrote:

>> Sehr gut kombinierbar mit Niedertemperaturheizungen sind Sonnenkollektoren.
>
>... und die wiederum mit einem Erdkollektor. Mit dem kann man die
>Solaranlage im Sommer vor Überhitzung schützen. Schon das macht diese
>Kombination sinnvoll. Wieviel von der sommerlichen Wärme bis zur
>Heizperiode noch im Boden ist hängt natürlich vom Boden ab

Der Herbst wird das wohl überall auf Null nivellieren, wenn da nicht
speziell gedämmt ist. Dann sieht es allerdings mit der Kühlung
schlecht aus.

Lutz
--
Temperatur und mehr mit dem PC messen - auch im Netzwerk: http://www.messpc.de
mit Ethernetbox für direkten Anschluss der Sensoren im Netzwerk
neu: USB-Sensor spricht Klartext: http://www.messpc.de/sensor alphanumerisch.php
Test im IT-Administrator: http://www.messpc.de/MessPC-Testbericht-ITA.pdf


Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?

"Christoph. Hensel"
2006-03-17 06:35:56

Alois Decker wrote:
> Die erforderliche Tiefe der Rohverlegung bei Direktverdampfung
> beträgt 1.20 m.
> Mit 60 cm war natürlich die Löffelbreite, somit Grabenbreite gemeint.
> Dies ergibt dann auch einen Rohrabstand von 60 cm.
>
Oha, interessant ich verlege die Direktverdampfungsleitungen in 60-80cm
Tiefe. So will es der Hersteller. 1,2mtr höre ich für Direktverdampfer
das erste Mal. Frost macht weder den Leitungen noch der Wärmegewinnung
was aus. Kein Kunde hat über ne kalte Wohnung geklagt.
Gruß
Christoph


Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?

"Walter"
2006-03-17 02:36:15

> Oha, interessant ich verlege die Direktverdampfungsleitungen in 60-80cm
> Tiefe. So will es der Hersteller. 1,2mtr h


Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?

Lutz Nestler
2006-03-18 20:00:35

Am 16.03.2006 08:35 schrieb Achim Waldek:

> Photovoltaik ist zur Zeit ein hochgesponsortes Unterfangen und
> schweineteuer im Invest.

PV ist langfristig (EEG-Gesetz) eine sinnvolle Form der alternativen
Erzeugung (richtiger Umwandlung) von Energie. Bei fachgerechter Planung
und Ausführung, passende Gegebenheiten vorausgesetzt, lohnt sich das
Investment auch.

--
Mit freundlichem Gruß

L.Nestler


Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?

"Armin Gajda"
2006-03-18 18:35:10

"Alois Decker" schrieb im Newsbeitrag
news:4419689d$0$6923$91cee783@newsreader02.highway.telekom.at...
>
> "Armin Gajda" schrieb im Newsbeitrag
> news:dv8nn3$ifg$1@online.de...
[...]

> Hallo Armin!
>
> Vielleicht kann ich weiterhelfen.
>
> Ich muß vorausschicken dass wir unser Einfamilienhaus (ca. 145 m2) seit
1983
> schon mit verschiedenen
> Systemen beheizt haben:
> Zuerst 4 Jahre lang mit festen Brennstoffen. Kosten pro Jahr -
umgerechnet -
> ca. 900,- Euro
> Dann 13 Jahre lang mit Luft - Wasser Wärmepumpe und Briketts. Kosten pro
> Jahr ca. 800,- Euro
> Später 6 Jahre lang mit Erdwärmepumpe in Direktverdampfung. Kosten pro
Jahr
> ca. 500,- Euro
>
> In diesen Kosten ist auch die Warmwasserbereitung im Winter enthalten.
>
> Für das Warmwasser im Sommerhalbjahr haben wir noch 8 m2 Kollektorfläche
am
> Dach.
> Ebenso 12 m2 für die (gratis) Wärmegewinnung für die Fussbodenheizung bei
> Sonnenschein im Winter.
> Sind aber keine Voraussetzung für eine Wärmepumpenheizung!
>
> Weiters ist bei einem Preisvergleich zu berücksichtigen dass jährliche
> Wartungen, Überprüfungen
> und Kaminfegerkosten entfallen da diese bei einer Wärmepumpenheizung nicht
> mehr erforderlich sind.
>
> Entfallen kann auch der Heizraum sowie ein weiterer Lagerraum für
> Brennmaterial im Keller.
>
> Falls Du genug Fläche im Garten zur Verfügung hast würde ich auf alle
Fälle
> die Erdwärmeheizung
> mit Direktverdampfung und Erdkollektor vorziehen. Erforderlich ist
ungefähr
> die doppelte Fläche der
> später zu beheizenden Fläche im Haus.
> Unsere Rohre waren mit Grabgerät und 60 cm Löffel in einem Tag eingegraben
> und planiert, sodass ich
> am nächsten Tag schon den Grassamen säen konnte.
> Kosten unter 1000,- Euro!

Nein, das geht nicht.
Wir haben 177 qm Wohnfläche und 500qm Grundstück. Da wird es knapp.

> Die Luft - Wasser Wärmepumpe ist billiger und auch einfacher zu montieren,
> hat aber den einen Nachteil
> dass sie bei sehr tiefen Minustemperaturen und gleichzeitig feuchter Luft
> stark zu vereisen beginnt.
> Das wird zwar wieder von der Maschine automatisch abgetaut was aber
wiederum
> kostbare, rückgeführte
> Energie braucht. Die Wirtschaftlichkeit sinkt damit weiter ab. Auch der
> Energieverbrauch des Ventilators
> drückt die Leistungsbilanz nach unten.
>
> Die Lärmentwicklung bei den neueren Geräten wäre sicher kein Proplem.
> Da müßte schon der Nachbar ein offenes Schlafzimmerfenster in 10 m
> Entfernung haben um sich
> beschweren zu können.

Ich stelle mir das dennoch nicht so schön vor, wenn ich mich meinem Haus
nähere und ein leises Brummen immer lauter wird :-(

> Von Öl und Gas ist sowieso abzuraten.

Das ist die Frage.
Gas gibt es ja eigentlich noch genug. Und eigentlich schwanke ich momentan
zwischen einer Erdwärmepumpe und Gas/Solar-Kombination.
Nun wäre es mir natürlich schon lieber von den Öl- und Gas-Heinis unabhängig
zu sein, aber bei einer Wärmepumpe bin ich ja von den Stromlieferanten
abhängig.
Hier vermute ich ja, die fördern momentan den Einbau teurer Wärmepumpen
durch niedrige Preise und wenn dann in 4-5 Jahren genug Wärmepumpen im
Einsatz sind, werden die Förderungen gestoppt. Soweit ich weiss sind die
Tarif ja nicht vorgschrieben. Und wer will dann nach Investitionen von 20
TEUR und mehr wieder umsteigen.
Das sind so meine Befürchtungen bei den Wärmepumpen.
Beim Gas ist das ja eigentlich nicht anders, wie wir alle kürzlich
mitbekommen haben, aber der Investitionsbedarf ist doch einiges niedriger
und meiner Ansicht nach ist die Technik hier doch deutlich ausgereifter als
bei den Wärmepumpen.

By the way: Was kostet denn eine etwa Solaranlage für 4 Personen?

--
Gruß Armin


Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?

"Armin Gajda"
2006-03-19 11:02:20

"Roland Mösl" schrieb im Newsbeitrag
news:441d05dc$0$565$79720d31@newsreader.inode.at...
>
> >> Von Öl und Gas ist sowieso abzuraten.
> >
> > Das ist die Frage.
> > Gas gibt es ja eigentlich noch genug. Und eigentlich schwanke ich
momentan
> > zwischen einer Erdwärmepumpe und Gas/Solar-Kombination.
> > Nun wäre es mir natürlich schon lieber von den Öl- und Gas-Heinis
> > unabhängig
> > zu sein, aber bei einer Wärmepumpe bin ich ja von den Stromlieferanten
> > abhängig.
> > Hier vermute ich ja, die fördern momentan den Einbau teurer Wärmepumpen
> > durch niedrige Preise und wenn dann in 4-5 Jahren genug Wärmepumpen im
> > Einsatz sind, werden die Förderungen gestoppt. Soweit ich weiss sind die
> > Tarif ja nicht vorgschrieben. Und wer will dann nach Investitionen von
20
> > TEUR und mehr wieder umsteigen.
>
> Gas wird am Ölpreis gekoppelt bleiben.
> Wer nicht zahlen möchte, dem wird in Russland das Gas abgedreht.
> Wer Gas bezieht unterstützt Präsident Putin, einen wahren
Musterdemokraten.
>
> > Das sind so meine Befürchtungen bei den Wärmepumpen.
> > Beim Gas ist das ja eigentlich nicht anders, wie wir alle kürzlich
> > mitbekommen haben, aber der Investitionsbedarf ist doch einiges
niedriger
> > und meiner Ansicht nach ist die Technik hier doch deutlich ausgereifter
> > als
> > bei den Wärmepumpen.
> >
> > By the way: Was kostet denn eine etwa Solaranlage für 4 Personen?
>
> Du meinst so einen lächerlichen Alibiflecken am Dach?
>
> Die Dinger erinnern mich immer an die Drachen in Zeichentrickfilmen.
> Ein riesieger Drachen, der mit winzig kleinen Flügeln flattert.
> Damit fliegen klappt dann aber nur in Zeichentrickfilmen.
>
> Warum nicht das ganze Dach mit Photovoltaik Wärme Kombination?
>
> http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik
>
> Das fördert die Wärmepumpe, da im Sommer der Untergrund erwärmt wird.
> Im Sommer wird das Warmwasser mit extremer Leistungszahl über
> die Wärmepumpe gemacht, welche die Wärme direkt über das warme
> Dach holt.

Das wird zu teuer. Wenn man das benötigte Geld einfach aus dem Sparstrumpf
ziehen kann, mag sich das lohnen, wenn es sich leihen muss wird das
unwirtschaftlich.


>
> --
> Roland Mösl
> http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
> http://notebook.pege.org mobile Computing
> http://auto.pege.org Auto und Verkehr
> http://wohnen.pege.org Bauen und Wohnen
>


Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?

Lutz Schulze
2006-03-19 11:32:28

On Sun, 19 Mar 2006 11:16:13 +0100, Roland Mösl
wrote:

>Ich bin letzten Juni 3 Tage auf der Intersolar gewesen,
>dort werden eine supergünstige Kredite für Photovoltaik
>nachgeworfen.

Da stellt sich die Frage: warum? Zinsen im Produktpreis schon mit
drin?

Lutz
--
Temperatur und mehr mit dem PC messen - auch im Netzwerk: http://www.messpc.de
mit Ethernetbox für direkten Anschluss der Sensoren im Netzwerk
neu: USB-Sensor spricht Klartext: http://www.messpc.de/sensor alphanumerisch.php
Test im IT-Administrator: http://www.messpc.de/MessPC-Testbericht-ITA.pdf


Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?

Lutz Nestler
2006-03-19 12:03:52

Am 19.03.2006 11:31 schrieb Roland Mösl:

>> Für Photovoltaikanlagen gibt es gute Finanzierung über Kredit.
>> Als Sicherheit für den Kredit gilt die Photovoltaik selbst,
>> sodaß man keine andere Sicherheit angreifen muß.
>>
>> Der Einspeisetarif ist eher großzügig bemessen, daß
>> der Stromertrag auf jeden Fall größer als die Kreditrate ist.
>>
>> Nach 20 Jahren wenn Kredit und Einspeisevergütung abgelaufen sind,
>> dann wird der Strompreis sicher wesentlich höher als heute sein.

Selbst wenn die Einspeisevergütung nach EEG ausläuft heißt das nicht
zwingend, daß keine Einspeisevergütung mehr gezahlt wird. Ferner kommt
hinzu, wie Du richtig schreibst, daß in 20 Jahren zu erwarten ist, daß
Strom dann soviel kostet, wie heute an Vergütung gezahlt wird. Es ist
davon auszugehen, daß bis dahin Inselsysteme (größtes Problem heute: Die
Speicherung der gewandelten Energie) ausgereift sind, sodaß ein
PV-Anlagenbesitzer seine gewandelte Energie auch selbst verbrauchen
kann. Somit ist er in Stromfragen autark.

>> Ebenso wie es Anlaß zu der Annahme gibt, daß ein Neuwagen
>> nach Ablauf der 2 Jahren Garantie auseinander fällt,
>> gibt es Grund zur Sorge, eine Photovoltaik könnte nach der
>> 20 jährigen Garantie plötzlich aufhören.

Das halte ich eher für unwahrscheinlich.

> Mit 6 kW kann man rund 6000 kWh unter günstigen
> Bedingungen erwarten.

Das ist eine sehr optimistische Annahme.

> Nehmen wir mal weniger günstige 5400 kWh
> Ergibt 2796,20 EUR Jahresertrag oder
> 233,10 EUR pro Monat die
> 189,-- EUR Rate gegenüberstehen
>
> Dabei ist die Anlage schon nach 15 Jahren abbezahlt.
> Dann folgen 5 wundervolle Jahre, wo man voll kassiert,
> aber keine Kreditraten mehr zahlen muß.
>
> Nach 20 Jahren wird wohl der Strompreis Höhen
> erreicht haben, daß sich die Überschüsse der Anlage
> noch immer gut verkaufen.

Oder selbst verbrauchen.


--
Mit freundlichem Gruß

L.Nestler