Hallo,
ich beschäftige mich damit, eine Lösung zu entwickeln, mit der
Aufträge
ausgeschrieben werden können.
Bedauerlicherweise sind die mir bisher bekannten Bauportale, Marktplätze
und "wie auch immer sich die Teile nennen" nicht auf die
Bedürfnisse der
Nutzer abgestimmt. Wir hatten hier in dieser Gruppe ja schon mal drüber
diskutiert.
Die Frage ist jetzt: Wie muß so eine Datenbank aussehen, damit sie
akzeptiert wird?
Was soll publiziert werden?
- Kurzer Text in Form einer Kleinanzeige mit dem Hinweis, weitere
Unterlagen beim Architekten anzufordern
- oder die vollständigen Unterlagen
- oder etwas dazwischen?
Wer soll die Bereitstellung bezahlen?
- Derjenige, der die Anzeige aufgibt
- oder derjenige, der sich die Anzeige ansehen will?
Wie soll abgerechnet werden?
- Abo
- oder nach Aufwand?
Wieviel darf die Anzeige maximal Kosten?
Wie soll die Anzeigenannahme erfolgen?
- Offline
- Online (Web)
- eMail
- Fax
- Telefon
- oder wie auch immer?
Wie soll die Anzeige publiziert werden?
- Web
- Benachrichtigung per eMail
- oder per Fax?
Wieviel Anzeigen würden pro Jahr aufgegeben werden?
Wer von Euch wäre bereit, an einem Feldversuch teilzunehmen?
Gruss
Uli
Architektur
Wie sollte eine Auftragsdatenbank aussehen?
Wie sollte eine Auftragsdatenbank aussehen?
Robert Pflüger wrote:
> bei öffentlichen Bauaufträgen darf/soll der Planer erst bekannt
werden,
> wenn die Submission stattgefunden hat. Der Planer erhält auch erst
dann
> Kenntnis über die Firmen die eine Leistungsbeschreibung angefordert
> haben.
Wo in der VOB steht das?
Wolfgang
Wie sollte eine Auftragsdatenbank aussehen?
Robert Pflüger wrote:
> das steht nicht in der VOB. Ist aber "Grundsatz" (wenigstens in
Bayern)
> und kommt entweder direkt aus dem Vergabehandbuch oder aus dem
> Bayerischem Staatsministerium des Innern.
>
> ich müsst nachlesen.
Danke, laß mal! Das Kollegengespräch in der Küche beim Kaffee
ergab,
daß sowohl bei allen Landes - als auch Bundesbauten immer nach dem
selben Prinzip verfahren wird (anonymisierte Pläne, Ausschreibung etc.)
und nur "meine" beiden Projekt ausnahmsweise anders gehandhabt
werden,
weil jeweils ein halböffentlicher "Treuhänder" als
Vergabestelle
zwischengeschaltet ist und nur deshalb hiervon abgewichen werden darf.
Wolfgang
Wie sollte eine Auftragsdatenbank aussehen?
Robert Pflüger schrieb:
> ... "öffentliche Ausschreibung" nach VOB? an diese sind die
> Staatlichen Vergabestellen gebunden und solche die Zuschüsse haben
> wollen. Damit dürfte ein Großteil Deiner Fragen beantwortet
sein.
>
Es geht mir hier nicht um staatliche Vergabestellen! Da haben sich bereits
Kommunikationswege etabliert. Hier wird die Ausschreibung in den dafür
bestimmten Publikationsorganen nur angekündigt. Die Unterlagen selber
muß
man sich dann bei dem Ausschreiber beschaffen.
> Für "private" Bauherren stellt sich die Frage einer
öffentlichen
> Ausschreibung kaum. man sucht sich lieber gute Firmen aus und denen
> lässt man das LV zukommen.
>
Wie Du schon schreibst: kaum!
Dennoch wird es sicherlich das eine oder andere mal vorkommen, das man
nicht sofort einen potentiellen Auftragnehmer zur Hand hat.
> Ulrich Mietke wrote:
>> ...
>> - Kurzer Text in Form einer Kleinanzeige mit dem Hinweis, weitere
>> Unterlagen beim Architekten anzufordern
>
> bei öffentlichen Bauaufträgen darf/soll der Planer erst bekannt
werden,
> wenn die Submission stattgefunden hat. Der Planer erhält auch erst
dann
> Kenntnis über die Firmen die eine Leistungsbeschreibung angefordert
> haben.
>
Da hätte ich wohl besser "Unterlagen beim Ausschreiber
anzufordern"
schreiben sollen.
Es geht mir auch nicht darum, irgend ein amtliches Ausschreibungsblatt zu
"elektrifizieren", es geht mir eher darum, eine Möglichkeit zu
schaffen,
die Vergabe einzelner Aufträge anzubieten. Dabei sollte es unerheblich
sein, ob es sich um ein komplettes Bauvorhaben, ein einzelnes Gewerk oder
nur die Lieferung von Material handelt.
Gruß,
Uli
Wie sollte eine Auftragsdatenbank aussehen?
Robert Pflüger wrote:
> wenn diese Ausnahme nicht von der zuschußgebenden (oder 100%
> finanzierenden) Stelle abgesegnet ist so kann das noch Ärger
> verursachen.
Da mache ich mir keine Sorgen mehr, denn in zwei von 17 vergebenen Losen
ist jeweils von einem Bieter die zuständigen Landesvergabekammer
angerufen worden und die hat unseren Vergabevorschlag und damit auch das
gesamte Verfahren bestätigt.
Wolfgang
Wie sollte eine Auftragsdatenbank aussehen?
On Wed, 19 Nov 2003 14:40:03 +0100, Ulrich Mietke wrote:
> ich beschäftige mich damit, eine Lösung zu entwickeln, mit der
Aufträge
> ausgeschrieben werden können.
Ziemlich mutig!
> Bedauerlicherweise sind die mir bisher bekannten Bauportale,
Marktplätze
> und "wie auch immer sich die Teile nennen" nicht auf die
Bedürfnisse der
> Nutzer abgestimmt. Wir hatten hier in dieser Gruppe ja schon mal
drüber
> diskutiert.
Bisher gibt es nur
> Die Frage ist jetzt: Wie muß so eine Datenbank aussehen, damit sie
> akzeptiert wird?
Wenn Du darauf überzeugende Antworten findest, bist du ein gemachter
Mann. Damit quälen sich derzeit wohl einige Leute ohne Erfolg herum.
> Was soll publiziert werden?
> - Kurzer Text in Form einer Kleinanzeige mit dem Hinweis, weitere
> Unterlagen beim Architekten anzufordern
Das ist das, was es schon gibt, in Form der staatlichen bzw.
kommunalen Ausdchreibungsblätter und einiger privater Anbieter,
teilweise auch im Netz
> - oder die vollständigen Unterlagen
Erst hier wird es interessant, wenn nämlich die Papierversion
vollständig ersetzt werden kann. Im Zusammenhang mit den
Sicherheitserfordernissen ist das aber ein gewaltiges Stück Holz.
> - oder etwas dazwischen?
Ich wüßte nicht, was das nützen sollte. Niemand macht sich die
Mühe,
sich die Unterlagen irgendwie zusammenzusuchen, teilweise zu drucken,
mit Papierexemplaren zu vergleichen und dafür noch zu bezahlen.
> Wer soll die Bereitstellung bezahlen?
> - Derjenige, der die Anzeige aufgibt
> - oder derjenige, der sich die Anzeige ansehen will?
Es ist nur derjenige bereits, dafür zu bezahlen, der einen Vorteil
davon hat. Bisher ist das nicht darstellbar. Für die Firmen wäre es
nur interessant, wenn sie die Unkosten für die Vergabeunterlagen
sparen könnten.
Die Bauherren könnten bei der Auswertung sparen, damit würden aber
Leute in den öffentlichen Verwaltungen freigesetzt, das will dort auch
niemand wirklich.
> Wie soll abgerechnet werden?
> - Abo
> - oder nach Aufwand?
>
> Wieviel darf die Anzeige maximal Kosten?
Für die Firmen deutlich weniger als die LV.Gebühr (15-40 Eur?)
Für die Auftraggeber nicht mehr als im öffentlichen Anzeiger
(ca. 20-60 Eur?)
Natürlich nur bei vollständig elektrischer Abwicklung.
> Wie soll die Anzeigenannahme erfolgen?
> - Offline
> - Online (Web)
> - eMail
> - Fax
> - Telefon
> - oder wie auch immer?
Wenn es nur die Anzeige sein soll,
muß natürlich alles möglich sein mit Rabatt für
EDV-gerechte
aufbereitete Anzeigen, evtl. Erstellung der Anzeige durch ein
client-Programmm des Verlags.
Das gibt es aber alles schon, wichtig für den Erfolg ist
hauptsächlich
die kritische Masse, da wirst Du den etablierten Verlagen kaum in die
Suppe spucken können.
Wenn es die komplette Abwicklung sein soll, müssen die
Vergabeunterlagen an offenen Standards ausgerichtet sein: GAEB, pdf,
Signaturkarten usw., dazu ist viel Software notwendig.
> Wie soll die Anzeige publiziert werden?
> - Web
> - Benachrichtigung per eMail
> - oder per Fax?
Natürlich nach Wahl des Kunden :-)
> Wieviel Anzeigen würden pro Jahr aufgegeben werden?
Auf einem neu eingerichteten Portal so 3-5, wobei 3 davon die eigenen
Beispiele sein dürften.
> Wer von Euch wäre bereit, an einem Feldversuch teilzunehmen?
Ich nicht, bisher habe ich noch nicht verstanden wo das hingehen soll.
Gruß, Udo
Wie sollte eine Auftragsdatenbank aussehen?
Udo Forstmann schrieb:
> On Wed, 19 Nov 2003 14:40:03 +0100, Ulrich Mietke wrote:
>
>
>> ich beschäftige mich damit, eine Lösung zu entwickeln, mit
der Aufträge
>> ausgeschrieben werden können.
> Ziemlich mutig!
>
Naja, einer muss es ja (wenn möglich richtig) machen.
>> Bedauerlicherweise sind die mir bisher bekannten ...
>> nicht auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt.
>>
>> Die Frage ist jetzt: Wie muß so eine Datenbank aussehen, damit
sie
>> akzeptiert wird?
>
> Wenn Du darauf überzeugende Antworten findest,
> bist du ein gemachter Mann.
>
Eher mein Auftraggeber.
> Damit quälen sich derzeit wohl einige Leute ohne Erfolg herum.
>
Nur habe ich bei den meisten dieser Leute das Gefühl, dass man nicht auf
die Bedürfnisse der Nutzer eingeht. So nach dem Motto: Ich habe hier eine
Lösung, passe bitte dein Problem an. (Das scheint mir ein generelles
Problem in der Datenverarbeitung zu sein)
>> Was soll publiziert werden?
>> - ... Kleinanzeige ...
> Das ist das, was es schon gibt, in Form der ...
> Ausdchreibungsblätter und einiger privater Anbieter,
> teilweise auch im Netz
>
Nur die werden überwiegend von öffentlichen Vergabestellen genutzt
(zumindest für die Ausschreibung), weniger von Mittelständlern.
Außerdem ist der Zugang eingeschränkt.
Die Frage ist auch eher: Ist eine Kleinanzeige denn nicht ausreichend?
>> - oder die vollständigen Unterlagen
> Erst hier wird es interessant, wenn nämlich die Papierversion
> vollständig ersetzt werden kann.
>
Aber muß das die Datenbank leisten? Es steht ja jedem Ausschreibenden
frei,
in der Kleinanzeige auf einen URL zu verweisen, in dem die vollständigen
Unterlagen in maschinenlesbarer Form bereitgestellt werden. Natürlich kann
dieser URL auch auf dem Server des Datenbankbetreibers bereitgestellt
werden, aber es sollte nicht zwingend sein. Ich halte es für sinnvoller,
dass der Ausschreiber selber bestimmt, wo und in welcher Form er weitere
Informationen bereitstellt. Sicherlich wird es auch den einen oder anderen
potentiellen Auftragnehmer geben, der lieber etwas Festes in den Händen
hält oder mit Dateien in einem bestimmten Format nichts anfangen kann.
> Im Zusammenhang mit den Sicherheitserfordernissen
> ist das aber ein gewaltiges Stück Holz.
>
Genau diese Sicherheitsanforderungen machen mir Sorgen.
Jeder Ort, an dem Daten gelagert werden, ist ein potentielles
Sicherheitsrisiko. Deswegen sollten Daten nur an solchen Orten gelagert
werden, an denen die Lagerung für die Durchführung eines
Geschäftsprozesses
unbedingt erforderlich ist. Ausschreibungsunterlagen sind aber nur für den
Ausschreiber und den Bewerber notwendig. Es gibt daher keine für mich
ersichtliche Notwendigkeit, die Unterlagen auch in einer Datenbank
bereitzustellen.
>> - oder etwas dazwischen?
> Ich wüßte nicht, was das nützen sollte.
>
Deswegen frage ich ja!
Sicherlich ist nur eine reine Auflistung von Texten nicht sonderlich
sinnvoll. Und eine Bereitstellung aller Unterlagen ist nicht notwendig und
auch datenschutzrechtlich bedenklich. Aber was ist das gesunde Mittelmaß?
> Niemand macht sich die Mühe, sich die Unterlagen
> irgendwie zusammenzusuchen, teilweise zu drucken,
> mit Papierexemplaren zu vergleichen und dafür noch zu bezahlen.
>
Sehe ich auch so!
Was ist also notwendig, damit für einen, wenn nicht sogar für beide
Nutzer
der Datenbank ein messbarer Vorteil entsteht?
>> Wer soll die Bereitstellung bezahlen?
>> - Derjenige, der die Anzeige aufgibt
>> - oder derjenige, der sich die Anzeige ansehen will?
> Es ist nur derjenige bereits, dafür zu bezahlen,
> der einen Vorteil davon hat.
>
Und selbst die nicht alle!
> Bisher ist das nicht darstellbar.
>
Ja, der Aufwand, an die Daten heranzukommen, steht in keinen Verhältnis zu
den Einsparungen.
> Für die Firmen wäre es nur interessant, wenn sie die
> Unkosten für die Vergabeunterlagen sparen könnten.
>
> Die Bauherren könnten bei der Auswertung sparen, damit
> würden aber Leute in den öffentlichen Verwaltungen
> freigesetzt, das will dort auch niemand wirklich.
>
Zumindest nicht bei den direkt Betroffenen.
Wir erhalten aber immer mehr Ausschreibungen, bei denen wir das Angebot auf
Diskette abgeben müssen. Also wird da wohl schon versucht, Personal
einzusparen. Ob dann die Daten noch per Sandalennetzwerk oder mittels DFÜ
übermittelt werden, spielt dann keine Rolle mehr.
>> Wie soll abgerechnet werden? ...
>> Wieviel darf die Anzeige maximal Kosten?
> Für die Firmen deutlich weniger als die LV.Gebühr (15-40 Eur?)
> Für die Auftraggeber nicht mehr als im öffentlichen Anzeiger
> (ca. 20-60 Eur?)
>
Das dürfte kein Problem sein.
> Natürlich nur bei vollständig elektrischer Abwicklung.
>
Das schon eher.
Da bisher keine verbindlichen Schnittstellen existieren, wird das auch in
absehbarer Zeit nicht darstellbar sein.
>> Wie soll die Anzeigenannahme erfolgen?
>> - Offline
>> - Online (Web)
>> - eMail
>> - Fax
>> - Telefon
>> - oder wie auch immer?
>
> Wenn es nur die Anzeige sein soll,
> muß natürlich alles möglich sein
>
In welcher Priorität?
> mit Rabatt für EDV-gerechte aufbereitete Anzeigen,
>
genau das ist vorgesehen!
> evtl. Erstellung der Anzeige durch ein
> client-Programmm des Verlags.
>
Oh, diese Anforderung hatte ich bisher noch nicht!
> Das gibt es aber alles schon,
>
nur nutzt es keiner.
> wichtig für den Erfolg ist hauptsächlich
> die kritische Masse, da wirst Du den etablierten
> Verlagen kaum in die Suppe spucken können.
>
Die etablierten Verlage verlassen sich auf ihre Druckwerke. Die
dazugehörigen Datenbanken spielen keine Rolle. Und die Anbieter, die nur
Datenbanken betreiben, haben auch noch keine kritische Masse.
Da mein Auftraggeber einen Bedarf sieht und eine Marktanalyse dieses
bestätigt, werden wir wohl dieses unternehmerische Risiko eingehen.
> Wenn es die komplette Abwicklung sein soll, müssen die
> Vergabeunterlagen an offenen Standards ausgerichtet sein: GAEB, pdf,
> Signaturkarten usw., dazu ist viel Software notwendig.
>
Leider halten sich viele nicht an offene Standards. Einige Ausschreiber
meinen, der Welt ihre Vorstellung von Standards aufzwingen zu müssen. Da
diese Ausschreiber nun mal mit den großen Geldscheinen drohen, bleibt
nichts anderes über, als auch Standards, die keine sind, zu
berücksichtigen. Das kostet natürlich noch mehr Software.
Ich werde mich daher erst nur auf die notwendigsten Daten beschränken und
dann, je nach Kundenwunsch, weitere Funktionalitäten bereitstellen.
>> Wie soll die Anzeige publiziert werden?
>> - Web
>> - Benachrichtigung per eMail
>> - oder per Fax?
> Natürlich nach Wahl des Kunden :-)
>
Und was sollte zuerst angeboten werden?
>> Wieviel Anzeigen würden pro Jahr aufgegeben werden?
> ... 3-5, ...
>
>> Wer von Euch wäre bereit, an einem Feldversuch teilzunehmen?
> Ich nicht, bisher habe ich noch nicht verstanden wo das hingehen soll.
>
Ich benötige reale Aufträge, die ich in die Datenbank einstellen
kann, um
zu überprüfen, ob die Prozesse richtig aufeinander abgestimmt sind.
Unser
Versuch mit Testdaten war bisher erfolgreich, auch unsere eigenen realen
Ausschreibungen werden korrekt bearbeitet. Dennoch würde ich gerne einige
fremde Daten einpflegen, um eventuelle Fehler zu erkennen, die bei unseren
Daten nicht auftreten.
Dazu benötige ich:
- Kontakt für Rückfragen der Redaktion (wird nicht
veröffentlicht).
- Freitext, der den Auftrag möglichst umfassend beschreibt.
- Branche(n), die als Bieter in Frage kommen.
- PLZ des Ortes, an dem die Leistung erbracht werden soll.
- Kontakt für Rückfragen des Bieters.
- Zeitpunkt, an dem die Anzeige gelöscht werden soll.
Bei der Angabe von eMail-Adressen und Fax-Nr. bitte ich zu bedenken, daß
die Veröffentlichung auch unerwünschte Zusendungen nach sich zieht.
Da während des Feldversuchs keine Wertschöpfung durch die
Bereitstellung
der Anzeige zu erwarten ist, empfehle ich, mir nur solche Aufträge zu
senden, deren Aufbereitung eure Geschäftsprozesse nicht oder nur wenig
stört. Also wenn Ihr eine Anfrage sowieso schon im PC getippt habt,
könnt
ihr die mir auch per eMail senden.
Die Anzeige wird dann von mir auf einer Webseite bereitgestellt und ist
ohne Einschränkungen sichtbar. Der Zugriff erfolgt durch Auswahl der
Branche und der PostLeitZone.
Gruß, Uli
Wie sollte eine Auftragsdatenbank aussehen?
Robert Pflüger schrieb:
> Ulrich Mietke wrote:
>>>> Wieviel darf die Anzeige maximal Kosten?
>>> Für die Firmen deutlich weniger als die LV.Gebühr (15-40
Eur?)
>>> Für die Auftraggeber nicht mehr als im öffentlichen
Anzeiger
>>> (ca. 20-60 Eur?)
>>>
> die Kosten die ein Bewerber für die Ausschreibungsunterlagen zu
berappen
> hat sind nur die Vervielfältigungskosten. Entstehen diese nicht, oder
> nur in sehr geringem Umfang so sinken die LV-Gebühren entsprechend.
>
Dort ist ein enormes Einsparungspotential. Aber dazu ist keine Datenbank
notwendig! Das ließe sich beim Ausschreiber mit geringen
organisatorischem
Aufwand lösen. Nur, bis sich diese Erkenntnis bei den entsprechenden
Stellen durchsetzt, werden wohl noch einige Jahrzehnte ins Land gehen. Die
Ausschreiber sind in vielen Fällen in einer marktbeherrschenden Position
und sie können es sich leisten, alle Kosten auf die potentiellen Bieter
umzulegen.
> und um die Veröffentlichung (und den einhergehenden Kosten) in den
> amtlichen Mitteilungsblättern kommt der öffentliche Auftraggeber
nicht
> herum, hier besteht eine Verpflichtung.
>
Aber private Ausschreiber können sich das wirtschaftlichste Medium
aussuchen.
Uli
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