Karl-Ludwig Diehl schrieb:
>
> Gustav Frenssen liess sich bei der Einfahrt mit dem Schiff in die Bucht
> von New York von der Freiheitsstatue nicht sonderlich beeindrucken:
> "Wir sahen im Nebel die Freiheitsstatue, die eine gute Figur macht,
aber
> dreimal groesser sein muesste, um das gewaltige Hafengebiet zu
> beherrschen." (3)
>
> Schien ihm schon die Freiheitsstatue ob ihrer Winzigkeit laecherlich, so
> laesst er auch an den Bauten Manhattans kein gutes Haar:
Hallo,
nachdem die Freiheitsstatue ein Geschenk Frankreichs an die USA war
konnten die New Yorker ja schlecht sagen, vielen Dank, sehr schön, aber
wir hätten es gerne dreimal so hoch. Ein vergrösserter Nachbau in
eigener Regie wäre auch ziemlich stillos und undiplomatisch gewesen.
Gustave Eifel hat zwar den Eifelturm in Paris höher gebaut (300 m) als
das Skelett der Statue (insgesamt 93,5 m), aber bei einem Turm war das
beim damaligen Stand der Technik auch leichter als bei einer Statue mit
menschlichen Proportionen und einer tonnenschweren, winddichten
Kupferhülle. Eine wesentlich grösser gebaute Statue wäre wohl
schon
längst durch einen Sturm zerstört worden.
Ist also sehr sinnlos über die mangelnde Grösse der Freiheitsstatue
zu
meckern.
Bye
Re: New York, \"tausendkistenfoermig\" / 1
2003-07-24 09:18:36