Roland Mösl schrieb:
> Nach 20 Jahren wird wohl der Strompreis Höhen
> erreicht haben, daß sich die Überschüsse der Anlage
> noch immer gut verkaufen.
>
wie kommst Du nun darauf? Wenn ich den Strompreis von heute mit dem vor
20 Jahren vergleiche, dann ist da kein so großer Unterschied (USt und
ÖkSt mal rausgelassen, die sind ja politisch bedingt)
Die RWE allein hat noch für 300 Jahre Braunkohle. Also in 20 Jahren sehe
ich da noch keinen großen Einfluß wegen irgendwelcher fossilen
Engpässe.
Die Akw in Frankreich sind schon fast alle abgeschrieben, d.h. die
produzieren den Strom praktisch umsonst und halten den Preis niedrig
(bzw. die Gewinne hoch...).
Ich würde mal lieber so rechnen, daß ich innerhalb der
Förderungszeit
meine Unkosten wieder raushole, sonst wird das ein riskantes Unterfangen.
Gruß,
Uwe
Architektur
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
"Armin Gajda" schrieb im Newsbeitrag
news:dvhs0p$p7b$1@online.de...
>
> "Alois Decker" schrieb im
Newsbeitrag
> news:4419689d$0$6923$91cee783@newsreader02.highway.telekom.at...
>>
>> "Armin Gajda" schrieb im Newsbeitrag
>> news:dv8nn3$ifg$1@online.de...
> [...]
>> Falls Du genug Fläche im Garten zur Verfügung hast
würde ich auf alle
> Fälle
>> die Erdwärmeheizung
>> mit Direktverdampfung und Erdkollektor vorziehen. Erforderlich ist
> ungefähr
>> die doppelte Fläche der
>> später zu beheizenden Fläche im Haus.
>> Unsere Rohre waren mit Grabgerät und 60 cm Löffel in einem
Tag
>> eingegraben
>> und planiert, sodass ich
>> am nächsten Tag schon den Grassamen säen konnte.
>> Kosten unter 1000,- Euro!
>
> Nein, das geht nicht.
> Wir haben 177 qm Wohnfläche und 500qm Grundstück. Da wird es
knapp.
>
Also wenn das Haus nicht nur gut, sondern sehr gut isoliert wird geht es
wahrscheinlich auch mit 250 m2
Kollektorfläche.
Ansonsten eben die Tiefenbohrung.
>> Von Öl und Gas ist sowieso abzuraten.
>
> Das ist die Frage.
> Gas gibt es ja eigentlich noch genug. Und eigentlich schwanke ich momentan
> zwischen einer Erdwärmepumpe und Gas/Solar-Kombination.
> Nun wäre es mir natürlich schon lieber von den Öl- und
Gas-Heinis
> unabhängig
> zu sein, aber bei einer Wärmepumpe bin ich ja von den
Stromlieferanten
> abhängig.
Strom wird meist im eigenem Land erzeugt und hat infolge seiner
vielfältigen
Verwendung
einen Art "Brotpreis" den man nicht willkürlich und kurzfristig
stark
erhöhen wird können
wie das bei Öl und Gas der Fall ist.
> Hier vermute ich ja, die fördern momentan den Einbau teurer
Wärmepumpen
> durch niedrige Preise und wenn dann in 4-5 Jahren genug Wärmepumpen
im
> Einsatz sind, werden die Förderungen gestoppt. Soweit ich weiss sind
die
> Tarif ja nicht vorgschrieben. Und wer will dann nach Investitionen von 20
> TEUR und mehr wieder umsteigen.
> Das sind so meine Befürchtungen bei den Wärmepumpen.
> Beim Gas ist das ja eigentlich nicht anders, wie wir alle kürzlich
> mitbekommen haben, aber der Investitionsbedarf ist doch einiges niedriger
> und meiner Ansicht nach ist die Technik hier doch deutlich ausgereifter
> als
> bei den Wärmepumpen.
>
Wenn ich bedenke dass in Mitteleuropa wöchentlich laut Zeitungsberichten
mindestens ein Haus wegen eines Gasgebrechens in die Luft fliegt, würde
ich meinen dass die Wärmepumpe eher besser ausgereift ist.
Dieses System bunutzen wir schon bald 100 Jahre lang in unseren
Kühlschränken
und Tiefkühltruhen millionenfach. Nur eben mit umgekehrten Anforderungen.
> By the way: Was kostet denn eine etwa Solaranlage für 4 Personen?
>
> --
Kann ich jetzt nicht sagen! Bei unserer Anlage hatte ich nur die
Materialkosten zu
tragen. Damals war es noch üblich sie selbst zu bauen.
Kannst Du heute aber schnell bei jedem Installateur erfahren.
Gruß
Alois Decker
>
>
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
"Roland Mösl" schrieb im Newsbeitrag
news:441d05dc$0$565$79720d31@newsreader.inode.at...
>
>> By the way: Was kostet denn eine etwa Solaranlage für 4 Personen?
>
Du meinst so einen lächerlichen Alibiflecken am Dach?
Das sagt einer der wahrscheinlich noch keine eigene Anlage am Dach hat.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass unsere Kollektoren außerhalb
der Heizperiode soviel Warmwasser erzeugen dass seit mehr als 20 Jahren
die Heizung nicht mehr zugeschaltet werden mußte.
Und natürlich auch noch im Winter - zusätzlich - bei Sonnenschein
arbeiten.
Wobei noch zu bemerken wäre dass ich dazu kein
Ausdehnungsgefäß, keine
Steuerung und keine Umwälzpumpe und daher auch keinen Strom
benötige.
>
>
> Warum nicht das ganze Dach mit Photovoltaik Wärme Kombination?
Weil sich das ganz einfach nicht rechnet!
Und weil für das, um die gleiche Leistung zu erbringen, auch jedes Dach
zu klein wäre!
Und weil es äusserst unsinnig wäre zuerst Strom zu erzeugen und
dann,
wieder mit Verlusten, damit Wasser zu erwärmen, wenn das auch auf
direktem Wege geht.
Bei Inselanlagen, Almhütten od. ähnl. ist Photovoltaik sicher
angebracht
und auch
derzeit schon rentabel wenn man sich damit eine womöglich lange
Stromzuleitung erspart
>
> http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik
>
> Das fördert die Wärmepumpe, da im Sommer der Untergrund
erwärmt wird.
> Im Sommer wird das Warmwasser mit extremer Leistungszahl über
> die Wärmepumpe gemacht, welche die Wärme direkt über das
warme
> Dach holt.
Im Winter ist es natürlich günstiger mit der Solarwärme
gleich direkt in
den
Fußbodenheizkreis zu fahren. ( Der Estrich im Fußboden wirkt ja
auch auch
als Pufferspeicher) Es wäre also unsinnig die Energie zuerst in die
Wiese
zu leiten
und von dort wieder mit Stromkosten über die Wärmepumpe in das
Haus
zu bringen.
Und die Einleitung im Sommer bringt nichts, weil sich die Zusatzwärme
von
den Kollektoren
bis zur Heizperiode im Herbst längst wieder aus dem Erdreich
verabschiedet hat.
Anfangs haben wir bei Verlegung unserer Rohre dieses System auch
überlegt, aber,
nach obigen Gründen, dann nicht gemacht.
Alois Decker
>
> --
> Roland Mösl
> http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
> http://notebook.pege.org mobile Computing
> http://auto.pege.org Auto und Verkehr
> http://wohnen.pege.org Bauen und Wohnen
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Hallo Roland,
Roland Mösl schrieb:
SNIP
> Nehmen wir das Beispiel mit den 25.000,-EUR
> Damit lassen sich 6 kW Peak finanzieren.
Also ich habe hier zwei Angebote für 3,2 bis 3,5 kWp (mehr passte auf
dieses kleine zergliederte Reihenhausdach nicht drauf) vorliegen. Die
Preise liegen bei 16.640 bzw. 22.730 EUR ohne MwSt. Also ist dein
Annahme etwas günstig.
Die Solarinstallateurfirmen rechnen nach meiner Erfahrung die
Wirtschaftlichkeit gnadenlos schön. Dabei werden vernachlässigt:
Wartungskosten, Anschlußkosten, das Nachlassen des Wirkungsgrades, der
Austausch des Wechselrichters nach spätestens 10 Jahren und es werden
optimale Erträge angenommen.
Andererseits sollen die PV-Module selbst ja länger als 30 Jahre halten.
Generell gilt: die Grundinvestition für Wechselrichter, Zähler, etc.
muss mit soviel wie möglich Generatorfläche versehen werden, damit
die
Anlage wirtschaftlich betrieben werden kann. Wenn Du kein lästiges Hobby
drausmachen möchtest brauchst Du schon min. 35m².
Wirklich lohnend ist Photovoltaik bei größeren Flächen
(Scheunen) und
vollständig in Fassade oder Dach integrierten Anlagen, damit man andere
Bauteile spart - dann gibt es ja auch eine höhere Einspeisevergütung,
wenn ich mich nicht irre.
Der Vollständigheit halber: Kfw-Förderbank Solarstrom Erzeugen
Programm
140:
http://www.kfw-foerderbank.de/DE Home/Bauen Wohnen
Energiesparen/DieProgram13/Solarstrom72/Frderbedin1.jsp
Alternativ bietet die GLS Bank zur Zeit etwas günstigere Konditionen.
Gruß Martin
--
www.synertekt.de
SYNERTEKT - erst analysieren, dann sanieren !
Martin Mende Energieberater Architekt
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Hallo,
Alois Decker schrieb:
Snip
> Wenn ich bedenke dass in Mitteleuropa wöchentlich laut
Zeitungsberichten
> mindestens ein Haus wegen eines Gasgebrechens in die Luft fliegt,
Lieber ab und zu mal ein Häuschen als ein AKW. ;)
würde
> ich meinen dass die Wärmepumpe eher besser ausgereift ist.
> Dieses System bunutzen wir schon bald 100 Jahre lang in unseren
> Kühlschränken
> und Tiefkühltruhen millionenfach. Nur eben mit umgekehrten
Anforderungen.
Au ja da wären wir gleich bei den leckeren Kühlmitteln -
millionenfach
Altlasten.
In beiden Techniken liegt noch viel Potential, so sollen ja gasbeheizte
Adsorptionswärmepumpen wesentlich effektiver sein.
http://www.bine.info/pdf/infoplus/VaillantZeolithHeizgert.pdf
Gruß Martin
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
On Sun, 19 Mar 2006 11:52:26 +0100, "Alois Decker"
wrote:
>
>
>Wenn ich bedenke dass in Mitteleuropa wöchentlich laut
Zeitungsberichten
>mindestens ein Haus wegen eines Gasgebrechens in die Luft fliegt,
würde
>ich meinen dass die Wärmepumpe eher besser ausgereift ist.
In der CH ist in den letzten Jahren kein Haus mit Gasanschluss in die Luft
geflogen, es war immer Gas das durch Ritzen aus defekten Gasleitungen eindrang,
das das Haus hochgehen liess, es ist also besser einen Gasanschluss zu haben.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart,
die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
> > Mit 6 kW kann man rund 6000 kWh unter g
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
> Ich w
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