Hallo Olaf, hallo Hubert,
Erstmal danke für Eure Anteilnahme und Engagement.
Leider komme ich im Moment nur einmal pro Tag ans Inet (und dann nur posten und
runterladen in einem Schub), somit kann nicht immer in gegebener Zeit meinen
Input dazugeben.
Ihr habt es aber schon auf den Punkt gebracht und *beide* mir das Thema klar
aufgebröselt. Zusammenfassend:
1. Bei den Wasserspuren handelt es sich mit Sicherheit um Niederschlag, der bei
Querbeaufschlagung seinen Weg durch die Wolle gefunden hat.
2. Das ist nicht viel, wird aber bei einer frisch renovierten Wand besch...
aussehen, wenns wieder passiert.
3. Eine gfs Gefahr von Tauwasser kann ich selber nicht abschätzen. Die
Situation
wird sein:
vorher draussen -16 Grad, innen nie kälter als 4 Grad
nachher innen Raumtemperatur
4. Wir müssen eh im Rahmen des Umbaus 3 Dachfenster auswechseln, teilweise
auch
verschieben und Fenster anderer Größe einbauen. Sprich: wir
müssen sowieso an
den Sparren rumbasteln
5. Das abnehmen von Ziegeln und Latten schockt mich nicht, da kann ich
Eigenleistung einbringen. Mir liegt vielmehr die existierende Wolle und
GK-Platten am Herzen. Die möchte ich gerne soweit wie möglich
belassen und dann
(gemäß anderem Posting) von innen die Dampfbremse und die Schmuck-
GK Schicht
anbringen.
On Mon, 7 Aug 2006 14:57:41 +0200, Olaf Deters
wrote:
>
>Risiken liegen auch in den Instandsetzungsmaßnahmen. So wie ich es
sehe,
>liegt sehr oft die Ursache für Feuchtigkeitsschäden im
Dachbereich in einer
>zu dichten Bauweise. Solange ein Bau überall und
gleichmäßig windoffen ist,
>passiert gar nichts. Was anfällt trocknet auch wieder weg.
Problematisch
>wird es erst, wenn eine 95%ige Dichtigkeit und Windabgeschlossenheit
>erzielt wird. Mehr darf man wohl realistisch nicht erwarten.
Bei uns stehen auch gleichzeitig neue Fenster an (Ersatz für
Doppelfenster).
Kontrollierte Lüftung wird bei uns jetzt ein Thema, war es nie zuvor :-/
Gruss Jens
Architektur
Re: Keine Unterspannbahn - Ist das ok?
Re: Keine Unterspannbahn - Ist das ok?
Jens Schumacher schrieb am Mittwoch, 9. August 2006 09:51:
> ...
> Ihr habt es aber schon auf den Punkt gebracht und *beide* mir das Thema
> klar aufgebröselt. Zusammenfassend:
> 1. Bei den Wasserspuren handelt es sich mit Sicherheit um Niederschlag,
> der bei Querbeaufschlagung seinen Weg durch die Wolle gefunden hat.
gut - oder eher nicht gut - dann braucht es eine Unterspannbahn
> 2. Das ist nicht viel, wird aber bei einer frisch renovierten Wand
> besch... aussehen, wenns wieder passiert.
eben...
> 3. Eine gfs Gefahr von Tauwasser kann ich selber nicht abschätzen.
Die
> Situation wird sein:
> vorher draussen -16 Grad, innen nie kälter als 4 Grad
> nachher innen Raumtemperatur
ohne nachzurechnen: die Gefahr des Tauwasseranfalls steigt stark an, bei
Einbau einer Unterspannbahn erst recht - Du kommst um die inneseitige
Dampfbemse nicht drumherum
> 4. Wir müssen eh im Rahmen des Umbaus 3 Dachfenster auswechseln,
> teilweise auch verschieben und Fenster anderer Größe einbauen.
Sprich: wir
> müssen sowieso an den Sparren rumbasteln
> 5. Das abnehmen von Ziegeln und Latten schockt mich nicht,
das ist gut - die Altenative eine wind- und regedichten Schicht von Innen
einzubauen ist auch nicht gerade Kleinkram
> da kann ich
> Eigenleistung einbringen. Mir liegt vielmehr die existierende Wolle und
> GK-Platten am Herzen. Die möchte ich gerne soweit wie möglich
belassen und
> dann
da sehe ich - wenn keine (sichtbaren) Schäden vorhanden sind - keine
Problem
drin.
Viel Spass
Steffen
--
Dieser Beitrag kann Übertreibungen, ironische Bestandteile und seltsame
Zeichenfolgen enthalten
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