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Grausam, wer in solchen Bauhaus-Ruinen hausen muss!

Grausam, wer in solchen Bauhaus-Ruinen hausen muss!

"Karl-Ludwig Diehl"
2007-01-12 10:24:24

Michael Ceglar schrieb:
> > > Es sieht zwar von au


Grausam, wer in solchen Bauhaus-Ruinen hausen muss!

"Lars Braesicke"
2007-01-12 19:39:38

Thomas Schneider schrieb:
> http://www.flickr.com/photos/restmodern/354736108/

Ja, häßlich.
Dennoch leben dort nicht nur grausame Menschen.
Du kommst mit deiner Kritik übrinx ein wenig spät.

Lars


Grausam, wer in solchen Bauhaus-Ruinen hausen muss!

"Michael Bauer"
2007-01-12 22:11:25

Thomas Schneider wrote:
> http://www.flickr.com/photos/restmodern/354736108/
>
> Und ich wette, dass es noch traurige Gestalten gibt, die diese
> Bunkerbauten verteidigen werden (sie müssen ja nicht darin
> dahinvegetieren).

Mh, es war ein Versuch. Die Planer dieser Zeit hatten nicht das Wissen, wie
wir. Beispielsweise über die Problematik der Satellitenstädte. Wir sind
heute vielleicht schlauer. Es ist immer einfach, im Nachherein zu
kritisieren. Trotzdem habe ich eine große Achtung vor den Bauhaus-Ideen,
die - für die Zeit - absolut aufrichtig und integer waren. Wenn nicht alle
Ideen aufgegangen sind, dann ist das nichts weiter, als Verschnitt.




> Heilung der Landschaft durch Sprengung!
>
> Ein schöner Land!
>
> Thomas


Grausam, wer in solchen Bauhaus-Ruinen hausen muss!

"dickerhansi"
2007-01-13 10:44:39

"Juergen Klein" schrieb im Newsbeitrag
news:45a7b3fe$0$30324$9b4e6d93@newsspool1.arcor-online.net...
> Hallo Thomas Schneider ,
>
>> http://www.flickr.com/photos/restmodern/354736108/
>>
>> Und ich wette, dass es noch traurige Gestalten gibt, die diese
>> Bunkerbauten verteidigen werden (sie müssen ja nicht darin
>> dahinvegetieren).
>>
>> Heilung der Landschaft durch Sprengung!
>
> Durch ein "schönes" haus wird man nicht zwangsläufig ein glücklicherer
> Mensch - und umgekehrt.

Auch das Sein bestimmt das Bewusstsein.
Auch bestimmt das Bewusstsein das Sein und die, welche diese Scheisse in die
Landschaft gesetzt haben
müssen wirklich menschenverachtende Subjekte gewesen sein oder war das
einfach nur abstrakt, funktional?
Der mit Beton gebaute reduzierte Ausdruck des Menschen als funktionierender
Lohnsklave in einer Massenproduktionsindustriegesellschaft?

> Man kann auch in so einem Haus durchaus menschenwürdig wohnen
> und der größte Teil der Menschheit wäre froh, dort wohnen zu dürfen.

Oh ja, man ist dann priviligierter Sklave.

> Deine Phobie ist lediglich anerzogen.

Massentiermenschhaltung ist ein Verbrechen.

Allah ist gross

Fuck off Utopia


Grausam, wer in solchen Bauhaus-Ruinen hausen muss!

Tom Berger
2007-01-13 12:34:00

Am Sat, 13 Jan 2007 10:44:39 +0100 schrieb dickerhansi:

> die, welche diese Scheisse in die
> Landschaft gesetzt haben
> müssen wirklich menschenverachtende Subjekte gewesen sein

Mannomann, was treibt sich hier für Gesocks herum?

Tatsächlich war es anders herum: das Hochhaus hat den Arbeitern erstmals
Licht und Luft geboten, und es stand für eine buchstäbliche Ablösung des
modernen Menschen von der Scholle. Es stand für Arbeiter- und Bürgerrechte
und für eine libertäre Gesellschaft.

Der Zeitgeist schlägt nun mal wilde Kapriolen. Eine Gesellschaft, in der
die weitgehend rechtlosen Arbeiter in engen, dunklen und feuchten
Mietshäusern kaserniert waren, entwickelt nun mal zwangsläufig eine Utopie,
die für die Arbeiter Rechte vorsieht und ein menschenwürdiges Wohnen in
Licht und Luft.

Damals waren diese Hochhäuser hochbegehrt! Das können wir uns heute zwar
nur noch schwer vostellen, aber diejenigen, die genügend Grips in der Birne
haben, die sollten sich diesee Zusammenhänge klar machen, wenn sie darüber
diskutieren. Das sollte sie vor allem deshalb, weil man sich nur dann die
äußeren und inneren Zwänge verdeutlicht, denen man selbst unterliegt.

Welche Wohnungen waren in der DDR die allerbegehrtesten?

Tom Berger

FUp2

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Grausam, wer in solchen Bauhaus-Ruinen hausen muss!

Martin Mende
2007-01-13 14:46:04

Hallo Tom,

> Mannomann, was treibt sich hier für Gesocks herum?
ja leider unglaublich
ich lese hier ab und zu mal mit, beteilige mich eher selten an Diskussionen.
Ich dachte "sci" steht für wissenschaftliche Fragestellungen und
Fachdiskussionen. In letzter Zeit scheint es sich zu einem Forum für
Bauherrenberatung (meinetwegen) und ideologischen Schlagabtausch zu
entwickeln.
Leider.
mögliche Ursache: die Autoren solcher Diskussionsbeiträge hatten keine
Möglichkeit analytisches Denken zu erlernen. Vielleicht ist hier eine
Generation am Werk, die durch Bild und Fernsehkonsum sowie
UltraKurzZeitstudium vollkommen verdummt ist.

0 - 1
böse - gut
schwarz - weiß
http://www.bauhaus.info/ - http://www.bauhaus.de/


Martin Mende


Grausam, wer in solchen Bauhaus-Ruinen hausen muss!

ts687@photo.net (Thomas Schneider)
2007-01-13 19:35:51

Tom Berger wrote:

> Am Sat, 13 Jan 2007 10:44:39 +0100 schrieb dickerhansi:
>
> > die, welche diese Scheisse in die
> > Landschaft gesetzt haben
> > müssen wirklich menschenverachtende Subjekte gewesen sein
>
> Mannomann, was treibt sich hier für Gesocks herum?
>
> Tatsächlich war es anders herum: das Hochhaus hat den Arbeitern erstmals
> Licht und Luft geboten, und es stand für eine buchstäbliche Ablösung des
> modernen Menschen von der Scholle. Es stand für Arbeiter- und Bürgerrechte
> und für eine libertäre Gesellschaft.

Endlich mal einer, der es zugibt: Die "Ablösung des Menschen von der
Scholle", also die Entfremdung und Entwurzelung von Millionen Menschen
von ihrem Boden hinein in menschenverachtende "Arbeiterschließfächer"
(DDR-Slang) als Sklaven für die kommunistischen/kapitalistischen
Ausbeuter (je nach System).

> Welche Wohnungen waren in der DDR die allerbegehrtesten?

Die Plattenghettos alias Arbeiterschließfächer (DDR-Sprache) waren das.
Aber sie waren nicht begehrt, weil sie sie so Bauhaus-fortschrittlich
und menschenfreundlich waren, sondern weil in der DDR bis zum
Zusammenbruch 1990 permanenter Wohnungsmangel herrschte, und weil die
kommunistischen Schergen die komplette Altbausubstanz der Innenstädte
nach notdürftiger Reparatur kurz nach 1945 niemals saniert haben und die
DDR-Städte einzige zusammenfallende Ruinenstädte waren.

Nach der Wende, als die Altbauten saniert wurden, zogen die Leute in
Scharen aus den Plattenghettos weg. Heute werden sie großflächig
abgerissen oder "rückgebaut", um menschenwürdige Unterkünfte zu schaffen
statt dieser riesigen Betonmauern auf freiem Feld.

Thomas



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Meine Artikel geben die persönliche Meinung ihres Verfassers wieder.
Die Artikel können Satire enthalten, die nach des Autors Auffassung
eine tieferliegende Wahrheit berührt. Meine Artikel sollten daher mit
angemessener Intelligenz anstatt wortwörtlich interpretiert werden.


Grausam, wer in solchen Bauhaus-Ruinen hausen muss!

"Karl-Ludwig Diehl"
2007-01-13 10:47:16

Michael Bauer schrieb:
> Thomas Schneider wrote:
> > http://www.flickr.com/photos/restmodern/354736108/
> > Und ich wette, dass es noch traurige Gestalten gibt, die diese
> > Bunkerbauten verteidigen werden (sie m