Am 21.Mrz.2006 schrieb Lutz Nestler:
> Der Betreiber kann eine sogenannte Ertragsausfallversicherung
> abschließen.
Bei wem wird die eingeklagt? Beim Wettergott?
SCNR
Kristian
XPosted to: de.rec.heimwerken,de.sci.architektur
--
>ist das tragen eines Helmes sinnvoll
Koennt ihr noch einen Moment warten, ich hab gleich alles zusammen...
Bingoschein, Popkorn, Cola, Brecheimer, Taschentuch fuer die Traenen....
(Fred Winkler und Michael Buege in d.r.f.)
Architektur
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Am 21.03.2006 16:46 schrieb Kristian Neitsch:
>>Der Betreiber kann eine sogenannte Ertragsausfallversicherung
>>abschließen.
>
>
> Bei wem wird die eingeklagt? Beim Wettergott?
Versicherungsgeber - Versicherungsnehmer.
--
Mit freundlichem Gruß
L.Nestler
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
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> Es kommen in Deutschland pro Jahr und Quadratmeter
> run 1000 bis 1150 kWh
>
> Dabei bekommt man sehr unterschiedlich viel heraus
>
> 180 kWh Strom
> 500 kWh thermisch bei bester Hochleistunsphotovoltaik
Was ist thermisch bei bester Hochleistunsphotovoltaik?
Ich kenne Solarwaerme, aber die kommt bis auf ein wenig
Steuerungselektronik und Pumpe eigentlich ohne Voltaik aus.
Ich kenne thermische Solarkraftwerke z.B. ueber Spiegel-Parks und
Verdampfer oder ueberr Aufwindkraftwerke - aber auch die kommen ohne
Photovoltaik aus.
> 1,8 kWh Strom
Was denn nun, 1,8 oder 180 kWh?
> 2,0 kWh thermisch bei bester Biomassetechnik
Du meinst, wenn man Biomasse verbrennt oder vergast, um daraus Strom zu
gewinnen?
Schoenen Gruss
Martin
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Am Tue, 21 Mar 2006 16:37:02 +0100 schrieb Lutz Nestler:
> Am 20.03.2006 08:55 schrieb Achim Waldek:
>
>> Das EEG ist ein großer Scheißendreck. Wenige profitieren
davon, die das
>> Kapital für das Spielzeug aufbringen können.
>
> Wenn die Argumente fehlen, müssen eben solche Platzhalter herhalten.
Nö, wieso, das ist einfach meine Meinung. Ich halte das EEG für einen
großen Mist.Ich persönlich kenne keinen, der ohne jegliches
Eigenkapital
regenerative Energie einspeist. Wenige profitieren davon, weil die große
masse eben keine Energie erzeugt und einspeist, andernfalls würde das
Umverteilen nicht funktionieren.
unjd solange konventioneller strom mit 6 ct vs 37-52 ct erzeugt wird, ist
PV & Co zu teuer und wird hochsubventioniert. An die Folgen denkt keiner-
z.B. dass das Netz in Schleswig Holstein bei starkwind hoffnungslos
überlastet ist, weil die Windräder soviel Leistung ins Netz pusten,
die
dann auch erst einmal abgenommen gehört, alles logistische Aufwände,
die
die Energieversorger zusätzlich zu den hohen Vergütungen haben.
Außerdem sind die ganzen Bilanzen IMHO schöngerechnet, weil der
Aufwand und
die Umweltbelastung zur Produktion stillschweigend unter den Tisch fallen
gelassen wird.
Genauso stellt sich die Frage nach der Entsorgung der Windräder. Sie
bestehen aus verbundwerkstoffe, die ein vernünftiges recyklen nicht
zulassen. Dagegen sind auch die Kernkraftwerke die reinsten
Recyklingwunder.
Ich will ja gar nicht bestreiten, dass es mit Sicherheit nicht so
weitergeht wie bisher, einfach weil die reserven der fossilen brennstoffe
endlich sind.
Aber so, wie es läuft ist es genauso banane. Was spräche denn
dafür, den
MArkt entscheiden zu lassen, wann regenerative Energieen konkurrenzfähig
sind. Die Macht des Marktes ist nicht zu unterschätzen.
Im rahmen der tsunamikatastrophe habe ich eine interessante Studie gelesen,
wonach es am effektivsten ist, Geld in die Katastrophengebiete zu pumpen,
da der markt sehr schnell alles benötigte beischafft.
Das EEG ist genau wie der grüne punkt ein ergebnis grüner
Ökoterroristenpolitik, die mit Vernunft nicht zu erklären ist.
Gruß
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Am Tue, 21 Mar 2006 14:31:48 +0100 schrieb Roland Mösl:
>>>> Bei den Windparks in Planung sind aber schon massig Leistung
geplant.
>>>
>>> Trotzdem ist ein Ausfall leichter kalkulierbar:
>>> Wenn von 10.000 Mühlen durchschnittlich (um eine fiktive Zahl
zu
>>> nennen)
>>> 15 % stillstehen (kein Wind, wasweißich) ist das
gleichmäßiger als wenn
>>> von 100 großen Kraftwerken immer im Schnitt 5 % stillstehen.
>>
>> hey, na klar, aber die großen offshoreanlagen stehen bei Ausfall
des
>> Windes
>> komplett und es ist vergleichbar des Ausfalls von einem normalen
>> Wärmekraftwerk.
>
> Wichtig ist die Ausführung aller neuen Kraftwerke
> für schnelle Reaktion.
>
> Dampfkraftwerke haben in diesem Szenario nichts verloren
warum?
Dampfkraftwerke können sehr effizient arbeiten. Sie sind träge, aber
das
macht nichts, da der Stromverbrauch auf einen bestimmten Level konstant
ist.
Gruß
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Am Tue, 21 Mar 2006 14:57:59 +0100 schrieb Roland Mösl:
> "Achim Waldek" schrieb im
Newsbeitrag
> news:1kcvvnmgtije5.1k8bg34b34ze4$.dlg@40tude.net...
>> Am Tue, 21 Mar 2006 13:47:05 +0100 schrieb Roland Mösl:
Ich lass das mal stehen.
>>>>> Biomasse ist derzeit maximal
>>>>> 1,8 kWh Strom / Jahr / m²
>>>>> 2,0 kWh thermisch / Jahr / m²
>>>>> über Biogas und Gasmotor
>>>>
>>>> wenn biokraft 2 kwh thermisch liefern kann, wird sie niemals
1,8 kwh
>>>> strom
>>>> liefern.
>>>> Carnot lässt grüßen
>>>
>>> Ist ein guter alter Bekannter von mir.
>>
>> dann sollte Dir auffallen, dass 1,8/2 einem Wirkungsgrad von ca. 0,9
>> entspricht.
>
> Oh, Du hast da ein paar Rechnungen verwechselt.
> 2 kWh thermisch ist die Ausgangsseite.
Ich habe da gar nichts verwechselt. Da schreibst selber, dass man mit
Biomasse 1,8 kwh/qma elktrische Energie heraus bekommt. Weiterhin schreibst
Du, dass 2,0 kwh/qma thermisch mach bar sind. das entscheidende Wörtchen
"und" hast Du weggelassen.
> Der Motor bekommt das Biogas und macht daraus
> 1,8 kWh Strom (von einem Quadratmeter Anbaufläche und Jahr
> 2,0 kWh thermisch
Ja, so macht es Sinn, dann hat die Möhre nen Wirkungsgrad von 37,5%, was
nicht schlecht ist.
> Nach der Eingangsgröße habe ich nicht gefragt,
> dürfte aber wohl so 4.5 kWh thermisch sein.
Eingangsgröße sollten ziemlich genau 3,8 kw sein. Alles was nicht
elektrisch ist, ist thermische Energie- ob die zu 100% nutzbar ist, steht
auf einem anderen Blatt.
>> Wenn Du schreibst, dass max. Biowärme 2 kwh/qma herauskommt,
bedeutet das,
>> dass die gesamte Bioamasse thermisch verwertet wurde. Dann kann sie
nicht
>> teilweise zu elektrizität verwurstet worden sein.
>> Moderne Anlagen haben einen Wirkungsgrad von vielleicht 40%, also
wären
>> ca.
>> 4,6 kw primärenergie fällig für 1,8 kw Strom. oder aber
die Anlage liefert
>> 2 kwh thermisch und 1,8 kwh elektrisch, also gesamt ca. 4 kwh/qma. was
>> einem Wirkungsgrad von 37,5% bedeutet.
>
> Ich bevorzuge die getrennte Rechnung, wo gleich ausgewiesen wird,
> wieviel Strom und wieviel Wärme geliefert werden kann.
dann schreib das auch so hin, und dann gehört das "und" in deine
Aufzählung.
>>>> Auf deutsch-Deine zahlen sind unglaubwürdig
>>>
>>> Stammen ja nicht von mir, sondern von der Biogasanlage Strem nahe
Güssing
>>> in Burgenland.
>>>
>>> Dies ist ein EU Forschungsprojekt.
>>> Wenn Du deren Angaben für unglaubwürdig hälltst ist
es Dein Problem
>>
>> :) Vielleicht sollte man sich überlegen, ob die Zahlen sinnvoll
sind. So,
>> wie Du sie postest, sind sie jedenfalls nicht glaubwürdig,
>
> Ich schreibe es so hin, weil es so übersichtlicher ist
> und andere Arten von Mißverständnissen verhindert.
offensichtlich nicht korrekt, aber lassen wir das, weil ein Roland Mösl
nie
zugeben würde, einen Fehler gemacht zu haben.
> So gibt es doch glatt einen Eurosolar Fan, der behauptet
> man können Österreich mit 4% Fläche von Photovoltaik
bedeckt
> 100% versorgen.
> Ein übliches Mißverständnis, weil übersehen wurde,
> daß üblicherweise in der Energiebilanz Strom 1:3
> in Primärenergie bewertet wird.
> Die haben einfach gerechnet
> 100 kWh pro m² und Jahr
>
> Richtig wäre aber gewesen
> 100 kWh Strom bilanziert als 300 kWh Primärenergie
Unsin, selbst Hochleistungspanels liefern nur 18,7% elektrische Leistung.
> Wenn man in der Rechnung noch den Photovoltaik Wärme Kombi einsetzt
> könnte man bilanzieren
> 100 kWh Strom
> 200 kWh Wärme (nicht überall wird die Wärme gebraucht,
Speicherverluste)
> 500 kWh Primärenergie pro Jahr
>
> Und schon sind aus 4% der Landesfläche 0,8% geworden.
nach Deiner Rechnung würde Deine Kombination einen Gesamtwirkungsgrad von
50% erreichen? Glaub ich nicht.
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
Am 21.03.2006 19:14 schrieb Achim Waldek:
>>>Das EEG ist ein großer Scheißendreck. Wenige
profitieren davon, die das
>>>Kapital für das Spielzeug aufbringen können.
>>
>>Wenn die Argumente fehlen, müssen eben solche Platzhalter
herhalten.
>
> Nö, wieso, das ist einfach meine Meinung. Ich halte das EEG für
einen
> großen Mist.Ich persönlich kenne keinen, der ohne jegliches
Eigenkapital
> regenerative Energie einspeist. Wenige profitieren davon, weil die
große
> masse eben keine Energie erzeugt und einspeist, andernfalls würde das
> Umverteilen nicht funktionieren.
Niemand zwingt Dich, in PV zu investieren. Diejenigen, die es doch tun,
haben einerseits wirtschaftliche Interessen und/oder wollen einen
Beitrag zur Erzeugung (bei PV Wandlung) von Energie über alternative
Formen leisten. Solche Initiativen fördert der Staat. Es entstehen
weitere positive Effekte.
> unjd solange konventioneller strom mit 6 ct vs 37-52 ct erzeugt wird, ist
> PV & Co zu teuer und wird hochsubventioniert. An die Folgen denkt
keiner-
> z.B. dass das Netz in Schleswig Holstein bei starkwind hoffnungslos
> überlastet ist, weil die Windräder soviel Leistung ins Netz
pusten, die
> dann auch erst einmal abgenommen gehört, alles logistische
Aufwände, die
> die Energieversorger zusätzlich zu den hohen Vergütungen haben.
Liegt es daran, daß die Energieunternehmen (siehe Stromausfall im Winter
in Norddeutschland) Milliardengewinne machen, aber ihre Netze nicht
warten? Netzüberlastung durch eingespeiste Windenergie ist ein
Scheinargument der EVU!
> Außerdem sind die ganzen Bilanzen IMHO schöngerechnet, weil der
Aufwand und
> die Umweltbelastung zur Produktion stillschweigend unter den Tisch fallen
> gelassen wird.
Meinst Du PV-Module oder Windräder?
> Genauso stellt sich die Frage nach der Entsorgung der Windräder. Sie
> bestehen aus verbundwerkstoffe, die ein vernünftiges recyklen nicht
> zulassen. Dagegen sind auch die Kernkraftwerke die reinsten
> Recyklingwunder.
Das halte ich für übertrieben.
> Ich will ja gar nicht bestreiten, dass es mit Sicherheit nicht so
> weitergeht wie bisher, einfach weil die reserven der fossilen brennstoffe
> endlich sind.
> Aber so, wie es läuft ist es genauso banane.
Wasch mich, aber mach mich nicht naß...
> Was spräche denn dafür, den
> MArkt entscheiden zu lassen, wann regenerative Energieen
konkurrenzfähig
> sind. Die Macht des Marktes ist nicht zu unterschätzen.
Die Macht des Marktes hat sich der Dynamik im Bereich der regenerativen
Energien bereits angeschlossen/ angenommen.
> Im rahmen der tsunamikatastrophe habe ich eine interessante Studie
gelesen,
> wonach es am effektivsten ist, Geld in die Katastrophengebiete zu pumpen,
> da der markt sehr schnell alles benötigte beischafft.
Sind also Studien die Lösung der Probleme? Ich kenne besagte Studie
nicht, weiß aber, daß es zu jeder Studie bei Bedarf eine andere
Studie
gibt, die genau das Gegenteil behauptet.
> Das EEG ist genau wie der grüne punkt ein ergebnis grüner
> Ökoterroristenpolitik, die mit Vernunft nicht zu erklären ist.
Wenn die Grünen im Bereich der Politik etwas bewirkt haben, dann in
diesem Bereich. Von Ökoterroristenpolitik kann da keine Rede sein.
--
Mit freundlichem Gruß
L.Nestler
Luft-Wasser =?ISO-8859-15?Wärmepumpe oder doch was a =?ISO-8859-15?nderes?
On Tue, 21 Mar 2006 12:20:23 +0100, Roland Mösl
wrote:
>"Martin Mende" schrieb im
Newsbeitrag
>news:441fdd3e$1@news.arcor-ip.de...
>> Hallo Roland,
>>
>
>> Also soweit sind die Techniken nicht voneinander entfernt, zumal Du im
>> städtischen Bereich nicht in allen Fällen Platz hast
für Erdkollektoren
>> oder ausreichend Sondenbohrungen.
>
>Richtig!
>
>Wenn ein 5 stöckiges Wohnhaus neben dem anderen steht,
>funktioniert das mit den Tiefenbohrungen nicht, weil man hätte
>nach einigen Jahren einen tiefgefrorenen Untergrund.
>
Dann wurde die Sonde nicht genügend tief ausgeführt, bei korrekter
Sondenlänge
fliesst genügend Wärme nach sodass der Boden nicht gefriert.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart,
die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
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