Hallo,
wir wollen unsere Fassade (Haus Bj. 59) mit Styropor dämmen lassen.
Die Frage ist nun, ob man einen Holzbalkon, der auf Ständern steht und
mit einem Holzträger an der Fassade befestigt ist, vom Haus abrücken
muss oder ob man die Styropordämmung an dieser Stelle unterbricht.
Unser Architekt meint, dass dies notwendig wäre. Ein Kollege von mir
sagt, dass der Holzbalken (ca 15 cm) ja auch eine Wärmeisolierung an
dieser Stelle darstellt und das Abrücken des Balkones zu aufwendig
wäre und sich nicht lohnen würde.
Hat hier schon jemand Erfahrungen sammeln können?
Gruß Andreas
Architektur
Nachträgliche Wärmedämmung an Fassade mit Holzbalkon
Nachträgliche Wärmedämmung an Fassade mit Holzbalkon
Andreas schrieb:
> Hallo,
>
> wir wollen unsere Fassade (Haus Bj. 59) mit Styropor dämmen lassen.
hoffentlich nicht brennbares :-)
> Die Frage ist nun, ob man einen Holzbalkon, der auf Ständern steht
und
> mit einem Holzträger an der Fassade befestigt ist, vom Haus
abrücken
> muss oder ob man die Styropordämmung an dieser Stelle unterbricht.
Um des Sachverhalt zu untersuchen, müßte man eine
Wärmebrückenberechnung
machen. Bei der muß man den Wandaufbau wissen, die Materialien
und die konstruktiven Details.
Kostet natürlich - nur dann weiß man genau, ob Tauwasser durch die
Verschiebung des Taupunktes anfällt oder nicht - jedenfalls theoretisch.
Mit mehr Input kann man mehr sagen
Gruß Sebastian
Nachträgliche Wärmedämmung an Fassade mit Holzbalkon
On 18 Oct 2003 23:35:33 -0700, Andreas wrote:
> Hallo,
>
> wir wollen unsere Fassade (Haus Bj. 59) mit Styropor dämmen lassen.
> Die Frage ist nun, ob man einen Holzbalkon, der auf Ständern steht
und
> mit einem Holzträger an der Fassade befestigt ist, vom Haus
abrücken
> muss oder ob man die Styropordämmung an dieser Stelle unterbricht.
>
> Unser Architekt meint, dass dies notwendig wäre. Ein Kollege von mir
> sagt, dass der Holzbalken (ca 15 cm) ja auch eine Wärmeisolierung an
> dieser Stelle darstellt und das Abrücken des Balkones zu aufwendig
> wäre und sich nicht lohnen würde.
Aus energieökonomischer Sicht ist es sicher denkbar, die Dämmung zu
unterbrechen.
Die Probleme werden eher konstruktive sein,
wie wird das Dämmsystem angeschlossen, wohin läuft das Wasser,
wird Holz luftdicht ein gesperrt etc., das kann man von der Ferne
nicht sagen.
Gruß, Udo
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