Wolfgang Thiessen schrieb vorher:
>Marianne Bloss schrieb:
>
>>> http://www.alptransit.ch/pages/d/besuch/besucherz poll.php
>>
>> Ja, sind tragend, aber auch meterdick ;-)
>>
>> http://www.bauzeit.com/content/public/detail.php?cat=2&subcat=3&IDY#
>
>whow!
Also ich finde, man hätte es "tunneliger" bauen sollen. Vom
äußeren Umriß her so, daß es die Innenform des Tunnels
wiedergibt
und wie rausgedrückt aussieht. So sieht es ziemlich öde aus.
Andernseits, wenn sich dann erstmal das Grünzeug festsetzt, wird
es wohl langsam zuwachsen wie ein Bausandhaufen.
Ich frag mich ja bloß: sind diese Gabionennetze denn längere Zeit
wurzelfest?
Architektur
Re: Beispiele von Reihenhaus Fassaden
Re: Beispiele von Reihenhaus Fassaden
Helga Schulz wrote:
> Wolfgang Thiessen schrieb vorher:
> >Marianne Bloss schrieb:
> >>> http://www.alptransit.ch/pages/d/besuch/besucherz poll.php
> >> Ja, sind tragend, aber auch meterdick ;-)
> >> http://www.bauzeit.com/content/public/detail.php?cat=3D2&subcat=3D3&ID=
=3D59#
> >whow!
> Also ich finde, man h
Re: Beispiele von Reihenhaus Fassaden
"tobias knittel" schrieb vorher:
>"Helga Schulz" schrieb
>Nein, man nimmt z.B. aAker/ m2, die irgendwo in einer
>Lagerfuge enden (daher ist ein flexibler Draht geeigneter,
>den man etwas biegen kann). Durch den Druck, Stein auf
>Stein, wird der Draht in der Fuge gepresst (Auflast Wand)
>und fixiert über Reibung.
Ah je, ich kanns mir immer noch nicht feststellen (verstehe nur,
daß Du den Draht festklemmen willst). Skizze wär da mal wieder
hilfreich..
>a aber Bruchsteinmauern keine
>klar definierten Lastflüsse haben (also der Lastabtrag in der
>Wand etwas chaotisch ist), ist sie nicht so beliebt, da
>rechnerisch schwierig. Aber im Mittel, über alle
>Verbindungspunkte, kann man zumindest erfahrungstechnische
>Aussagen treffen, also über Versuch ... was ebenso eine
>legitime Methode der statischen Untersuchung darstellt.
>
>Nur rechnerisch sind alle Schwerkraftmauern, soweit ich
>weiß, immer etwas problematisch. Aber da man schon seit
>Jahrtausenden mit diesen Systemen baut, gibt es
>Erfahrungswerte, und für neue "Interpretationen" muss
>man halt Versuche machen.
Ja, für sowas braucht man halt Erfahrung, Erfahrung und nochmal
Erfahrung.
>Mir sind auch 2 Trockenmauertürme eingestürzt :-)
Und, beim dritten hats geklappt? Oder hast Du aufgegeben oder Dir
einen erfahrenen Trockenmaurer gesucht?
>
>Da baut man halt mal Versuche, studiert die traditionelle
>Technik, und dann sieht man etwas klarer.
>
>> Also Textilien für außen sind mir nicht recht geheuer..
>
>Glasfaser, z.B.
Wrrg, das franst doch so aus.. mich juckts jetzt noch, wenn ich
an mein GfK-Matschen vor 15 Jahren denke.. das Fusselzeug mag ich
nicht.
>> Aber ohne sichtbaren Draht würde es mir eigentlich auch besser
>> gefallen; allerdings denke ich, daß es mit Draht halt stabiler
>> ist. Deine Befestigungsidee ist mir noch nicht so recht klar.
>
>Siehe oben. Es ist halt als Gabione sicherer, und
>entspricht der heutigen Tendenz, möglichst alle Gefahren
>dreifach abzusichern.
Ja, das stimmt, bei den Autos krieg ich auch langsam die Krise
mit diesem Sicherheitswahn. - Ich stelle mir nur vor, daß der
Gabionendraht halt irgendwann durchrostet und man sich dann böse
die Hände aufreißt daran, schlimmer als bei bloßen Steinen.
Re: Beispiele von Reihenhaus Fassaden
"tobias knittel" schrieb vorher:
>
>"Helga Schulz" schrieb
>
>diese Konstruktionstechnik ist sehr alt:
>
>http://de.wikipedia.org/wiki/Murus Gallicus
>
Aha. Ja, das kommt davon, wenn man in der Schule nur auszugsweise
de bello gallico vorgesetzt bekommt - die interessanten Teile
kriegt man dann nicht mit. -
Aber die bulgarischen Mauern sehen ganz anders aus; ich würde mal
schätzen, auch weniger stabil. Die haben nur horizontale Balken,
die quasi streifenförmig eingelegt sind.
Re: Beispiele von Reihenhaus Fassaden
Helga Schulz wrote:
> "tobias knittel" schrieb vorher:
> >diese Konstruktionstechnik ist sehr alt:
> >http://de.wikipedia.org/wiki/Murus Gallicus
> Aber die bulgarischen Mauern sehen ganz anders aus; ich w
Re: Beispiele von Reihenhaus Fassaden
"Helga Schulz" schrieb
> Wrrg, das franst doch so aus.. mich juckts jetzt noch, wenn ich
> an mein GfK-Matschen vor 15 Jahren denke.. das Fusselzeug mag ich
> nicht.
Fusseln gibt es eigentlich nur bei Kurzfasermatten. Nimm Gewebe,
dann passiert das nicht. Kurzfasermatten taugen auch nur für m.E.
minderwertige Anwendungen....
> Ja, das stimmt, bei den Autos krieg ich auch langsam die Krise
> mit diesem Sicherheitswahn. - Ich stelle mir nur vor, daß der
> Gabionendraht halt irgendwann durchrostet und man sich dann böse
> die Hände aufreißt daran, schlimmer als bei bloßen
Steinen.
Irgendwann rostet er durch, wenn nicht ausreichend korrosions-
geschützt, bzw. "niro". Frage allerdings, ob das relevant ist.
Eigentlich sind Gabionen ja nicht zum Streicheln da ;-).
Was mich allerdings verblüfft, ist die Tatsache, dass die Korb-
füllung offenbar von Hand eingebracht, bzw. aufgesetzt wird.
So stellt sich mir diese Form des Natursteinmauerns als
"getarnter Dilletantismus" dar. Der Korb hält - bei
ausreichender
Drahtstabilität - in Form, was nicht (zuverlässig) halten würde.
Die Tragfähigkeit einer Gabione ist damit wohl in gewisser Weise
Zufall.....
Eigentlich hatte ich angenommen, dass die Füllung maschinell
erfolgt und durch Schüttlung je nach Korngröße optimale Dichte
und Rutschsicherheit der Packung erreicht wird.
Grüße
TB
--
Üblicherweise stellt man sich vor, ehe man irgenwo mitredet
und/oder Gehör erwartet. Über meine Tätigkeit(en) im Realen
informiert: "3xw.biotekt.de".
Re: Beispiele von Reihenhaus Fassaden
"T. Brandwein" schrieb
> Was mich allerdings verblüfft, ist die Tatsache, dass die Korb-
> füllung offenbar von Hand eingebracht, bzw. aufgesetzt wird.
> So stellt sich mir diese Form des Natursteinmauerns als
> "getarnter Dilletantismus" dar. Der Korb hält - bei
ausreichender
> Drahtstabilität - in Form, was nicht (zuverlässig) halten
würde.
> Die Tragfähigkeit einer Gabione ist damit wohl in gewisser Weise
> Zufall.....
> Eigentlich hatte ich angenommen, dass die Füllung maschinell
> erfolgt und durch Schüttlung je nach Korngröße optimale
Dichte
> und Rutschsicherheit der Packung erreicht wird.
ich habe das letztens auch beobachtet. Es gibt inzwischen Systeme,
als Bewehrung, so dass die Wand nicht mehr in einzelne Körbe
unterteilt ist, sondern erst ein beliebig langer Bewehrungskorb
gebaut wird, dann die Steine in diesem Korb aufgesetzt werden,
dann der Korb geschlossen wird.
Was mit aufgefallen ist, dass die Steine relativ klein waren,
was für eine unbewehrte Trockenmauer nicht so geeignet ist.
Es scheint mir, dass entweder mit riesigen Klötzen gearbeitet
wird, diese Brutalo-Trockenmauern mit Bagger versetzt,
oder eben mit relativ kleinen Steinen im Korb.
Ich kann mir Gründe vorstellen:
Bruchsteine in halbwegs tauglicher Größe sind zu schwer.
(Arbeitsschutz). Man darf auf Dauer nur 25 kg/ Stück heben,
meines Wissens.
In günstigen Größenbereich für Trockenmauern wäre
eine Versetzung
mit Hebehilfsmitteln wohl zu teuer, also zu hoher Maschineneinsatz,
daher entweder klein oder sehr groß.
Eine Lösung wäre, den unteren Bereich der Bruchsteinmauer mit
kleineren Steinen, bis 25 kg, zu setzen, darüber maschinel versetzt
1 Lage größerer Platten, wie man dies vielfach auch früher
praktizierte.
Meiner Erfahrung nach spielt die Größe der Steine im unteren
Bereich der Mauer weniger eine Rolle, bekommen sie genügend
Auflast, also liegen oben die schweren Brocken, durch die
die stabilisierende Pressung über Schwerkraft erfolgt.
Diese Reihe größerer Steine müßte dann aber wieder
halbwegs
sauger zugerichtet sein, so dass sie auch gestalterisch passen.
Gruss
tobias
Re: Beispiele von Reihenhaus Fassaden
"Karl-Ludwig Diehl" schrieb
ob ich nun gegen Angriffe von Feinden stabilisiere,
oder gegen Angriffe der Natur (Erdbeben)
kommt, technisch gesehen, auf dasselbe raus.
Der Murus Gallicus ist ist eine Bewehrung
der Bruchsteinwand, mit Holz,
also eine Konstruktion mit einer Analogie zur
Gabione, oder zum Stahlbeton.
Ein Verbundbauwerk aus zwei Materialien,
die verschiedene eigenschaften haben, die ich zu
meinem Vorteil verbinden kann.
Diese Verbundtechnik ist im Grunde so alt,
wie das Bauen selbst.
Holz/ Tierhaut
Holz/ Lehm
Holz/ Bruchstein
Bruchstein/ Draht
Kunststein/ Stahl ....
Gruss
Tobias
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