T. Brandwein wrote:
> ....
Architektur
Re: Nehmen wir doch einmal dieses Wohnhaus und sein Dach als Diskussionsgrundlage
Re: Nehmen wir doch einmal dieses Wohnhaus und sein Dach als Diskussionsgrundlage
"Karl-Ludwig Diehl" schrieb
>Das wohl nicht. Wenn sie auf den Markt kommen und
>zum Verkauf, hebt das das Einkommen und die Kaufkraft
>des Verkäufers. Der Konsument hat dann seinen
>Vitaminschub.
ich hab hier auch 5 Zwetschgenbäumchen. Allerdings
lohnt die Ernte nicht, zum Zwecke des Verkaufes.
Man holt sich ein paar runter, oder verschenkt ein
paar, wie es sich ergibt. Kaufkraft ist damit
nicht zu gewinnen, würde man das mal durchkalkulieren :-)
Gruss
tobias
Re: Nehmen wir doch einmal dieses Wohnhaus und sein Dach als Diskussionsgrundlage
"Karl-Ludwig Diehl" schrieb:
>T. Brandwein wrote:
> .... Ökologie
> > Teildisziplin? War sie das nicht immer schon?!
> Na ja - Sie entwickelt sich seit etwa 150 Jahren. Sicher
> sagt dir z.B. der Name Haeckel auch etwas. Von ihm
> stammt die erste Definition des Begriffes.
> Bist du sicher: Haeckel. Wär jan Ding. Haeckel hat
> natürlich viel gemacht. Dieser "deutsche Darwin" hatte
> die expressionistischen Architekten durch seine Bücher
> inspiriert und damit eigentlich auch an der Geschichte
> der Baukunst mitgeschrieben.
Nun - die indirekte Wirkung seiner Werke kann man auch
anders sehen. Ich erinnere mich nicht, woher ich es habe,
aber, m.W. hat er irgendwie auch mit einem "Begründer"
direkt zusammengearbeitet und diesen "inspiriert".
Interdisziplinäres Arbeiten statt Verzettelung in Details.
> Dann wird wohl rascher Wandel auf Wandel erfolgen, bzw.
> das Nebeneinander von kulturellen Strömungen die
> Ursache sein. Eigentlich tat sich doch immer so viel.
> Je mehr, desto dynamischer die Entwicklung. Nach und
> vor 1900 war der Teufel los.
"Der Teufel kos" heisst progressive Entwicklung. Die
ist (vom "statistischen Rauschen", bzw, einer Bandbreite
von i.d.R. Prozentwerten < +/- 5) global anhaltend.
> Soviel ich weiß, brauchen Architekten Bauherren/Auftraggeber
> zum Planen und Bauen. Viel mehr kann er nicht tun.
Ich kenne seine realen Möglichkeiten nicht, aber
als bekannter Architekt ließen sich sicherloch
welche finden, auch ohne ein Projekt selbst zu
finanzieren.
> Das wohl nicht. Wenn sie auf den Markt kommen und
> zum Verkauf, hebt das das Einkommen und die Kaufkraft
> des Verkäufers. Der Konsument hat dann seinen
> Vitaminschub.
In Falle erwerbsmäßiger Nahrungsherstellung und -vertrieb
treten gravierendere Wirkungen auf. Das beginnt mit der
Anpflanzung (evtl. genveränderter Arten) und umfasst u.a.
evtl. Wässerung, Pflanzenschutz, Düngung, Schädlings-
bekämpfung usw - bis hin zum eventuellen Energiebedarf
für die Entsorgung unverzehrbarer Reste aus
Endverbraucherhaushalten.
Als direkt relevant "klimaschädlich" (Methan in relevantem
Umfang emittierend) gelten vor allem der Reisanbau und die
Rinderzucht.
Grüße
TB
--
Üblicherweise stellt man sich vor, ehe man irgenwo mitredet
und/oder Gehör erwartet. Über meine Tätigkeit(en) im Realen
informiert: "3xw.biotekt.de".
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