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Architektur im Roman: Der kleine Hobbit / 18

Architektur im Roman: Der kleine Hobbit / 18

Karl-Ludwig Diehl
2003-12-15 18:20:46

K.L.Diehl, Ackerstr. 4, 53179 Bonn - Seaman Ave, New York

Architektur im Roman: Der kleine Hobbit / 18

Ausgewertet ist der Roman von J.R.R.Tolkien: Der kleine Hobbit.
Muenchen, 2002.
Das Buch erschien erstmals 1937. Tolkien war Mythologieforscher,
Professor in Leeds und Oxford und gab ein mittelenglischen Woerterbuch
heraus. 1954/55 erschien sein Roman "Herr der Ringe".

Der Roman "Der kleine Hobbit" hat in der deutschen Ausgabe vom Jahre
2002 19 Kapitel und die Geschichte erstreckt sich ueber 471 Seiten.

Zur Architektur im 18.Kapitel (S.453 - 466):

Der kleine Hobbit wacht, auf einem flachend Stein liegend, am Rabenberg
auf und fragt sich, was eigentlich geschehen ist. Beim Blick ins Tal
kann er keine Orks erblicken, dafuer aber Waldelben zwischen den Felsen.
Unten vor dem Haupttor des Zwergenreiches ist ein Kommen und Gehen. Die
Quadermauer wird abgetragen. Dem Hobbit naehert sich ein Mann
bergaufwaerts. Er ruft zu ihm und er kommt naeher. Der Hobbit, der noch
unsichtbar ist, macht sich sichtbar, indem er den Ring vom Finger zieht.
Der Mann, der nach ihm sucht, sieht ihn endlich. Er ist unterwegs
gewesen, um den Hobbit zu finden, der vermisst wurde. Da sich der Hobbit
schwach fuehlt, traegt ihn der Mann hinunter bis nach Dal ins Heerlager
vor ein Zelt. Der Zauberer Gandalf wartet schon auf ihn. Er wurde
verwundet, ist aber froh, dass er noch lebt. Der Zwergenfuehrer Thorin
liegt im Zelt. Gandalf bringt den Hobbit zu ihm. Es sieht so aus, als
muesse Thorin sterben, denn er sagt:
"Lebt wohl, guter Dieb. Ich gehe nun zu den Hallen des langen Wartens,
um neben meinen Vaetern zu sitzen, bis die Welt erneuert wird." (1)
Der Hobbit verabschiedet sich von Thorin und geht aus dem Zelt, um zu
weinen. Danach wird ihm erzaehlt, was vorgefallen ist, als er bewusstlos
war:
Die Orks mit den Woelfen haben sich zum Krieg gegen die Zwerge, Menschen
und Waldelben verschworen und sind in das Gebiet am Einsamen Berg
ploetzlich eingefallen. Davon hoeren die Adler, sammeln sich ebenfalls
und fliegen zum Kampf gegen die boesen Maechte aus. Sie stuerzen sich am
Einsamen Berg auf die Orks herab und helfen Waldelben und Menschen und
Zwergen dabei, den Sieg zu erringen. Als auch dass nicht ausreicht,
kommt Beorn, der Pelzwechsler, in seiner Baerengestalt herbei und wuetet
wie ein Untier. Woelfe und Orks packt er sich, faellt ueber deren
Nachhut her und durchbricht den Ring, der um das Zwergenheer vom
Eisenberg gelegt ist. Als die Zwerge um Thorin von Orks und Woelfen
eingekesselt sind, wird Thorin von einem Speer getroffen und schwer
verwundet. Das sieht Beorn und faellt mit doppeltem Zorn ueber Orks und
Woelfe her und vertreibt die einen in das Eilige Wasser, die anderen in
die Suempfe des Nachtwaldflusses. Die meisten von den Orks und Woelfen
kommen um. Das bedeutet Frieden fuer viele Jahre. Die Schlacht ist
entschieden und die Adler kehren bald in ihre Horste zurueck. Dain, der
neue Zwergenkoenig nach Thorins Tod, kroent die Adler vor dem Abflug mit
Gold und Thorin wird im Einsamen Berg bestattet. Der Elbenkoenig legt
das Elbenschwert Orkrist auf Thorins Grab.

Niemals wird die Festung der Zwerge erobert werden.

Dain, der Nachfolger von Thorin, ist nun Koenig der Zwerge in ihrem
Reich im Einsamen Berg, "Koenig unter dem Berge" lautet sein Titel, und
Bard, der Drachentoeter und neue Fuerst von Dal, wird reich entlohnt und
erhaelt ein Vierzehntel des Zwergenschatzes. Bard wiederum teilt seinen
Schatzanteil mit dem neuen Meister der Seestadt und belohnt alle seine
Maenner und Mitstreiter. Und der kleine Hobbit soll am reichsten belohnt
werden, doch er winkt ab, weil er nicht weiss, wie er das Zeug nach
Hause schleppen soll. Zwei Kisten Gold laesst er sich schliesslich
aufschwatzen und macht sich damit auf den Heimweg.

Das Elbenheer kehrt in seine Waelder zurueck. Alle sind zufrieden, dass
der Drache tot ist, die Orks und Woelfe besiegt und der Frieden
eingekehrt ist. Gandalf und der kleine Hobbit begleiten den
Waldelbenkoenig beim Heimzug. Sie werden in das Elbenschloss eingeladen,
doch der Zauberer und der Hobbit lehnen ab, weil sie weiter wollen. Sie
umgehen den Nachtwald und ziehen am Waldsaum mit Beorn entlang, den sie
bis zu seinem Hof begleiten. Viele Abenteuer sind dabei zu bestehen. Als
sie mit Beorn auf seinem Hof eintreffen, singen die Elben. Sie bleiben
ueber Weihnachten bei Beorn, der fuer alle seine Nachbarn, auch die
Menschen im nahen Siedlungsgebiet, ein grosses Fest ausrichtet. Dann
ziehen Gandalf, der Zauberer, und der kleine Hobbit ihren Weg. Sie
kommen sicher ueber den Pass, wo sie vormals von den Orks in die Hoehle
verschleppt wurden, und finden den weiteren Weg nach Hause.
Karl-Ludwig Diehl

Anmerkungen: (auf Nachfrage)
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