Hallo allerseits,
habe in einer Soutterrain Mietwohnung das Problem, dass eine ca. 5,5m von
der Fassade enfernt stehende tragende Innenwand so feucht ist, dass es zu
Schimmelbildung kommt. Teilweise ist der Putz so stark durchfeuchtet, dass
er sich vom Mauerwerk gelöst hat.
Das Problem existiert schon länger und es wurden schon diverse
Maßnahmen
durchgeführt um mögliche Ursachen zu finden bzw. auszuschließen
und das
Problem in den Griff zu kriegen.
- "Fortbildungsveranstaltung" für die Mieter zumThema
Stoßlüften (mehrfach)
- Drainage im Aussenbereich
- Feuchteisolierung im Außenbereich
- Sperrtapeten /Sperrputz (in Teilbereichen)
- Abdrücken sämtlicher Installationsleitungen
- Kamerafahrt durch die Grundleitungen unter der betroffenen Wohnung
Das Haus stammt aus dem Jahr 1960, daher vermute ich, dass Mauersperrbahnen
evtl. noch nicht eingebaut wurden und Feuchtigkeit durch die Sohlplatte in
die Wände diffundiert.
Dagegen spricht, dass der ebenfalls aus der Anfangszeit stammende
Parkettboden keine Feuchteschäden zeigt - möglicherweise hat man aber
für
sowas damals schon Sperrbahnen untergelegt.??
Von der hauptsächlich betroffenen Wand (40cm dick - voraussichtlich
Kalksandstein) gehen zwei Querwände ab die eine innenliegende
Naßzelle
umschließen. diese sind ebenfalls betroffen.
Da es in der Naßzelle nur einen passiven Luftabzug gibt, wollen wir dort
jetzt zunächst einen Lichschaltergesteuerten elektrischen Quirl einbauen
um
die dort anfallende Raumluftfeuchte als möglich Quelle zusätzlicher
Luftfeuchte auszuschalten.
Des weiteren sollen alle im Verlaufe der Zeit aufgetragenen Sperrtapeten und
Sperrputze wieder entfernt werden, so dass sich dass Problem nicht
möglicherweise "nach oben anstaut".
Als weitere Maßnahme, die anfallende Feuchte an der Wand in den Griff zu
bekommen, hatte ich an eine elektrische Sockelheizung gedacht, die die
anfallende Feuchte mittles Konvektion von der Wand wegbringen soll. -
Verlagere ich mir das Problem damit nur ??
Da das Feuchteproblem im Sommer (nicht Heizperiode - Zentralheizung im
Mehrfamilienhaus) wegen der höheren Luftfeuchte in der kühleren
Soutterrain-Wohnung mit Sicherheit größer ist, ist an eine
elektrische
Variante gedacht.
Wenn sowas Sinn macht, bei welcher Temperatur und wie lange täglich ?? -
Wie
groß ist wohl der Stromverbrauch solcher Heizungen ?? - Wer bietet sowas
an
?
- Wer hat Erfahrung mit sowas (Sockelheizung)
- Macht das überhaupt Sinn ? (Entfernen möglicher Feuchtesperren und
Einbau
der Sockelheizung für den Abtransport der Feuchte mittels Konvektion) ??
- Wer kann mir mittels Ferndiagnose sinnvolle Alternativen vorschlagen ?
Danke für Hilfe /Empfehlungen oder weiterführende Links
Thomas Kaulen
bitte nur in der Newsgroup antworten
- falsche email angegeben wegen "Spam-Flut" -
Architektur
Feuchteproblem in einer Soutterrain Wohnung - Sanierung der Wand mittels Sockelheizung ??
Feuchteproblem in einer Soutterrain Wohnung - Sanierung der Wand mittels Sockelheizung ??
Hi Thomas,
> Von der hauptsächlich betroffenen Wand (40cm dick - voraussichtlich
> Kalksandstein) gehen zwei Querwände ab die eine innenliegende
Naßzelle
> umschließen. diese sind ebenfalls betroffen.
> Da es in der Naßzelle nur einen passiven Luftabzug gibt, wollen wir
dort
> jetzt zunächst einen Lichschaltergesteuerten elektrischen Quirl
einbauen
um
> die dort anfallende Raumluftfeuchte als möglich Quelle
zusätzlicher
> Luftfeuchte auszuschalten.
kann vom Bad kommen, hatte letztens einen analogen Fall
(da im EG) Feuchtekondensation an der Wand, die in
die Wand einzieht (kapilar). Da die Wand zum Erdreich
"kühl" ist (Fundament), kann Feuchte im unteren Bereich
am ehesten kondensieren.
Die andere Möglichkeit wäre aufsteigende Feuchte aus
dem Fundament, aber wenn nur der Bereich um Naßzelle
betroffen ist, eher obige Vermutung.
Lüftung ist gut
Gruß
Tobias
Feuchteproblem in einer Soutterrain Wohnung - Sanierung der Wand mittels Sockelheizung ??
Hallo Thomas,
mein dringender Rat:
ziehe aus der Wohnung aus und nimm keine Soutterrain-Wohnung mehr.
Da hast Du immer Schimmelpilzgefahr und holst Dir u.U.
Krankheiten für Dein ganzes Leben.
Das muß nicht immer so sein, aber warum willst Du
dieses Risiko überhaupt eingehen?
Wegen ein paar Mark weniger Miete?
MfG
Ernst Sauer
"Thomas Kaulen" schrieb im Newsbeitrag
news:bnbvqk$5ku$1@news1.ewetel.de...
> Hallo allerseits,
>
> habe in einer Soutterrain Mietwohnung das Problem, dass eine ca. 5,5m
von
> der Fassade enfernt stehende tragende Innenwand so feucht ist, dass
es zu
> Schimmelbildung kommt. Teilweise ist der Putz so stark durchfeuchtet,
dass
> er sich vom Mauerwerk gelöst hat.
> Das Problem existiert schon länger und es wurden schon diverse
Maßnahmen
> durchgeführt um mögliche Ursachen zu finden bzw.
auszuschließen und
das
> Problem in den Griff zu kriegen.
>
> - "Fortbildungsveranstaltung" für die Mieter zumThema
Stoßlüften
(mehrfach)
> - Drainage im Aussenbereich
> - Feuchteisolierung im Außenbereich
> - Sperrtapeten /Sperrputz (in Teilbereichen)
> - Abdrücken sämtlicher Installationsleitungen
> - Kamerafahrt durch die Grundleitungen unter der betroffenen Wohnung
>
> Das Haus stammt aus dem Jahr 1960, daher vermute ich, dass
Mauersperrbahnen
> evtl. noch nicht eingebaut wurden und Feuchtigkeit durch die
Sohlplatte in
> die Wände diffundiert.
> Dagegen spricht, dass der ebenfalls aus der Anfangszeit stammende
> Parkettboden keine Feuchteschäden zeigt - möglicherweise hat man
aber
für
> sowas damals schon Sperrbahnen untergelegt.??
> Von der hauptsächlich betroffenen Wand (40cm dick - voraussichtlich
> Kalksandstein) gehen zwei Querwände ab die eine innenliegende
Naßzelle
> umschließen. diese sind ebenfalls betroffen.
> Da es in der Naßzelle nur einen passiven Luftabzug gibt, wollen wir
dort
> jetzt zunächst einen Lichschaltergesteuerten elektrischen Quirl
einbauen um
> die dort anfallende Raumluftfeuchte als möglich Quelle
zusätzlicher
> Luftfeuchte auszuschalten.
> Des weiteren sollen alle im Verlaufe der Zeit aufgetragenen
Sperrtapeten und
> Sperrputze wieder entfernt werden, so dass sich dass Problem nicht
> möglicherweise "nach oben anstaut".
> Als weitere Maßnahme, die anfallende Feuchte an der Wand in den
Griff
zu
> bekommen, hatte ich an eine elektrische Sockelheizung gedacht, die
die
> anfallende Feuchte mittles Konvektion von der Wand wegbringen soll. -
> Verlagere ich mir das Problem damit nur ??
> Da das Feuchteproblem im Sommer (nicht Heizperiode - Zentralheizung
im
> Mehrfamilienhaus) wegen der höheren Luftfeuchte in der kühleren
> Soutterrain-Wohnung mit Sicherheit größer ist, ist an eine
elektrische
> Variante gedacht.
> Wenn sowas Sinn macht, bei welcher Temperatur und wie lange täglich
?? - Wie
> groß ist wohl der Stromverbrauch solcher Heizungen ?? - Wer bietet
sowas an
> ?
>
>
> - Wer hat Erfahrung mit sowas (Sockelheizung)
> - Macht das überhaupt Sinn ? (Entfernen möglicher Feuchtesperren
und
Einbau
> der Sockelheizung für den Abtransport der Feuchte mittels Konvektion)
??
> - Wer kann mir mittels Ferndiagnose sinnvolle Alternativen
vorschlagen ?
>
> Danke für Hilfe /Empfehlungen oder weiterführende Links
> Thomas Kaulen
>
>
> bitte nur in der Newsgroup antworten
> - falsche email angegeben wegen "Spam-Flut" -
>
>
>
>
>
>
>
>
Feuchteproblem in einer Soutterrain Wohnung - Sanierung der Wand mittels Sockelheizung ??
Tobias.g.l. schrieb:
> Lüftung ist gut
Dauerlüftung ist besser. Am besten ist ein Ventilator mit
Luftfeuchte-Sensor, der dürfte in diesem Fall erstmal ein paar
Monate durchlaufen, und später genau dann, wenns nötig ist.
Wenn, evtl. nach einer gewissen Abtrocknung, erkennbar ist, dass
kapillar von unten Feuchtigkeit nachkommt, kann man der dort vergessenen
Sperrschicht ja auch noch durch Injektionen nachhelfen.
mfg
Matthias
--
Zum antworten bitte "spam" durch "info" ersetzen.
Feuchteproblem in einer Soutterrain Wohnung - Sanierung der Wand mittels Sockelheizung ??
"Thomas Kaulen" schrieb im Newsbeitrag
news:bnbvqk$5ku$1@news1.ewetel.de...
> Hallo allerseits,
>
> habe in einer Soutterrain Mietwohnung das Problem, dass eine ca. 5,5m von
> der Fassade enfernt stehende tragende Innenwand so feucht ist, dass es zu
> Schimmelbildung kommt. Teilweise ist der Putz so stark durchfeuchtet, dass
> er sich vom Mauerwerk gelöst hat..................
> Das Haus stammt aus dem Jahr 1960, daher vermute ich, .........
> Von der hauptsächlich betroffenen Wand (40cm dick - voraussichtlich
> Kalksandstein) gehen zwei Querwände ab die eine innenliegende
Naßzelle
> umschließen. diese sind ebenfalls betroffen.
40 cm sind für ein Wohnhaus Bj. 1960 schon recht solide; gibt es in dieser
Wand möglicherweise eine Bewegungsfuge (2x 17,5 cm MW + Putz) oder
sonstige
Hohlräume in denen das Wasser angestaut sein könnte ?
> Da es in der Naßzelle nur einen passiven Luftabzug gibt, wollen wir
dort
> jetzt zunächst einen Lichschaltergesteuerten elektrischen Quirl
einbauen
um
> die dort anfallende Raumluftfeuchte als möglich Quelle
zusätzlicher
> Luftfeuchte auszuschalten...................
Verbesserung der Durchlüftung ist bestimmt gut, sofern die
nachströmende
Frischluft trockener ist als die Fortluft. Auch bei innenliegenden
Nasszellen der darüberliegenden Geschosse sollte die Lüftung ggfs.
analog
verbessert werden, sonst sickert Kondenswasser wohlmöglich von dort bis
ins
Soutterain.
Guß, Hans E. Plagens
Feuchteproblem in einer Soutterrain Wohnung - Sanierung der Wand mittels Sockelheizung ??
> Da das Feuchteproblem im Sommer (nicht Heizperiode - Zentralheizung im
> Mehrfamilienhaus) wegen der höheren Luftfeuchte in der kühleren
> Soutterrain-Wohnung mit Sicherheit größer ist, ist an eine
elektrische
> Variante gedacht.
> Wenn sowas Sinn macht, bei welcher Temperatur und wie lange täglich
?? -
Wie
> groß ist wohl der Stromverbrauch solcher Heizungen ?? - Wer bietet
sowas
an
Sehr groß. Und Wärme aus Strom ist sehr teuer. Besser
überlegen, ob man die
Zentralheizung nicht umbauen kann, so dass wenigstens diese Wohnung beheizt
werden kann. Warmwasser wird sie ja eh auch im Sommer erzeugen, oder? Die
Vorlauftemperatur braucht gar nicht besonders hoch sein.
Mit freundlichen Grüssen
Christian Rüger
Feuchteproblem in einer Soutterrain Wohnung - Sanierung der Wand mittels Sockelheizung ??
Thomas Kaulen schrieb:
>
> Hallo allerseits,
Hola!
> habe in einer Soutterrain Mietwohnung das Problem, dass eine ca. 5,5m von
> der Fassade enfernt stehende tragende Innenwand so feucht ist, dass es zu
> Schimmelbildung kommt. Teilweise ist der Putz so stark durchfeuchtet, dass
> er sich vom Mauerwerk gelöst hat.
> Das Problem existiert schon länger und es wurden schon diverse
Maßnahmen
> durchgeführt um mögliche Ursachen zu finden bzw.
auszuschließen und das
> Problem in den Griff zu kriegen.
>
> - "Fortbildungsveranstaltung" für die Mieter zumThema
Stoßlüften (mehrfach)
Blödsinn... ;-)
> - Drainage im Aussenbereich
Da gibte s nur eine: Opti-Darin. Nur diese ist wirklich unbedenklich.
Wenn Du z.B. weißt, daß die gelben Rohre von der Rolle verbaut
wurden,
dann ist das schon mal falsch.
> - Feuchteisolierung im Außenbereich
Warscheinlich Dickbeschicktung, ausbildung Hohlkehle. Was wurde denn
gemacht?
Hat man hier irgendwo anstauendes Wasser festgestellt?
> - Sperrtapeten /Sperrputz (in Teilbereichen)
Oje. Will man nun das Wasser einsperren?
> - Abdrücken sämtlicher Installationsleitungen
Das find ich sinnvoll, gerade weil Du von Naßraum sprichst.
> - Kamerafahrt durch die Grundleitungen unter der betroffenen Wohnung
Und Ergebins? Trocken, bzw. ganz? Wahrschienlich.
Dennoch denke ich, daß es sich im ein Naßraumproblem handelt, so
wie Du
es beschreibst. Oft sind die dauerelastischen fugen an Bad oder Dusche
schon so alt, daß hier Wasser hinter läuft. Oder der Abfluß
ist kaputt
und die Feucte läuft über den Estrich ins Mauerwerk.
Wurde da schon mal aufgemacht. Ohne wird es kaum gehen und ich würde
direkt hier anfangen.
> Das Haus stammt aus dem Jahr 1960, daher vermute ich, dass
Mauersperrbahnen
> evtl. noch nicht eingebaut wurden und Feuchtigkeit durch die Sohlplatte in
> die Wände diffundiert.
Dann wäre das Problem doch aber nicht neu, oder? Wann würde das
letzte
mal Umgebaut und warum???
> Dagegen spricht, dass der ebenfalls aus der Anfangszeit stammende
> Parkettboden keine Feuchteschäden zeigt - möglicherweise hat man
aber für
> sowas damals schon Sperrbahnen untergelegt.??
Problem nicht in diesem sondern im anderen, benachbartem Raum?
> Von der hauptsächlich betroffenen Wand (40cm dick - voraussichtlich
> Kalksandstein) gehen zwei Querwände ab die eine innenliegende
Naßzelle
> umschließen. diese sind ebenfalls betroffen.
Na, hier stehts ja. Naßzelle.
Vielleicht solltest Du mal ein Foto machen und kennzeichnen oder ein
Grundriß skizzieren und hochladen...
> Da es in der Naßzelle nur einen passiven Luftabzug gibt, wollen wir
dort
> jetzt zunächst einen Lichschaltergesteuerten elektrischen Quirl
einbauen um
> die dort anfallende Raumluftfeuchte als möglich Quelle
zusätzlicher
> Luftfeuchte auszuschalten.
Ein Miefquirl ist aber keien Zwangsentlüftung. die gehört in einen
"gefangenen" Raum.
> Des weiteren sollen alle im Verlaufe der Zeit aufgetragenen Sperrtapeten
und
> Sperrputze wieder entfernt werden, so dass sich dass Problem nicht
> möglicherweise "nach oben anstaut".
Und warum hat man da nicht gleich mal ein paar Steine mit raus gemacht
um zu sehen, ob das Wasser von über der Platte kommt?
> Als weitere Maßnahme, die anfallende Feuchte an der Wand in den
Griff zu
> bekommen, hatte ich an eine elektrische Sockelheizung gedacht, die die
> anfallende Feuchte mittles Konvektion von der Wand wegbringen soll. -
> Verlagere ich mir das Problem damit nur ??
Ich meine ja. Konvektion nimmt Dir die Luftfeuchte, max. die Oberflächen
nur weg und transportiert Sie an einen anderen Ort.
Wenn, dann bräuchtest Du Strahlungswärme, d.h. Du müßtest
die Wand mit
aufheizen. Das kostet. Wäre aber letzlich nur eine Beseitigung der Folg,
nihct des Problems, oder?
> Da das Feuchteproblem im Sommer (nicht Heizperiode - Zentralheizung im
> Mehrfamilienhaus) wegen der höheren Luftfeuchte in der kühleren
> Soutterrain-Wohnung mit Sicherheit größer ist, ist an eine
elektrische
> Variante gedacht.
Was ist das für eine Begründung? Meinst Du, Du mußt jetzt nur
im Sommer
heizen und das für Baufehler des Vermieters???
Also ich wohne auch im KG und meine Schlafzimmer und Bad ist sogar noch
eins drunter und seit ich alle Tapeten wieder runtergerissen habe und
meien Wohnung nicht zu sehr auskühlen lasse, habe ich keine Probleme
mehr.
Selbst im Abstellraum haben wir uns einen kleinen Heizkörper eingebaut,
sodaß die Luft in diesem Raum (nicht gefangen) etwas zirkulieren kann...
> Wenn sowas Sinn macht, bei welcher Temperatur und wie lange täglich
?? - Wie
> groß ist wohl der Stromverbrauch solcher Heizungen ?? - Wer bietet
sowas an
> ?
Ich halte es für sinnlos, damit kriegst Du nur nur die Feuchtigkeit aus
der Luft, nihct aber als Trockenlegung für ein Mauerwerk.
> - Macht das überhaupt Sinn ? (Entfernen möglicher Feuchtesperren
und Einbau
> der Sockelheizung für den Abtransport der Feuchte mittels Konvektion)
??
Nein. Mauer aufreisen, Ursache suchen, Fehler beheben bzw. Sanieren.
> - Wer kann mir mittels Ferndiagnose sinnvolle Alternativen vorschlagen ?
Wohl kaum einer, aber vielleicht als Denkanstoß *g*
> Danke für Hilfe /Empfehlungen oder weiterführende Links
PS: Spätestens bei Schimmelbildung wäre ich vorsichtig.
--
Ciao, SVEN
Feuchteproblem in einer Soutterrain Wohnung - Sanierung der Wand mittels Sockelheizung ??
"Sven Schelhorn" schrieb im Newsbeitrag
news:3F9CF540.42AFCA55@cadress.de...
> Thomas Kaulen schrieb:
> > - "Fortbildungsveranstaltung" für die Mieter zumThema
Stoßlüften
(mehrfach)
>
> Blödsinn... ;-)
absolut kein Blödsinn, wenn auf den Fensterbänken Reihenweise
Blumentöpfe
stehen, die der Mieter mit Sicherheit nicht runternimmt um dann das Fenster
vollständig zu öffnen...
Und wenn ich wegen diesem Problem mehrfach über mehrere Stunden in der
Wohnung bzw. im zugehörigen Garten der Wohnung war, und immer feststellen
mußte, dass Fenster über Stunden auf Kippstellung standen, dann
machen die
Mieter objektiv was falsch und müssen sich nicht über Kondenswasser
an
ausgekkühlten Wänden wundern.
Und wenn Du das nicht verstehst, dann empfehle ich Dir ebenfalls Dich mit
dem Thema Stoßlüften mals zu beschäftigen....
>
> > - Drainage im Aussenbereich
>
> Da gibte s nur eine: Opti-Darin. Nur diese ist wirklich unbedenklich.
> Wenn Du z.B. weißt, daß die gelben Rohre von der Rolle verbaut
wurden,
> dann ist das schon mal falsch.
>
> > - Feuchteisolierung im Außenbereich
>
> Warscheinlich Dickbeschicktung, ausbildung Hohlkehle. Was wurde denn
> gemacht?
> Hat man hier irgendwo anstauendes Wasser festgestellt?
>
> > - Sperrtapeten /Sperrputz (in Teilbereichen)
>
> Oje. Will man nun das Wasser einsperren?
vieleicht sollte ich mal grundsätzlich zur Klärung einiger
offensichtlicher
Mißverständnisse folgendes sagen
- Ich bin der Vermieter
- Ich habe das Haus nicht gebaut, sondern vor 6 Jahren übernommen
- Ich versuch nicht zu polemisieren und mich über Mieter lustig zu machen,
sondern ein existierendes Problem im Rahmen der wirtschaftlich vertretbaren
und erforderlichen Mittel zu lösen
- Diverse der aufgeführten Maßnahmen wurden vor Übernahme
durchgeführt und
mit Sicherheit auch nicht um die Situation zu verschlimmern sondern um das
Problem zu lösen.
- Die Drainage hab ich selbst gemacht und daher weiß ich, dass sie in dem
Bereich wo sie angelegt wurde sinnvoll ist und auch funktioniert..., und das
hat nichts mit gelbem oder sonstigem Rohr zu tuen, sondern damit, dass dass
Drainagerohr durch Filterflies und Kiespackung gegen einschwemmen von
anstehendem Boden geschützt ist, einen Spülstutzen an der richtigen
Stelle
hat, und der Wasserabfluss sichergestellt ist.
> > - Abdrücken sämtlicher Installationsleitungen
>
> Das find ich sinnvoll, gerade weil Du von Naßraum sprichst.
>
> > - Kamerafahrt durch die Grundleitungen unter der betroffenen Wohnung
>
> Und Ergebins? Trocken, bzw. ganz? Wahrschienlich.
>
> Dennoch denke ich, daß es sich im ein Naßraumproblem handelt,
so wie Du
> es beschreibst. Oft sind die dauerelastischen fugen an Bad oder Dusche
> schon so alt, daß hier Wasser hinter läuft. Oder der
Abfluß ist kaputt
> und die Feucte läuft über den Estrich ins Mauerwerk.
>
> Wurde da schon mal aufgemacht. Ohne wird es kaum gehen und ich würde
> direkt hier anfangen.
>
> > Das Haus stammt aus dem Jahr 1960, daher vermute ich, dass
Mauersperrbahnen
> > evtl. noch nicht eingebaut wurden und Feuchtigkeit durch die
Sohlplatte
in
> > die Wände diffundiert.
>
> Dann wäre das Problem doch aber nicht neu, oder? Wann würde das
letzte
> mal Umgebaut und warum???
soweit ich weiß ist in der Wohnung nur das Bad vor einigen Jahren (vor
meiner Zeit ) renoviert worden und die Grundleitungen und Abflüsse wurden
wie gesagt durch eine Kamera begutachtet. soweit man das dadurch bewerten
konnte sind die Leitungen OK.
> > Dagegen spricht, dass der ebenfalls aus der Anfangszeit stammende
> > Parkettboden keine Feuchteschäden zeigt - möglicherweise
hat man aber
für
> > sowas damals schon Sperrbahnen untergelegt.??
>
> Problem nicht in diesem sondern im anderen, benachbartem Raum?
nein, sonst würd ich das ja nicht erwähnen. Das Parkett liegt bis an
die
erwähnte 40cm dicke Wand ran.
> > Von der hauptsächlich betroffenen Wand (40cm dick -
voraussichtlich
> > Kalksandstein) gehen zwei Querwände ab die eine innenliegende
Naßzelle
> > umschließen. diese sind ebenfalls betroffen.
>
> Na, hier stehts ja. Naßzelle.
> Vielleicht solltest Du mal ein Foto machen und kennzeichnen oder ein
> Grundriß skizzieren und hochladen...
>
> > Da es in der Naßzelle nur einen passiven Luftabzug gibt, wollen
wir dort
> > jetzt zunächst einen Lichschaltergesteuerten elektrischen Quirl
einbauen
um
> > die dort anfallende Raumluftfeuchte als möglich Quelle
zusätzlicher
> > Luftfeuchte auszuschalten.
>
> Ein Miefquirl ist aber keien Zwangsentlüftung. die gehört in
einen
> "gefangenen" Raum.
Wo bitte ist der Unterschied zwischen einem elektrischen Entlüfter, der
möglicherweiese auch noch über einen Luftfeuchtesensor gesteuert wird
und
einer Zwangsentlüftung
> > Des weiteren sollen alle im Verlaufe der Zeit aufgetragenen
Sperrtapeten
und
> > Sperrputze wieder entfernt werden, so dass sich dass Problem nicht
> > möglicherweise "nach oben anstaut".
>
> Und warum hat man da nicht gleich mal ein paar Steine mit raus gemacht
> um zu sehen, ob das Wasser von über der Platte kommt?
Weil wir die Maßnahme in "Kooperation mit der derzeitigen Mieterin
planen
und noch nicht durchgeführt haben, und weil die Mieterin während und
nach
der Maßnahme nach möglichkeit in der Wohnung bleiben will (ich zwing
sie
nicht dazu, sie macht das freiwillig, weils Ihr dort gefällt).
> > Als weitere Maßnahme, die anfallende Feuchte an der Wand in den
Griff zu
> > bekommen, hatte ich an eine elektrische Sockelheizung gedacht, die
die
> > anfallende Feuchte mittles Konvektion von der Wand wegbringen soll. -
> > Verlagere ich mir das Problem damit nur ??
>
> Ich meine ja. Konvektion nimmt Dir die Luftfeuchte, max. die
Oberflächen
> nur weg und transportiert Sie an einen anderen Ort.
>
> Wenn, dann bräuchtest Du Strahlungswärme, d.h. Du
müßtest die Wand mit
> aufheizen. Das kostet. Wäre aber letzlich nur eine Beseitigung der
Folg,
> nihct des Problems, oder?
ich geh ja davon aus, dass über eine Entlüftung im innenliegenden Bad
ein
Teil der Luftfeuchte abgeführt werden kann, welche durch die Konvektion an
der Sockelheizung abgeführt wird.
> > Da das Feuchteproblem im Sommer (nicht Heizperiode - Zentralheizung
im
> > Mehrfamilienhaus) wegen der höheren Luftfeuchte in der
kühleren
> > Soutterrain-Wohnung mit Sicherheit größer ist, ist an eine
elektrische
> > Variante gedacht.
>
> Was ist das für eine Begründung? Meinst Du, Du mußt jetzt
nur im Sommer
> heizen und das für Baufehler des Vermieters???
s.o. kein weiterer Kommentar.
bis auf diesen, Die Frage wieviel das wohl kostet, kommt von mir, dem
bösen,
bösen Vermieter weil ihs nämlich bezahlen muß, denn ich will
die Wohnung
weiter vermieten an die jetzige Mieterin und die würde gern drin bleiben
wenn ich das Problem in den Griff kriegen könnte.....
> Also ich wohne auch im KG und meine Schlafzimmer und Bad ist sogar noch
> eins drunter und seit ich alle Tapeten wieder runtergerissen habe und
> meien Wohnung nicht zu sehr auskühlen lasse, habe ich keine Probleme
> mehr.
eben deshalb der Kommentar zum Stoßlüften....
> Selbst im Abstellraum haben wir uns einen kleinen Heizkörper
eingebaut,
> sodaß die Luft in diesem Raum (nicht gefangen) etwas zirkulieren
kann...
eben deshalb die Sockelheizung...
> > Wenn sowas Sinn macht, bei welcher Temperatur und wie lange
täglich ?? -
Wie
> > groß ist wohl der Stromverbrauch solcher Heizungen ?? - Wer
bietet sowas
an
> > ?
>
> Ich halte es für sinnlos, damit kriegst Du nur nur die Feuchtigkeit
aus
> der Luft, nihct aber als Trockenlegung für ein Mauerwerk.
Sofern die Feuchtigkeit im Mauerwerk so gravierend ist, dass dass Mauerwerk
getrocknet werden müßte würde ich dass auch durchführen
lassen (auf meine
Kosten, nur damit das jetzt nicht falsch verstanden wird), aber wir hatten
jetzt ungefähr fünf Expertenfirmen vor Ort, und auch solche, die
keine
finanziellen Interessen mit einer Sanierung verbinden konnten, und die
Ratschläge divergierten doch recht stark....
Also ist es sehr Sinnvoll den Versuch zu unternehmen sich seinen eigenen
Reim zu machen und die Quintessenz der fünf Meinungen zu bilden.
Eigentlich wollte ich nur noch ein par Erfahrungswerte dazusammeln....
Gruß
Thomas Kaulen
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