On Mon, 20 Mar 2006 13:49:43 +0100, Roland Mösl
wrote:
#>
Könnstet du deinen OjE nicht auf standart Quoting umstellen, es nervt
extrem.
Du bist der 1. der es fertigbringt die Unkonformität des OjE mit abstrusem
Quoting zu Toppen.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart,
die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
Architektur
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Hallo Roland,
> Ach der Betreiber haftet.
Ist dir das wirklich neu?
> Wo hat denn der Betreiber soviel Geld, daß er haften könnte?
Genau da wo es Versicherungen und Banken auch haben. Nicht als Bargeld im
Keller.
> 3.5 Millionen EUR Schaden, aber der Besoffene konnte
> dafür ebensowenig aufkommen wie ein AKW Betreiber
> für einen GAU
Dann erzähle auch den wesentlichen Teil der Geschichte, ob und woraus der
Schaden reguliert wurde.
> Genau das ist das Problem mit der Atomenergie.
Das ist in erster Linie ein Problem von spekulativen Hochrechnungen.
> Die ist nur billig, weil unversichert, und den Dreck
überläßt man
> den kommenden einer Million Generationen zum bewachen.
Lernst du auch mal etwas dazu oder wiederholst du immer nur die gleichen
Phrasen?
> Sicher, Angriffskriege führen ist eine riskante Entscheidung.
> Atomkraft ist ein Angriffskrieg gegen die kommende Million
> Generationen die den Dreck bewachen müssen.
Es sind Milliarden von Generationen. Mindestens.
> Von Atomkraft und auch von der neuen Spielwiese Kernfusion
> verstehe ich mehr als manchen Abkassierer lieb ist
Das kannst du aber gut verstecken!
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
"Ernst Keller" schrieb
> Wenn voll dan zu, kein Zugang mehr.
Haben beispielsweise Kohleflöze einen Zugang?
> Darum sucht man Lagerstätten die man nicht Ueberwachen
> muss.
Sind Kohleflöze überwacht?
Die Leute buddeln sich trotzdem rein. Vielleicht will man im
85.000 Jahren genau da eine U-Bahn bauen. Oder aus
religiösen Gründen ein ganz tiefes Loch graben weil dort der
Salzgott wohnt.
Gruß
Jochen
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Am Mon, 20 Mar 2006 19:18:39 +0100 schrieb Roland Mösl:
> "Achim Waldek" schrieb im
Newsbeitrag
>
> Das Erdklima ist dafür völlig egal
> Die Zukunft der Menschheit ist auch völlig egal.
> Hauptsache die Herren mit den großen "No Future" Buttons
haben Ihre Profite
Das Erdklima hat sich und wird sich ändern. Bislang gibt es keine
schlüssigen Beweise für einen Menscheneinflussauf den derzeitigen
Wandel.
>>>> Beispiel Windenergie- sind die Folgen des Einsatzes der
Windräder
>>>> ausreichend beleuchtet?
>>>
>>> Ja, und viele der Bedenken der hauptamtlichen Bedenkenträger
wurden
>>> wiederlegt. Aber kein Wunder, die Bedenkenträger wurden ja
auch
>>> von den "No Future" Leuten der Kohleindustrie bezahlt.
>>
>> Nun, kein Mensch hat mir bisher schlüssig widerlegen können,
dass
>> beispielsweise Anzapfen der Windenergie auf das Klima auswirkt.
>> Die paar windrädchen, die hier so rumstehen, machen den Kohl
nicht fett,
>> aber wie schats aus, wenn sagen wir 50% des Weltweiten energiebedarfs
aus
>> Wind gewonnen wird.
>> Kein Mensch konnte mir bislang erklären, wie die Grundlast zu
decken ist,
>> wenn PV odfer Wind extrem Wetterabhängig sind.
>
> Auf große Flächen weht immer wo ein bißchen Wind.
> Photovoltaik hat auch bei Bewölkung noch eine nette Leistung.
Ja, nun, öhm wirklich? wie sieht es im Winter aus, wenn Du den meisten
Bedarf hast, aber das wenigste tageslicht. Selbst auf EuropäisherEbene
weht
dann nicht genug Wind für alle. nach wie vor keine Antwort auf den
möglichen Eeinfluss auf das Klima, wenn Du den Wind großtechnisch
nutzt.
> Wasserspeicherkraftwerke können Ausgleichsarbeit leisten
>
> Schnell anspringende (Bio) Gaskraftwerke können die Lücken
füllen.
>
> Diese Kraftwere können aus Biogas wahlweise Strom und Wärme
> oder einen dieselähnlichen Kraftstoff herstellen.
Soviel Biomasse gibt es nicht, die man verstromen kann. Versuch dochnur
einmal auszurechnen, wievierl raps man anbauen muss, um den gesamten
Dieselverbrauch auf Biodiesel umzustellen.
Das Grundlastproblem ist nach wie vor in deinem Konzept ungelöst.
>>>>> Die Ideologie heißt Umstellung von teuren fossilen
Energieträgern
>>>>> aus politisch unischeren Gegenden auf eine
Eigenversorgung.
>>>>
>>>> Und genauso auf Kosten der Allgemeinheit.
>>>
>>> Das Wohl der Allgemeinheit wird ja jetzt geopfert für billige
Energie
>>> für billige Pfuschlösungen. 5 Millionen Arbeitslose
klagen an.
>>>
>>> http://politik.pege.org/2005-grunduebel/billige-energie.htm
>>
>> ne, Deine Seiten tu ich mir nichtan- keine Chance.
>
> Ich weiß, Du verehrst die billige Energie,
> auf das alle billigen Pfuschlösungen weiter existieren
> und es noch mehr Arbeitslose gibt
Deine Seiten verursachen Kopfweh aufgrund recht verquerer allgemeiner
Denkweisen deinerseits und noch viel schlimmer durch die Umsetzung.
Gruß
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Am Mon, 20 Mar 2006 20:20:19 +0100 schrieb Jochen Kriegerowski:
> "Achim Waldek" schrieb
>
>> Kein Mensch konnte mir bislang erklären, wie die Grundlast zu
decken ist,
>> wenn PV odfer Wind extrem Wetterabhängig sind.
>
> Ehmmm... wie funktioniert das denn jetzt?
> Atomkraftwerke sind extrem störanfällig (bricht bei jeder
Schnellabschaltung
> das ganze Netz zusammen?)
Weder noch. Akws laufen ziemlich beständig und werden
regelmäßig planmäßig
runtergefahren. Sie liefern genau wie die braunkohlekraftwerke die
Grundlast, da sie träge in der Regelung sind, aber prima am Laufen
gehalten
werden können.
> Wärmekraftwerke sind abhängig von Kühlung (letztes Jahr
sehr schön
> zu beobachten: Es wurde örtlich arg knapp, mit dem Kühlwasser)
Jepp, aber GKN beispielsweise konnte weiterlaufen, dank moderner
Kühltechnik.
> *Irgend wo* weht immer Wind.
> *Irgend wo* scheint immer die Sonne.
> *Irgend wo* kann man immer Biogas verbrennen
> *irgend wo* gibt es immer Gezeiten
> *irgend wo* ....
> Wer sagt denn, dass man nur PV und Windräder benutzt, wenn man
> nicht mehr mit Fossilien oder Atomen heizen will?
Roland erweckt den Eindruck, er hätte das Zukunftskonzept bis in ale
Einzelheiten in der tasche, bloß alle anderen sind lobbygesteuerte
Vollidioten.
Und so typen sind leider doch nicht so perfekt, wie sie glauben.
>> Pu-239 hat ne halbwertszeit
>> von 24000 jahre, macht also 240 000 Jahre Lagerung.
>> Auchdieser zeitraum ist aus heutiger sicht unüberschaubar lang.
>
> In der Tat.
> In den Pyramiden u.a. im Tal der Könige stehen eindeutige Warnungen
> vor dem Fluch des Pharao. Konnte nur leider Jahrhunderte lang kein
> Mensch entziffern.
> In Atommüll-Endlagern stehen eindeutige Warnungen vor radioaktiver
> Strahlung. Kann jemand in 3000 Jahren unsere heutigen Hieroglyphen
> lesen, oder rennt man blindlings in die Stollen rein?
> Du bist sehr optimistisch was die Halbwertzeit menschlicher Kulturen
> angeht. Die kamen und gingen und mit ihnen Schrift, Wissen und Über-
> lieferung. Unserer wird es nicht anders ergehen und mit ihrem Untergang
> wird auch das Wissen über den Umgang mit Atommüll verschwinden.
> Nur der Müll bleibt.
Nö, bin ich nicht. Zum einen sieht das Endlagerkonzept einen Zustand vor,
der unbeaufsichtigt sicher ist, daher ja der immense Aufwand, sonst könnte
man ja im Zustand der Dauerzwischenlagerung bleiben. Zum anderen laufen
sehr erfolgsversprechende Forschungen, um die langen HWZ in den Griff zu
kriegen.
Gruß
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
"Achim Waldek" schrieb
> Weder noch. Akws laufen ziemlich beständig und werden
regelmäßig planmäßig
> runtergefahren.
Aber auch unplanmäßig per Schnellabschaltung.
Statistik der Störfallmeldestelle des Bundesamtes für Strahlenschutz:
Durchschnittlich ungefähr 1 mal in zwei Jahren pro Anlage.
Für das Atomland Frankreich heißt das also, dass die so
ungefähr mit
29 unplanbaren Ausfällen pro Jahr rechnen müssen.
Das nur zum Argument: "Der Wind kann ja plötzlich mal nachlassen
und deshalb muss für Ausfälle immer Reserve vorgehalten werden."
Das gilt nämlich auch und gerade für Kernkraftwerke - und
funktioniert.
> Nö, bin ich nicht. Zum einen sieht das Endlagerkonzept einen Zustand
vor,
> der unbeaufsichtigt sicher ist
Daran glaube ich eben nicht. Sicher wäre es, das Zeug in die Sonne
zu schießen.
Vor 20.000 Jahren hielt man vermutlich das Gestein tief in den Alpen
für unbeaufsichtigt sicher.
Pech nur, dass man da jetzt die Eisenbahn durchfährt. Das gleiche gilt
für den Meeresboden unter dem Ärmelkanal. Du unterschätzt die
Wühl-
tätigkeit der nachfolgenden tausend Generationen. Auf dem Mars fährt
schon ein Spielzeugauto rum - der Bagger kommt auch bald: Andere
Planeten sind also auch nicht sicher.
Gruß
Jochen
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Am Tue, 21 Mar 2006 07:39:53 +0100 schrieb Jochen Kriegerowski:
> "Achim Waldek" schrieb
>
>> Weder noch. Akws laufen ziemlich beständig und werden
regelmäßig planmäßig
>> runtergefahren.
>
> Aber auch unplanmäßig per Schnellabschaltung.
> Statistik der Störfallmeldestelle des Bundesamtes für
Strahlenschutz:
> Durchschnittlich ungefähr 1 mal in zwei Jahren pro Anlage.
> Für das Atomland Frankreich heißt das also, dass die so
ungefähr mit
> 29 unplanbaren Ausfällen pro Jahr rechnen müssen.
> Das nur zum Argument: "Der Wind kann ja plötzlich mal nachlassen
> und deshalb muss für Ausfälle immer Reserve vorgehalten
werden."
> Das gilt nämlich auch und gerade für Kernkraftwerke - und
funktioniert.
AKWs haben ausschließlich technische Probleme, die zur Schnellabschaltung
führen. Nach einer Schnellabschaltung ist es rel. schnell wieder
möglich,
das Ding wieder hochzufahren. Und 1 Ausfall/2 Jahre ist IMHO "ziermlich
beständig".
Windkraftanlagen haben zusätzlich zur Technik noch die
Ausfallwahrscheinlichkeit ihres Betriebsstoffes. Wie oft, meinst Du steht
ein Windrad still?
In einem AKW freien konzept konnte mir bislang keiner konkret sagen, wie
das Grundlastproblem zu lösen ist. Und das Argument "irgentwo weht
immer
Wind" finde ich schwach und Deiner nicht würdig.
>> Nö, bin ich nicht. Zum einen sieht das Endlagerkonzept einen
Zustand vor,
>> der unbeaufsichtigt sicher ist
>
> Daran glaube ich eben nicht. Sicher wäre es, das Zeug in die Sonne
> zu schießen.
> Vor 20.000 Jahren hielt man vermutlich das Gestein tief in den Alpen
> für unbeaufsichtigt sicher.
> Pech nur, dass man da jetzt die Eisenbahn durchfährt. Das gleiche
gilt
> für den Meeresboden unter dem Ärmelkanal. Du unterschätzt
die Wühl-
> tätigkeit der nachfolgenden tausend Generationen. Auf dem Mars
fährt
> schon ein Spielzeugauto rum - der Bagger kommt auch bald: Andere
> Planeten sind also auch nicht sicher.
Du siehst also, dass das Endlagerproblem recht komplex ist- nicht umsonst
sucht man schon seit ypsen vielen Jahren.
Gruß
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
"Achim Waldek" schrieb
> Windkraftanlagen haben zusätzlich zur Technik noch die
> Ausfallwahrscheinlichkeit ihres Betriebsstoffes. Wie oft, meinst Du steht
> ein Windrad still?
Häufiger. Aber die Kapazität die dann planmäßig oder
außerplanmäßig
still steht, ist deutlich kleiner als bei einem KKW
> In einem AKW freien konzept konnte mir bislang keiner konkret sagen, wie
> das Grundlastproblem zu lösen ist.
Den Stein der Weisen hat sicher niemand. Aber man wird das lösen
müssen, egal ob man Atomkraft nutzen will oder nicht: Die Vorräte
reichen nicht ewig. Also plant, baut und experimentiert man doch
besser jetzt als erst in 3 Jahren.
> Du siehst also, dass das Endlagerproblem recht komplex ist- nicht
> umsonst sucht man schon seit ypsen vielen Jahren.
Es ist sehr löblich dass man lange sucht.
Man wird übrigens dereinst genau so intensiv nach den Behältern
suchen - und sei es nur aus Neugierde ob sie wirlich existieren oder
ob es nur uralte Mythen sind. Gefährlich, sagt die Überlieferung,
sollen sie sein. Gibt es irgend wo tief im Erdreich gefährliche Metall-
behälter? Wo ist Atlantis? Ist es ein Märchen oder hat die Sage
einen wahren Kern? Ein weites Feld für Archäologen im Jahr 12205!
Gruß
Jochen
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