References:
Thorwald Brandwein schrieb in der newsgroup de.sci.architektur:
> ...
> Das erklärt auch, weshalb Innovationen
> von "freien Erfindern" nur zu 4 %
> der in der BRD alljährlich patentrechtlich
> geschützten Entwicklungen führen.
Aber wie man den erhöhen kann, weiß ich leider auch nicht.
Wünschenswert
wäre es, denn dann kämen auch andere / weitere Interessen zum Zuge,
was
den Markt sicher bereichern würde.
> ... Gedanken um eine verbesserte Spanplatte
> ... Einiges
> spricht dafür, dass da durchaus schon einiges
> gelaufen ist - und sei es
> z.B. "nur" hinsichtlich Weiterentwicklung der
> Bindemittel.
Schon weil man sonst bei Formaldehüüd die Latte reißt ...
> Aber auch die
> "Pappen" die z.B. im Innenraum von Kfz zum Teil
> (z.B. als
> stoffbespannte/-beklebte Türverkelidung)
> eingesetzt werden ...
würden im Hausbau auch dann keine Akzeptanz finden, wenn sie statich
ausreichten, denn der wahre Deutsche will es "massiv", was immer er
dabei auch für antiquierte Vorstellungen hat.
> ...Viele Schwächen der Dinge, mit denen wir uns
> umgeben
> sind - auch kostengünstig - vermeidbar und es
> sollte unser Bestreben sein,
> dies auch immer wieder aktiv anzustreben.
ACK.
> Wenn ich das richtig mitbekommen habe, stehst
> du z.B. auch "alternativen"
> Energien nicht abgeneigt gegenüber.
Ja.
> Hier zeigt sich m.E. die Problematik
> besonders krass
auch ja. Wenn ich mir die Diskussion um "Wirkungsgrade" ansehe, geht
das
voll am Geldbeutel vorbei- - so wird nie was anderes draus als ein
hi-Tech-Spielzeug.
Es ist zB anscheinend noch keiner auf die Idee gekommen, mit billigen
Kollektoren vorzuheizen und nur den Rest mit teuren Vakuumkunstwerken zu
erledigen.
> Irgendwie, irgendwann muss sich das Entwickelte
> auch (zwischendurch mal) verkaufen lassen.....
da ist intelligent geplante nicht-hi-Tech bestimmt im Vorteil.
> ...Vielleicht werden wir eines
> Tages zu wiederverwendbaren Baustoffen finden
> und die nachwachsenden
> Resourcen verheizen.... Wer weiss....
da wäre eine "holzbasierte" Bauweise schon ein guter Anfang. Die
technischen Lösungen sind bekannt und erprobt, aber es läuft doch
nicht
so gut wie es könnte.
Wo wir doch gerade in d.s.a. sind: was tun denn die Archis in dieser
Richtung ?
Ein Hersteller uas dieser Ecke hat mir mal gesagt, daß sich eher
innovative Bauherren um seine Produkte kümmerten als Archis.
> ...ersetze meine Regalbretter im Lager
> durch GFK-Abfälle - die kann ich zentnerschwer
> beladen, beliebig oft mit
> dem Hochdruckreiniger putzen und in 250 Jahren
> tun sie es immer noch und
> sehen ordentlich aus....
>
das klingt ja mal interessant und praktisch anwendbar. Aber die Abfälle
gibt es wohl nicht in Regalbrettform ? Wie geht es dann ? ( Nachbauen
will )
viele Grüße
Werner
--
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Re: Lob der Spanplatte, was: T-Traeger aus Holz
2003-07-21 18:45:40