Die Marmorgrenzs
Architektur
Die Marmorgrenzsäulen aus der Biedermeierzeit im He rzogtum Nassau
Die Marmorgrenzsäulen aus der Biedermeierzeit im He rzogtum Nassau
Karl-Ludwig Diehl schrieb vorher:
>"Nassauer Marmor" wird
>ein Kalkstein genannt, der seit dem Mittelalter aus Stein-
>brücken an der Lahn gewonnen wurde. Er kam auch mit
>der Bezeichnung "Lahnmarmor" in den Handel. Echter Mar-
>mor im geologischen Sinne ist es nicht. Offensichtlich
>hatte der Gesteinshandel alle Kalksteine, die sich schleifen
>lassen, Marmor genannt.
>
>Im Herzogtum Nassau gab es verschiedenfarbige Ge-
>steinsvorkommen dieses Nassauer Marmors. Schwarz war
>der aus Schupbach, weiß-rot der aus Villmar. Bildhauer
>profitierten von dem Material, das sich in großen Blöcken
>gewinnen ließ und gut zu bearbeiten war.
Das "weiß-rote" sieht nicht zufällig aus wie geplatzte
Blutwurst?
Bei einer Stadtführung in Berlin hieß es nämlich mal, die
Wände
des UBf. Mohrenstraße seien die wiederverwendeten Böden aus
Hitlers Reichskanzlei, und das Material sei aus D. Allerdings ist
es rot-weiß, so stumpfes Eisenoxidrot mit helleren Schlieren
drin, und so wirklich edel wirkt es nicht. Hab mich immer
gefragt, in welcher Gegend das vorkommt, denn sonst habe ich das
noch nicht verwendet gesehen.
Die Marmorgrenzsäulen aus der Biedermeierzeit im He rzogtum Nassau
On 12 Dez., 23:45, Helga Schulz wrote:
> Karl-Ludwig Diehl schrieb vorher:
> >"Nassauer Marmor" wird
> >ein Kalkstein genannt, der seit dem Mittelalter aus Stein-
> >br
Die Marmorgrenzsäulen aus der Biedermeierzeit im He rzogtum Nassau
Karl-Ludwig Diehl schrieb vorher:
>On 12 Dez., 23:45, Helga Schulz wrote:
>> Karl-Ludwig Diehl schrieb vorher:
>> >"Nassauer Marmor" wird
>> >ein Kalkstein genannt, der seit dem Mittelalter aus Stein-
>> >brücken an der Lahn gewonnen wurde. /..../
>> >Im Herzogtum Nassau gab es verschiedenfarbige Ge-
>> >steinsvorkommen dieses Nassauer Marmors. Schwarz war
>> >der aus Schupbach, weiß-rot der aus Villmar. Bildhauer
>> >profitierten von dem Material, das sich in großen
Blöcken
>> >gewinnen ließ und gut zu bearbeiten war.
>> Das "weiß-rote" sieht nicht zufällig aus wie
geplatzte Blutwurst?
>
>Geplatzte Blutwurst? Köstlich!
Find ich nicht, ich hab sie lieber in ganz und pelle sie selbst.
>Um auf die Frage zu antworten:
>Ich habe keine Idee, wie dieses Gestein im Steinbruch an der
>Lahn aussah, und wie es dann nach der Zurichtung aussah.
>Diese Grenzsäulen sah ich bisher nur auf Fotos, oder ohne,
>daß ich es wußte, was sie waren. Die Fotos sind
schwarz/weiß
>gehalten. Man könnte jedoch bei dem Geologen Kirnbauer nach-
>fragen, der das Thema bearbeitet hat, und um Farbfotos bitten.
Ach so, das ist schade. Ich dachte, Du hättest vielleicht
Beispiele in naturam gesehen, so daß Du schon eine Vorstellung
von der Farbe hättest.
>> Bei einer Stadtführung in Berlin hieß es nämlich mal,
die Wände
>> des UBf. Mohrenstraße seien die wiederverwendeten Böden aus
>> Hitlers Reichskanzlei, und das Material sei aus D. Allerdings ist
>> es rot-weiß, so stumpfes Eisenoxidrot mit helleren Schlieren
>> drin, und so wirklich edel wirkt es nicht. Hab mich immer
>> gefragt, in welcher Gegend das vorkommt, denn sonst habe ich das
>> noch nicht verwendet gesehen.
>
>Ich vermute nicht, daß das Material dafür von der Lahn kam.
>Aber man muß ja immer mit allem rechnen.
Ich habe keinerlei Ahnung, wo es in D Steinbrüche gab oder gibt,
die rot-weiß marmoriertes Material enthalten.
>Interessante Problemstellung. Bist Du sicher, daß in Berlin
>in diesem Fall Kalkstein
>vorliegt, man hat ja auch Putzoberflächen so behandelt, daß
>sie wie Marmor wirken.
Also an den z.T. bißchen angegriffenen Kanten um die Säulen rum
sieht es schon wie durchgehende Platten aus. Für "Kunststein"
sind wohl die größeren Platten zu groß, und nur
oberflächlich
aufgetragen (Gipser/Malerarbeit "Marmorieren") ist es sicher
nicht. Dein Satz "Material, das sich in großen Blöcken gewinnen
ließ und gut zu bearbeiten war" brachte mich auf die Idee, es
könnte vielleicht das sein, eben weil die Platten ziemlich groß
sind.
Die Marmorgrenzsäulen aus der Biedermeierzeit im He rzogtum Nassau
On 13 Dez., 19:14, Helga Schulz wrote:
> Karl-Ludwig Diehl schrieb vorher:
> >> Das "wei
Die Marmorgrenzsäulen aus der Biedermeierzeit im He rzogtum Nassau
Karl-Ludwig Diehl schrieb vorher:
>Hier fand ich eine Internetadresse:
>http://www.lahn-marmor-museum.de/Downloads/Lahn-marmor-nachrichten05.pdf
>Bisher wußte ich nicht, daß es ein Lahnmarmormuseum gibt.
Ei gucke da, Lahnmarmor rot-weiß im Berliner Dom.
Und in der Eremitage, dem Empire State Building und der Moskauer
U-Bahn soll der auch verwendet worden sein.
Na denn.
Schade, daß sie sowenig Farbmuster haben.
Die Marmorgrenzsäulen aus der Biedermeierzeit im He rzogtum Nassau
On 16 Dez., 23:45, Helga Schulz wrote:
> Karl-Ludwig Diehl schrieb vorher:
> >Hier fand ich eine Internetadresse:
> >http://www.lahn-marmor-museum.de/Downloads/Lahn-marmor-nachrichten05.pdf
> >Bisher wu
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